Alternativen – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen 2020 – 20 Regeln für den Handel

Um unseren Lesern eine Übersicht zu verschaffen, haben wir 20 Regeln und Trading Tipps für den Handel von binären Optionen zusammengetragen. Alles, was ein Tradinganfänger wissen sollte, wenn er mit dem Handel beginnen möchte, findet sich in der folgenden Liste mit der Kurzbeschreibung.

5 Risikomanagement Regeln

5-Prozent-Regel Setze immer nur einen geringen Prozentsatz des gesamten Kapitals, das dir zur Verfügung steht, ein. Z. B. nur 5 Prozent davon als Investition pro einzelnem Trade.
Die Zwei-Optionen-Regel Kaufe nie mehr als zwei Optionen gleichzeitig, da du sonst mitunter den Überblick über dein Risiko verlierst.
Langfristig-Regel Anfänger sollten zunächst nur langfristige Optionen handeln, z. B. Optionen mit einer Laufzeit von mindestens einem Tag. Die Analyse von kurzfristigen Bewegungen und damit zuverlässigen Setups ist viel schwieriger, da Schwankungen im Kurs langsamer vonstattengehen und geringer sind.
Entry-Regeln Der Zielpreis sollte immer so gewählt sein, dass die Option schnell in den „in the money“-Bereich kommt. Z. B. könnte eine Call-Option an einem relevanten technischen Tief und eine Put-Option an einem relevanten technischen Hoch gekauft werden.
Overtrading-Regel Overtrading solltest du vermeiden, z. B., indem du täglich maximal zwei Optionen handelst – unabhängig davon, ob diese im Gewinn oder Verlust gelandet sind.

Die oben genannten Regeln sorgen nicht nur dafür, dass das Risiko insgesamt etwas heruntergefahren wird, sondern fördern auch die Disziplin beim Trading, gehen also auch auf den psychologischen Aspekt beim Trading ein.

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Die 10 Tradingregeln

Die folgenden Regeln beziehen sich auf das Trading selbst und weniger auf das Risikomanagement, wobei sich beides nicht immer voneinander trennen lässt. So kann die Entry-Regel (kaufe Calls an Tiefs und Puts an Hochs) beispielsweise auch nicht nur aus risikotechnischen Gründen von Vorteil sein.

Technische Analyse Anfänger sollten nach Möglichkeit nach der technischen Analyse handeln. Das bildet eine gute Grundlage und es gibt viele Strategien, die ausprobiert und nach eigenem Ermessen optimiert werden können.
Entry gut wählen Kaufe Call-Optionen an Tiefs und Put-Optionen an Hochs. Diese Regel sollte nicht nur risikotechnisch beachtet werden, sondern auch, weil tiefe Preise eben vorteilhafter sind als hohe, wenn man von steigenden Kursen ausgeht und andersherum.
Langfristige Charts analysieren Auch für den kurzfristigen Handel solltest du langfristige Charts analysieren, um relevante technische Kurszonen zu erkennen.
Laufzeiten entsprechend dem Trendverlauf wählen Die Laufzeit einer Option sollte an den Trendverlauf angepasst gewählt werden. Dauert ein Trend beispielsweise mehrere Tage an (viele Tagesbalken), so sollte die Laufzeit mindestens einen Tag betragen, um Schwankungen innerhalb des Tages zu vermeiden.
High Yield Optionen meiden Der Handel von High Yield Optionen wie etwa Ladder-Optionen klingt lukrativ, sollte jedoch gemieden werden, da einerseits die Randbedingungen sehr ungünstig sind und zum anderen der Überblick verloren geht, was gegen die verstoßen würde.
Kenne den Markt oder die Strategie Ein Trader sollte sich lediglich auf einige wenige Märkte oder Strategien konzentrieren, z. B. entweder nur Währungen handeln oder Trendstrategien verfolgen. Dies dient ebenfalls der Übersicht und Konzentration auf das Wesentliche.
60-Sekunden-Optionen Kaufe 60-Sekunden-Optionen immer konträr in die Gegenrichtung, nachdem du einen relevanten Widerstand oder eine Unterstützung identifiziert hast. Diese Zonen müssen dabei sehr zuverlässig sein. Daher ist der Handel mit 60-Sekunden-Trades eher etwas für erfahrene Händler.
Zuverlässiger Broker Du solltest einen zuverlässigen Broker haben, damit du nicht auf schwarze Schafe wie beim Binäre Optionen Betrug in Israel hereinfällst. Das erkennst du daran, dass der Broker einer Regulierung durch eine EU-Behörde untersteht und einen immer erreichbaren Support vorweisen kann. Wichtig: Es nützt dir nichts, wenn viele Kontaktmöglichkeiten vorhanden sind, über die jedoch kaum jemand erreichbar ist.
Handel nach Börseneröffnung Anfänger sollten den Handel für mindestens 45 Minuten nach Börseneröffnung einstellen. Der Markt sollte erst eine bestimmte Richtung aufweisen, da sonst keine zuverlässigen Trends identifizierbar sind.
Kein Handel während News Den Handel während der Veröffentlichung von Wirtschaftsnachrichten solltest du vermeiden, wenn du nicht weißt, welche Auswirkungen auf den Kurs damit verbunden sind. Es sei denn, du handelst langfristige Optionen – dann lässt sich das kaum umgehen. In jedem Fall solltest du imer gut informiert sein. Verantwortungsvolle Broker und entsprechende Trading-Portale teilen ihr Wissen gern mit ihren potentiellen Anlegern. Auch BINAEREOPTIONEN.COM informiert ausführlich über alles Wissenswerte hinsichtlich binärer Optionen. Einige Beispielesiehst du in diesen wichtigen Meldungen für den Handel: KW25, KW27, KW29 und KW30.

Binäre Optionen handeln in 5 Schritten

Der Handel von binären Optionen ist stets mit dem Risiko verbunden, das eingesetzte Kapital zu verlieren. Insbesondere wenn man noch neu und unerfahren ist und sich dennoch besonders komplizierten Strategien wie dem News Trading widmen möchte. Daher ist es wichtig, sich im Vorfeld mit dem Finanzinstrument auseinanderzusetzen. Hierfür haben wir in der folgenden Slideshow die relevantesten Punkte anschaulich zusammengefasst und sprechen zudem in einem Beitrag eine Binäre Optionen Warnung aus. Der Leitfaden dient insbesondere Tradinganfängern als Orientierungshilfe – mit den fünf vorgestellten Schritten gelangen Händler ohne Umwege zu ihrem ersten Trade.

5 weitere Tipps für den Handel

Einige zusätzliche Dinge, z. B. für wen sich der mobile Handel von binären Optionen eignet oder wie es sich mit Gewinnen und Verlusten hinsichtlich der Steuer verhält, sollten Trader ebenfalls im Blick haben.

Mobiles Trading Der mobile Handel ist für denjenigen geeignet, der sich bereits gut mit dem Kursverlauf auskennt, denn die ausgiebige technische Analyse ist auf mobilen Geräten nur bedingt als zuverlässig einzustufen. Daher eignen sich Apps meist nur als Handelsplattform und weniger als Analyseplattform.

Trading-Apps eignen sich gut für kurzfristige Entscheidungen und den Handel von unterwegs.

Steuern Gewinne aus dem Handel von binären Optionen unterliegen der Kapitalertragsteuer, die 2020 bei 25 Prozent zzgl. Soli- oder Kirchensteuer liegt.

Deutsche Broker führen Steuern automatisch ab. Bei ausländischen Brokern muss der Trader selbst an das Finanzamt herantreten.

Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach detaillierter Angabe möglich.

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Binäre Optionen One-Touch – Handelsart auch 2020 bei Tradern beliebt

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

Viele Binäre Optionen Broker bieten heute nicht nur die einfachen Call- und Put-Optionen als Handelsart an, sondern geben dem Kunden die Möglichkeit, auch noch weitere Handelsarten zu nutzen, mit denen teilweise noch deutlich höhere Gewinne möglich sind. Eine ebenfalls beliebte Handelsart heißt im Bereich Binäre Optionen One-Touch. Im Kern funktionieren die One-Touch Optionen so, dass der Trader auf einen bestimmten Kurs des Basiswertes spekuliert, und zwar im Rahmen der Laufzeit der Optionen.

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Bei den einfachen binären Optionen muss der Trader nur die Entscheidung treffen, ob der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit (der Option) höher oder niedriger als zum Kaufzeitpunkt ist. Auch bei der One-Touch Option ist diese Entscheidung zu treffen, aber darüber hinaus muss der Trader sich auch noch festlegen, welchen Kurs der Basiswert erreichen kann. Im Unterschied zu den einfachen binären Optionen reicht es, wenn dieser Kurs während der Laufzeit vorübergehend erreicht wird, er muss also nicht ausschließlich am Laufzeitende erreicht werden.

Auch OptionFair ermöglicht seinen Kunden den One-Touch-Handel

1. Alternativen zum Binäre Optionen One-Touch Handel

Selbstverständlich können Kunden von Binäroptionsbrokern wie BDSwiss oder anyoption nicht ausschließlich nur dem One-Touch-Handel nachgehen – stattdessen stehen ihnen zahlreiche andere Handelsarten zur Verfügung, die mit verschiedenen Tradingstrategien für den Handel Binärer Optionen verbunden werden können.

Der Klassiker im Binäroptionshandel: Call/Put

Eine dieser Handelsarten ist der klassische Call/Put-Handel, der zu den ersten Handelsarten im Binäroptionstrading gehörte. Beim Call/Put-Handel gibt es grundsätzlich nur zwei Richtungen: Der Trader spekuliert dabei entweder auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs seines gewählten Finanzinstrumentes, indem er die Call- oder die Put-Option wählt. Allerdings spielt dabei auch das zeitliche Fenster eine große Rolle, in welchem der Ablaufzeitpunkt stattfinden soll: Liegt der Kurs bei einer Call-Option zum Ablaufzeitpunkt über dem Einstiegspunkt, hat der Trader einen Gewinn erzielt – dies ist selbstverständlich auch umgekehrt der Fall.

Alternativ zur regulären Call-/Put-Option können Trader hier auch auf das Erreichen eines bestimmten Kurswertes spekulieren, indem er die Knock-in- oder die Knock-out-Optionen handelt. Die Knock-in-Option kann dabei grundsätzlich wieder in Call und Put unterteilt werden: Spekuliert der Trader auf einen steigenden Kurs mit einer Call-Option und gibt eine bestimmte Grenze an, muss diese berührt oder überschritten werden, um einen Gewinn zu erzielen. Bei der Knock-out-Option unterscheidet man hingegen zwischen Call, Put und Range: Rechnet der Trader mit einem moderaten Anstieg der Kurse oder mit einem Seitwärtstrend, sollte die Call-Option gewählt werden, bei welcher der Kurs die Grenze des Traders nicht berühren oder unterschreiten darf. Bei der Put-Option darf sich der Kurs wiederum nicht auf oder über der Grenze des Traders befinden, während sich der Wert bei Range innerhalb der definierten Grenze bewegen muss, ohne diese zu berühren.

Zu den Call/Put-Optionen gehören dabei auch die Cash-or-Nothing-Optionen, bei denen der Trader im Verlustfall seinen kompletten Einsatz ohne Verlustabsicherung verliert, bei einem Gewinn hingegen mit einer Rendite von 100 % rechnen kann.

Der Range-Handel für Seitwärtstrends

Ist beim aktuellen Kurs keine bestimmte Richtung zu erkennen, wäre es eher Glücksspiel, auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu spekulieren – stattdessen nutzen erfahrene Trader hierbei den Range-Handel bzw. die Range-Optionen, bei denen keine bestimmten Preise oder Richtungen erreicht werden müssen – stattdessen muss sich der Kurs zum Ablaufzeitpunkt innerhalb eines bestimmten Bereiches befinden, der durch Ober- und Untergrenzen vom Broker definiert wird. Da hierbei ein „Korridor“ für den Kurs entsteht, wird diese Handelsart auch als Korridor-Option bezeichnet, doch auch die Bezeichnungen „Grenze“ oder „Boundary“ werden oft anstelle von „Range“ verwendet. Diese Range-Optionen werden wiederum in zwei verschiedene Gruppen unterteilt: Bei der angesammelten Range-Option ist die Rendite davon abhängig, wie lange sich der Kurs innerhalb des Korridors bewegt hat, während ansonsten die Höhe der Rendite bereits von Vornherein fest steht.

Die Range-Optionen können auf zahlreiche verschiedene Arten gestaltet werden, trotzdem gibt es einige beliebte Variationen, wie beispielsweise die Single-Range-Optionen, bei denen dem Broker der Wert ausgezahlt wird, der sich während der Laufzeit der Option durch die Bewegungen des Kurses innerhalb des Korridors angesammelt hat – hat sich der Kurs außerhalb des Korridors bewegt, fällt der Gewinn entsprechend schmaler aus. Auch die K.O.-Range-Option wird gern gehandelt: Hierbei wird von Vornherein festgelegt, wie hoch die Rendite bei einer Option im Geld ausfällt. Dabei darf sich der Kurs allerdings keinesfalls außerhalb des Korridors bewegen – dies hätte den Verlust des kompletten Einsatzes zur Folge.

Das Ladder-Trading für Profis

Der Ladder-Handel gehört zu den neueren Handelsarten und ist eher auf erfahrene Trader ausgelegt, die den Markt mithilfe der technischen oder der fundamentalen Analyse genau durchleuchten können. Beim Ladder-Trading werden meist vier bis fünf verschiedene Stufen oder „Sprossen“ vorgegeben, auf die der Trader spekulieren kann. Dabei steigt die Rendite mit jeder Sprosse: Die Sprosse, die am wahrscheinlichsten erreicht wird, ist mit einer niedrigen Rendite versehen und je unwahrscheinlicher es ist, die Sprosse zu erreichen, desto höher steigt die maximale Rendite. Der Trader wählt demnach beim Ladder-Trading zunächst einen bestimmten Basiswert und daraufhin die Sprosse der Leiter aus, auf welcher der Kurs zum Ablaufzeitpunkt stehen wird, bzw. welche der Kurs übersteigt. Liegt der Kurs zum Ablaufzeitpunkt hingegen auf der nächsthöchsten Sprosse, ist der Trade ebenfalls aus dem Geld und der Händler verliert seinen Einsatz. Bevor sich unerfahrene Trader einem so hohen Verlustrisiko aussetzen, sollten sie erste Erfahrungen mit einem unverbindlichen und kostenlosen Demokonto sammeln, das viele Broker anbieten.

Spannende Abwechslung: Das Paar-Trading

Eine der neusten Handelsarten, die dem Portfolio verschiedener Unternehmen hinzugefügt wurde, ist das Paar-Trading: Im Gegensatz zum Ladder-, Call/Put- oder zum Binäre-Optionen-One-Touch-Handel spekulieren Trader hierbei nicht darauf, dass der Kurs einen spezifischen Punkt erreicht oder nicht erreicht, sondern geben stattdessen an, welches Finanzprodukt zum Ablaufzeitpunkt den höheren Kurs verzeichnen kann. Um es dem Trader dabei nicht zu leicht zu machen, treten hierbei meist zwei Aktien oder Rohstoffe mit ähnlichen Kursverläufen gegeneinander an – und je unwahrscheinlicher es ist, dass der jeweilige Kurs zum Ablaufzeitpunkt über dem des anderen Finanzproduktes steht, desto höher steigt die mögliche Rendite.

Spekulation mit aktuellen Daten Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, mit Binären Optionen One Touch zu handeln – Trader sollten einfach mal die Augen offen halten und sich unter Umständen bei ihrem favorisierten Broker genau über die angebotenen Handelsarten sowie über deren Vor- und Nachteile informieren. Zu den zur Verfügung stehenden Alternativen gehören in jedem Fall der Call/Put-Handel, sowie der Range-Handel, das Ladder- und das Paar-Trading.

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BDSwiss Alternativen: Der Broker Punkt für Punkt im Wettbewerbsvergleich

Wo ist BDSwiss besser, wo schlechter als die Konkurrenz?

BDSwiss zählt nicht zuletzt durch die intensive TV Werbung zu den bekanntesten Marken für den Binäre Optionen Handel. Wie gut ist der Broker bei Demokonto, Basiswerten, Handelsarten, Bonus und weiteren Kriterien im Konkurrenzvergleich? Welche BDSwiss Alternativen bieten sich gegebenenfalls an?

  • BDSwiss bietet kein Demokonto an – bei IQ Option sind Demokonten ohne Laufzeitbegrenzung und mit realistischen Kursen und Renditen erhältlich
  • BDSwiss bietet CFDs an – bei IG ist CFD- und FX Handel über transparentere Marktmodelle und zu niedrigeren Kosten möglich
  • BDSwiss bietet wie alle zypriotischen Broker keine Boni mehr an – Buchmacher wie Bet365 dürfen das weiterhin
  • BDSwiss hat Cuboids 2020 neu eingeführt – Oanda entwickelte bereits 2005 die Box Options

1. BDSwiss vs. Wettbewerb: Demokonto

Für viele Kunden führt der Weg zum Livehandelskonto über ein Demokonto. Auf Demokonten werden der Handel im Allgemeinen und die Funktionen der Handelsplattform im Speziellen getestet, bevor die erste Einzahlung erfolgt.

BDSwiss bietet kein Demokonto an

BDSwiss bietet kein Demokonto an und schneidet in diesem Punkt deshalb schlechter ab als ein Großteil der Konkurrenz. Es ist nicht möglich, die Handelsplattform vorab zu testen, ohne die Mindesteinzahlung in Höhe von 200 EUR zu leisten. Die Renditen der verfügbaren Kontrakte können aber auch ohne Einzahlung in Augenschein genommen werden.

Gute Demokonten werden ohne Laufzeitbegrenzung eingerichtet und mit den tatsächlichen Ablaufrenditen und Abrechnungskursen des Livehandelskontos versorgt. Nur dann lässt sich im Vorfeld einer Einzahlung abschätzen, ob die Renditeversprechen der Broker tatsächlich realistisch sind. So bringen werbliche Aussagen á la „Renditen bis zu 90 %“ wenig, wenn nur ein kleiner Bruchteil der verfügbaren Kontakte tatsächlich mit dieser Ablaufrendite abgerechnet wird.

Demokonten dienen nicht nur zum Test von Brokern

Die Funktion eines Demokontos beschränkt sich allerdings nicht auf die Vorprüfung von Brokern. Die meisten erfolgreichen Trader unterhalten neben ihrem Livehandelskonto mindestens ein weiteres Demokonto. Dieses dient zum Test von Strategien und zu Experimentierzwecken. Aus diesem Grund ist der Verzicht auf Laufzeitbegrenzungen und die Möglichkeit zur nachträglichen Aufstockung des virtuellen Kapitals wichtig.

Eine denkbare BDSwiss Alternative im Hinblick auf Demokonten ist u.a. der Broker IQ Option. Dieser stellt Übungskonten mit 1.000 USD virtuellem Kapital ohne Laufzeitbegrenzung zur Verfügung. Das virtuelle Guthaben kann jederzeit auf 1.000 USD angehoben werden, falls im Testhandel Verluste auf dem Papier angefallen sind. Nutzer können zwischen dem Demo- und dem Livekonto hin und her wechseln und die Renditen und Kurse vergleichen. IQ Option stellt überdies eine Notierungshistorie zur Verfügung, die an die „Times & Sales“ regulierter Börsen angelehnt ist und eine ex post Betrachtung der Abrechnungskurse ermöglicht.

Weiter zu IQ Option: www.iqoption.com

2. BDSwiss vs. Wettbewerb: Basiswerte und Handelsarten

Der Basiswertekatalog von BDSwiss umfasst 30 FX Währungspaare, 17 Rohstoffe, 44 Indices, 26 Basiswertpaare und ca. 100 Einzelaktien. Mit über 200 Basiswerten fällt der Katalog damit etwas größer aus als im Durchschnitt der Branche. Es ist allerdings nicht gewährleistet, dass auch durchgängig Kontrakte auf alle verfügbaren Basiswerte angeboten werden.

BDSwiss bietet Basiswerte aus allen Anlageklassen

Neben dem Basiswertekatalog ist auch das Angebot an verfügbaren Handelsarten für die Bewertung von Binäre Optionen Brokern relevant. Bei BDSwiss sind einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld, Paar Optionen, Leiter Optionen und One Touch Optionen handelbar. Die zusätzlich rubrizierten Kategorien „Langfristig“ und „60 Sekunden“ enthalten ebenfalls einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld und unterscheiden sich lediglich durch die Laufzeiten von der Kategorie „Binary“.

Leiter Option bei BDSwiss

Viele Basiswerte + viele Handelsarten = Viele Handelssignale

Die Anzahl der Basiswerte und das Angebot an Handelsarten ist für alle Trader relevant, die Märkte systematisch nach dem Auftreten bestimmter Handelssignale durchsuchen. Diese Vorgehensweise gewinnt mit der Verbreitung kostengünstiger Marktscanner an Bedeutung.

Leistungsfähige Scanner können zum Beispiel Märkte auflisten, die kurz vor der Vollendung eines Expansion Breakout Signals, einer Kopf-Schulter-Formation, einer Dreiecksformation, einem 52-Wochen-Hoch etc. stehen. Trader können warten, bis das Signal tatsächlich auftritt und in die entsprechende Richtung handeln oder das Auftreten des Signals antizipieren. Letzteres eignet sich zum Beispiel für Binäre Optionen One Touch Strategien, bei denen gezielt nach Märkten mit Potenzial für größere Kursveränderungen gesucht wird.

Mit der Zahl der Basiswerte und Handelsarten steigt die Zahl der Handelssignale. Ein großer und durchgängig bedienter Basiswertekatalog ist im Vergleich von Binäre Optionen Anbietern Vergleich deshalb ein Positivkriterium.

Weiter zu IQ Option: www.iqoption.com

3. BDSwiss vs. Wettbewerb: Auszahlungs- und Inaktivitätsgebühren, Mindesteinzahlung

Binäre Optionen Broker verdienen Geld hauptsächlich durch Renditen, die mit einem Abschlag zum finanzmathematisch fairen Wert kalkuliert werden. Im Hinblick auf die Renditen schneidet BDSwiss im Konkurrenzvergleich durchschnittlich ab. Das gilt sowohl für die maximal erhältlichen Renditen als auch für die durchschnittlichen Ablaufrenditen.

Es gibt allerdings einige weitere Gebührenposten, die ggf. zu berücksichtigen sind. So verlangt BDSwiss unter Umständen Gebühren für Auszahlungen. Laut den FAQ beträgt das Entgelt 5 % des zur Auszahlung angeforderten Betrages, mindestens jedoch 25 EUR. Das Entgelt fällt an, wenn der Kunde bei einem Kontostand größer 100 EUR/GBP/USD (abhängig von der bei der Kontoeröffnung festgelegten Kontowährung) eine Auszahlung kleiner 100 EUR/USD/GBP anfordert. Zudem wird das Entgelt belastet, wenn eine Auszahlung beantragt wird, bevor die eingezahlte Summe nicht mindestens einmal vollständig im Handel umgesetzt wurde.

Darüber hinaus können Inaktivitätsgebühren anfallen. Gemäß Abschnitt 30 der AGBs für den Handel mit Binären Optionen werden Konten nach sechs aufeinanderfolgenden Monaten ohne Transaktionen (darunter fallen laut den Bedingungen Trades, Auszahlungen und Einzahlungen) als ruhend eingestuft. Nach der Einstufung eines Kontos als „ruhend“ beträgt die monatliche Inaktivitätsgebühr 10 % des jeweiligen Kontosaldos, mindestens jedoch 25 EUR und höchstens 78,90 EUR. Fällt das Guthaben unter 25 EUR, wird die volle Höhe des Guthabens als Gebühr belastet/ negative Salden infolge der Gebühr sind nicht möglich.

Auszahlungsgebühren sind auch bei vielen Konkurrenten üblich und richten sich maßgeblich nach der gewählten Auszahlungsmethode. So ermöglicht IQ Option etwa kostenlose Auszahlungen – allerdings nur via E-Wallet und Kreditkarte, während für Auszahlungen per Überweisung sehr hohe Entgelte in Rechnung gestellt werden.

Die Mindesteinzahlung ist recht hoch – nicht für alle Trader ein Nachteil

BDSwiss setzt die zur Kontoeröffnung erforderliche Mindesteinzahlung mit 200 EUR recht hoch an – viele Konkurrenten verlangen weniger oder gar nichts. IG etwa verzichtet ganz auf eine Mindesteinzahlung und ist damit eine BDSwiss Alternative für jene, die den Handel zwar mit Echtgeld testen, aber zumindest für den Anfang nur sehr geringe Beträge einsetzen möchten.

Eine hohe Mindesteinzahlung ist nicht für alle Trader automatisch ein Nachteil. Wer mit größeren Beträgen handeln möchte, ist bei einem Broker mit extrem niedrigen Einstiegshürden möglicherweise an der falschen Adresse. Jeder Broker hat ein Budget für Service und Kundenbetreuung. Was, wenn die Kapazitäten durch eine große Zahl von Neugierigen mit 10 EUR-Konten blockiert werden? Selektiert eine Mindesteinzahlung zwischen Tradern mit ernsthaftem Interesse und Neugierigen ohne echtes Interesse am Handel, erfüllt sie ihren Zweck.

4. BDSwiss vs. Wettbewerb: CFD/FX Handel

Nicht alle Trader interessieren sich ausschließlich für Binäre Optionen und möchten zusätzlich CFDs handeln – und dabei am liebsten alle Geschäfte unter einem Dach halten. Mehrere einstmals auf Binäre Optionen spezialisierte Broker haben ihr Sortiment zwischenzeitlich um CFDs erweitert – darunter auch BDSwiss.

Im CFD Handel sind BO Broker Nachzügler

BDSwiss ermöglicht CFD Trading über MetaTrader. Die Plattform kommt auch bei vielen „etablierten“ CFD Brokern zum Einsatz und gilt in der Szene als professionell und ausgereift. MetaTrader allein sagt allerdings wenig über das Marktmodell aus, das dem CFD Handel zugrunde liegt. BDSwiss setzt hier auf Market Making. Dabei stellt der Broker selbst Ankaufs- und Verkaufskurse und generiert Deckungsbeiträge durch den Spread zwischen Geld- und Briefkurs sowie Kommissionen. Letztere fallen bei BDSwiss ausschließlich im Handel mit Aktien CFDs an.

FX Spreads bei BDSwiss

Die Abbildung oben wurde Ende März 2020 der Homepage des Brokers entnommen und zeigt die Kurse und Spreads im FX Handel. Die Spreads bewegten sich auf einem akzeptablen Niveau: 1,20 Pips im EUR/USD, 1,0 Pips im EUR/GBP und 1,30 Pips im AUD/USD.

Dennoch finden sich für den Handel mit Währungen und CFD BDSwiss Alternativen mit transparenteren Marktmodellen und besseren Konditionen. Diese finden sich zuvorderst in der Reihe der etablierten CFD- und FX Broker, die nicht erst im Zusammenhang mit dem Boom in Binären Optionen in den Markt traten.

Genannt sei etwa IG: Der Londoner Broker ist seit den 1970er Jahren aktiv und bietet ein DMA-Marktmodell für CFDs und ein ECN/STP Marktmodell für FX Handel an. DMA steht für „Direct Market Access“ und bezeichnet Marktmodelle, bei denen CFDs zu den originalen Kursen der jeweiligen Referenzbörse gehandelt werden. Dadurch wird der im Market Making latente Interessenkonflikt minimiert. Dasselbe gilt für STP Marktmodelle ohne Markups wie „Forex Direct“ von IG. Dabei werden Orders direkt an Banken und Liquiditätspools weitergeleitet, ohne dass es zu Änderungen an den Kursen durch den Broker kommt.

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5. Innovation: Der Cuboid Handel

Mit dem Cuboid Handel hat BDSwiss im Jahr 2020 ein weiteres Produkt im Bereich der Binären Optionen lanciert. Es orientiert sich an den u.a. bei Oanda vor mehr als zehn Jahren entwickelten „Box Options“. Cuboids sind Rechtecke bzw. Quadrate, die in den Chart eingezeichnet werden. Die Vierecke markieren einen Kurs-Zeit-Bereich. Verbleibt der Markt bis zum Ablauf der Option durchgehend innerhalb der Vierecke, wird die Cuboid Option mit der festgelegten Rendite abgerechnet. Verlässt der Kurs das Viereck, verfällt die Option wertlos.

Die Abbildung unten ist einem YouTube Video des Brokers entnommen und zeigt die Ordermaske. Gut sichtbar: Die Rendite der aufgerufenen Option liegt mit 1.000 % sehr hoch.

Cuboid bei BDSwiss

Die Rendite einer Cuboid Option hängt maßgeblich mit der Marktvolatilität zusammen. Ist diese hoch, sollte das auch für die Rendite gelten: In volatilen Marktphasen ist das Risiko eines außerhalb des Vierecks auftretenden Kurses groß.

Eine Cuboid Option wurde eröffnet

Die Rendite hängt darüber hinaus von der horizontalen und vertikalen Ausdehnung des Cuboids ab. Intuitiv nachvollziehbar: Ein sehr enger, langer Cuboid sollte mit einer höheren, ein sehr breiter und kurzer Cuboid mit einer niedrigeren Rendite einhergehen. Die Grenzen des Vierecks können wahlweise mit dem Mauszeiger oder durch Eingaben in die Ordermaske definiert werden.

Cuboid Optionen können an allen vier Seiten des Vierecks bewegt werden

Die nächstliegende BDSwiss Alternative für den Handel mit selbst kreierten Binären Optionen ist Oanda. Der Broker zählt zusammen mit IG zu den Pionieren in diesem Bereich. Die Funktionen der Box Options von Oanda gehen über die der Cuboids von BDSwiss hinaus. So kann z. B. auch festgelegt werden, dass ein definiertes Viereck durch den Markt verfehlt wird.

Mehrere Box Options bei Oanda

Die Cuboids sind nicht so innovativ, wie es auf den ersten Blick erscheint. Es handelt sich um at expiry Double Barrier Optionen, wie sie z. B. mit Range Optionen schon lange verbreitet sind. Die obere und die untere Linie des Rechtsecks stellen die beiden Barrieren dar. Gewinne treten in dieser Variante ausschließlich zum Verfallszeitpunkt ein.

Der in Malta ansässige Buchmacher Binary.com bietet seit geraumer Zeit die Möglichkeit, Laufzeiten (linke und rechte Seite der Cuboids) und Barrieren bzw. Strikes selbst festzulegen. Dies ist für einfache Binäre Optionen mit Eröffnung am Geld ebenso möglich wie für Barrier Optionen. Der wesentliche Unterschied zwischen den Cuboids von BDSwiss und den Optionen von Binary.com besteht in der grafischen Komponente.

Strikes und Barrieren können bei Binary.com selbst festgelegt werden

6. BDSwiss vs. Wettbewerb: Bonusangebote

Auch Bonusangebote für Neukunden können im Leistungsvergleich verschiedener Broker ein Kriterium sein. Seit die zypriotische Finanzaufsichtsbehörde CySEC Ende Dezember 2020 allerdings Binäre Optionen Boni für Neukunden bis auf Weiteres nahezu vollständig verboten hat, ist der Markt bei diesem Kriterium sehr übersichtlich.

Generell ist unabhängig von der weiteren Entwicklung speziell in Zypern festzuhalten, dass Bonusangebote nicht den Kern der Entscheidung für oder gegen einen Broker ausmachen sollten Maßgebend sind hohe Quoten und Renditen, transparente Abrechnungskurse und niedrige Transaktionskosten. Abstriche hier amortisieren in der Kalkulation eines Brokers einmalige Boni sehr schnell…

Boni gibt es fast nur noch bei Buchmachern

Einzahlungsboni sind fast ausschließlich auf Anbieter mit Buchmacherlizenz beschränkt. Davon gibt es einige, darunter Bet365, wo mit 100 EUR Einzahlungsbonus geworben wird. Voraussetzung dafür ist eine Einzahlung in Höhe von mindestens 100 EUR. Bei Buchmachern gelten ebenso wie früher bei Brokern Bedingungen für die Umwandlung von Bonusgutschriften in reguläres Guthaben.

Buchmacher wie Bet365 werben weiterhin mit Boni

So verlangt Bet365 z. B. dass erstens die qualifizierende Einzahlung mindestens einmal gesetzt werden muss, damit der Bonus zur Verfügung steht. Zweitens muss das Dreifache der qualifizierenden Einzahlung in Wetten umgesetzt werden, bevor der Bonus zur Auszahlung angefordert werden kann. Drittens werden Wetten mit Quoten unter 1,50 nicht auf die Mindestumsätze angerechnet. Zudem werden gegenläufige Wetten nicht berücksichtigt.

Fazit

Welche BDSwiss Alternativen in Betracht kommen, hängt von der Problemstellung bzw. dem jeweils wahrgenommenen Mangel ab. BDSwiss bietet kein Demokonto an: Bei IQ Option ist eines ohne Laufzeitbegrenzung und mit realistischen Kursen verfügbar. BDSwiss zahlt keinen Bonus: Buchmacher wie Bet365 sind von der Entscheidung der CySEC nicht betroffen und zahlen weiterhin Einzahlungsboni. BDSwiss ist im CFD Trading Market Maker: Etabliere CFD/FX Broker wie IG bietet mit DMA Trading und ECN/STP ggf. Lösungen für anspruchsvolle Trader. Die innovativen Cuboids des Brokers sind ebenfalls nicht ganz neu: Oanda erfand bereits 2005 die in weiten Teilen ähnlichen Box Options.

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