Die Handelsarten von binären Optionen

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Contents

Handelsarten von binären Optionen – so bilden Sie sie mit klassischen Optionen nach

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Binäre Optionen sind von klassischen Optionen abgeleitet, daher ist es nicht verwunderlich, dass die beiden Optionsarten Gemeinsamkeiten aufweisen. Jedoch gibt es auch deutliche Unterschiede in der Funktionsweise. Wer bislang mit binären Optionen gehandelt hat und sich für die Handelsmöglichkeiten von klassischen Optionen interessiert, wird sich mitunter fragen, ob die verschiedenen Handelsarten von binären Optionen mit Optionen nachgebildet werden können. Auch für den klassischen Optionshandel gibt es zahlreiche Strategien. Ob diese den Handelsarten bei binären Optionen ähneln, beleuchten wir in folgendem Artikel.

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Handelsarten von binären Optionen:

  • Call- und Put-Option
  • Range-Optionen
  • Touch-Optionen
  • 60-Sekunden-Optionen

Binäre Optionen: Handelsarten kurz erklärt

Binäre Optionen gehören zu den exotischen Optionen. Diese Optionsart hat zwei Ausgänge. Wenn die Prognose zutrifft und sich die Position wir erwartet entwickelt, erzielt der Trader einen Gewinn. Wenn die Position ohne Wertendet, verliert der Trader den kompletten Einsatz. Es sei denn, dass zuvor eine Verlustversicherung abgeschlossen wurde. Bereits bei der Eröffnung der Position steht der mögliche Gewinn und ebenso der mögliche Verlust fest.Bei binären Optionen gibt es unterschiedliche Handelsarten, die wir im Folgenden kurz erklären möchten.

Call- und Put-Optionen: Hierbei handelt es sich um die klassische Handelsart von binären Optionen. Es wird dabei auf steigende Kurse (Call-Option) oder fallende Kurse (Put-Option) gesetzt. Call- und Put-Optionen sind mit einer festgelegten Laufzeit versehen.

Range-Optionen: Bei Range-Optionen setzt der Trader auf eine Seitwärtsbewegung des zugrundeliegenden Basiswerts. Der Kurs muss sich innerhalb der Range (Bandbreite) bewegen.

Touch-Optionen:Bei Touch-Optionen ist zwischen One-Touch- und No-Touch-Optionen zu unterscheiden. Wer eine One-Touch-Option handelt, muss nicht nur die richtige Kursrichtung vorhersagen, sondern auch eine bestimmte Preisgrenze. Wird die Preisgrenze, während der Laufzeit einmalig berührt, dann wird ein Gewinn erzielt. Bei einer No-Touch-Option darf die festgelegte Preisgrenze hingegen nicht berührt werden, um einen Gewinn mit der Position erzielen zu können.

60-Sekunden-Optionen: Es handelt sich bei 60-Sekunden-Optionen um sogenannte Turbo-Optionen, zu denen auch die 30-Sekunden-Optionen gehören. Diese zeichnen sich durch eine extrem kurze Laufzeit aus. Der Kurs eines Basiswerts muss sich zum Laufzeitende, also nach 60 Sekunden, so entwickelt haben, wie vom Trader prognostiziert.

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Unterschiede von binären Optionen und klassischen Optionen

An dieser Stelle möchten wir zunächst auf die Unterschiede von binären Optionen und klassischen Optionen eingehen. Es ist wichtig, die Unterschiede der beiden Optionsarten zu kennen. Nur so können sinnvolle Rückschlüsse darüber getroffen werden, ob die verschiedenen Handelsarten von binären Optionen mit klassischen Optionen nachgebildet werden können. Mit dem Erwerb einer klassischen Option erhält der Käufer das Recht, eine Option auszuüben.Dabei besteht jedoch keine Handelspflicht, sodass der Optionsinhaber diese auch verfallen lassen kann. Wie bei binären Optionen liegt auch bei den klassischen Optionen ein Basiswert zugrunde. Es kann sich dabei um Aktien, Indizes, Währungen oder weitere Basiswerte handeln.

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Bei klassischen Optionen ist nicht nur zwischen Call-Option (Kaufoption) und Put-Option (Verkaufsoption)zu unterscheiden, sondern auch zwischen europäischen Optionen und amerikanischen Optionen. Bei einer europäischen Option wird eine Option erworben, die zu einem bestimmten Zeitpunkt und zu einem festgelegten Preis ausgeübt werden kann. Die Ausübung einer amerikanischen Option kann bereits vor dem Verfallsdatum erfolgen.

Bei klassischen Optionen handelt es sich um Termingeschäfte, die an der Terminbörse weltweit getätigt werden können. Bei binären Optionen handelt es sich in der Regel um OTC-Derivate. Beim klassischen Optionshandel kann der Käufer bis zum Laufzeitende entscheiden, ob die Option tatsächlich ausgeübt wird. Bei binären Optionen wird auf eine Call- oder Put-Option gesetzt, wenn die Prognose stimmt, erhält der Trader einen Gewinn, andernfalls kann es zum Verlust des eingesetzten Kapitals kommen.

Range-Optionen mit klassischen Optionen nachbilden?

Worauf es bei einer Range-Option ankommt, wurde bereits im in einem Absatz zuvor kurz angeschnitten. Nun möchten wir uns damit befassen, ob eine Range-Option mit einer klassischen Option nachgebildet werden kann. Für den klassischen Optionshandel gibt es viele Strategien, die sich mehr oder weniger komplex zeigen. Insgesamt zeigt sich die Funktionsweise von klassischen Optionen durchaus komplexer als die von binären Optionen. Wie Range-Optionen funktionieren, kann relativ schnell nachvollzogen werden.

Der Trader erzielt mit der Position einen Gewinn, wenn sich der Kurs des Basiswerts mit Optionsende innerhalb (oder außerhalb) der zuvor definierten Bandbreitebefinden. Die Bandbreite spielt auch bei einigen Strategien für klassische Optionen eine wichtige Rolle.

  • Butterfly: Zu den am häufigsten genutzten Optionsstrategien gehört die Butterfly Strategie. Wer diese Strategie beim Handel mit klassischen Optionen einsetzt, der erwartet, dass der Kurs des Basiswerts am Laufzeitende innerhalb einer bestimmten Bandbreite liegt. Anders als Range-Optionen zeigt sich die Butterfly Strategie für klassische Optionen vielschichtiger. Die Strategie besteht aus verschiedenen Komponenten, die sich aus gekauften und verkauften Optionen darstellen. Es wird auf seitwärtslaufende Märkte spekuliert, wie dies auch bei Range-Optionen der Fall ist. Es zeigt sich durchaus schwierig, auf Seitwärtsbewegungen eines Kurseszu spekulieren. Die Butterfly Strategie ähnelt dem Short-Straddle.

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Covered Call und Range-Handel vergleichbar?

Beim klassischen Optionshandel stellt der Covered Call eine relativ beliebte Strategie dar. Wobei sich eher Profis dieser Strategie bedienen als unerfahrene Trader. Damit ein Covered Call mit einer guten Rendite einhergeht, ist es wichtig, dass der Kurs nur mäßig steigt oder stagniert. Wenn sich der Kurs des zugrundeliegenden Basiswerts innerhalb eines bestimmten Korridors befindet, dann kann der Trader einen Gewinn erzielen. Diese Eigenschaft trifft auch auf den Handel mit Range-Optionen zu. Jedoch ist hierdurch lediglich eine Ähnlichkeit aufzuzeigen. Die Funktionsweise von Covered Call entspricht sonst nicht dem Range-Handel mit binären Optionen.

Bei einem Covered Call handelt es sich um gedeckte Stillhaltergeschäfte mit klassischen Optionen. Bei einem Covered Call befinden sich die Wertpapiere wie Aktien bereits im Depot. Es wird eine Call Option auf bestimmte Wertpapiere verkauft. Man spricht von einer „gedeckten Kaufoption“, da die Wertpapiere bereits vorhanden sind, wenn der Käufer der Option sein Kaufrecht in Anspruch nimmt. Wenn der Käufer die Option verfallen lässt, dann hat der Verkäufer der Option einen Gewinn erzielt. Durch den Verkauf der Option ergibt sich bei dieser Strategie der Gewinn.

Aber auch, wenn sich die Option in einem bestimmten Korridor bewegt, kann der Stillhalter noch einen Gewinn machen. Für die Höhe des Gewinns ist es von Interesse, wie weit die Call-Option aus dem Geldist. Es wird sicherlich schnell ersichtlich, dass die beschriebene Optionen Strategie umfangreicher ist als der Range-Handel. Nichtsdestotrotz spielt auch der Korridor bei klassischen Optionen eine Rolle.

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Kein Vergleich mit Turbo-Optionen

Bei klassischen Optionen handelt es sich um ein komplexes Finanzprodukt, das ein ansprechendes Renditepotenzial vorweist. Die Rendite wächst bis zum Verfallsterminder Option, solange sich der Preis wie prognostiziert entwickelt. Hingegen sind binäre Optionen deutlich einfacher konzipiert. Das Umsetzen einer Strategie für klassische Optionen ist aufwendiger und bedarf gewisser Kenntnisse. Wer sich näher mit dem Handel von klassischen Optionen befassen möchte, kann sich den Einstieg durch die Nutzung eines Demokontos erleichtern. Klassische Optionen können auch im CFD Handel eine Handelsmöglichkeit darstellen. Bei so manchem CFD Broker findet sich ein CFD Demokonto, das kostenlos und unverbindlich genutzt werden kann.

Einige Trader nutzen Turbo-Optionen, um mit binären Optionen innerhalb von Minuten Gewinne zu erzielen. Binäre Optionen mit extrem kurzer Laufzeit haben hohe Risiken, die den Totalverlust des eingesetzten Kapitals nach sich ziehen können. Die Laufzeit ist auch beim Handel mit klassischen Optionen ein wichtiger Faktor. Die Laufzeit stellt den Zeitraum dar, in dem ein Aufgeld abgebaut werden kann. Klassische Optionen sind Termingeschäfte, die zum Beispiel an der Terminbörse European Exchange (Eurex)gehandelt werden können. Hier finden sich Laufzeiten von

  • 1 Monat
  • 2 Monate
  • 3 Monate
  • bis 2 Jahre bei liquiden Aktienoptionen

Es ist natürlich nicht möglich, Turbo-Optionen mit Optionen nachzubilden. Wer jedoch amerikanische Optionenhandelt, kann die Option schon vor dem Verfallsdatum ausüben und das an jedem Handelstag. Mit europäischen Optionen ist dies nicht möglich.

Anlagestrategie: Trendfolge auch bei klassischen Optionen

Die Trendfolge gehört nicht nur bei Einsteigern zu den beliebtesten Handelsstrategien bei binären Optionen. Bei der Trendfolgestrategie erfolgt der Einstieg in einen bereits bestehenden Trend. Da bei binären Optionen Call- oder Put-Optionen gehandelt werden können, kann es sich bei einem Trend um einen steigenden oder fallenden Kurs handeln. Die Trendfolge basiert auf dem Gedanken, dass sich Trends fortsetzen.Jedoch endet jeder Trend einmal, worin die Risiken der Strategie liegen. Zudem ist es wichtig einen Trend frühzeitig zu erkennen, um ein möglichst großes Potenzial auszuschöpfen. Auch wenn die Trendfolgestrategie gut für den Handel mit binären Optionen angewendet werden kann, gibt es bei der Anwendung der Strategie auf klassische Optionen mehr zu beachten.

Eine genaue Einschätzung der Kursentwicklung des Basiswerts ist das Ziel von jedem Trader. Dabei ist es ganz gleich, ob mit binären Optionen oder klassischen Optionen gehandelt wird. Doch bei klassischen Optionen ist es nicht nur wichtig die richtige Kursrichtung vorherzusagen. Darüber hinaus ist auch die Höhe der Kursveränderung von Interesse. Um einen zuverlässigen Trend zu identifizieren, bedarf es einer ausführlichen Analyse der Kursentwicklung eines Basiswerts. Es können verschiedene Instrumente genutzt werden, die sich hilfreich erweisen, um die Stärke eines Trends zu messen. Dazu zählen:

Kurse unterscheiden sich nicht nur durch die eingeschlagene Richtung, sondern auch durch die Geschwindigkeit der Bewegung. Beides ist für den Handel mit klassischen Optionen relevant. Mit dem Momentum Indikator kann zum Beispiel versucht werden eine Beschleunigung der Kursbewegung festzustellen.

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CFD Broker für Optionen finden

Im Handelsangebot vieler CFD Broker finden sich auch Optionen. Wer von binären Optionen auf klassische Optionen umsteigen möchte, kann mit CFDs auf Optionen eine Alternative finden. Bei CFDs handelt es sich um ein gehebeltes Finanzprodukt, das hochspekulativ ist. Der Hebeleffekt ist sowohl zu den Vorteilen dieses Finanzinstruments als auch zu den Nachteilen zu zählen. Durch den Hebel können Trader mit wenig Kapital größere Summenbewegen. An eine CFD-Position muss somit nicht das ganze Kapital gebunden werden. Dabei kommt es sicherlich auch auf den finanziellen Spielraum des Traders an. Der Hebel wirkt jedoch in beide Richtungen, sodass es auch zum Totalverlust des eingesetzten Kapitals kommen kann.

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Um den CFD-Handel mit Optionen zu realisieren, benötigt man ein Handelskonto bei einem CFD Broker. Dabei zeigen sich die Konditionen mancher Anbieter überzeugender als die anderer. Ein aussagekräftiger Überblick kann durch einen CFD Broker Vergleich gelingen. Dabei sollte beachtet werden, dass die Konditionen und Leistungen eines Anbieters, zu den eigenen Anforderungen passen sollte. Wer nur niedrige Beträge investieren möchte, sollte auf Kriterien wie Mindesteinlage und Mindesthandelssumme achten. Zudem können sich die folgenden Punkte wichtig für die Entscheidungsfindung zeigen:

  • Handelsgebühren
  • Handelsplattform
  • Sicherheit

Neben den gennannten Aspekten präsentiert sich auch die Auswahl an Zahlungsmethoden wissenswert. Wer mit PayPal zahlen möchte, sollte sich vor der Kontoeröffnung vergewissern, ob PayPal zu den akzeptierten Zahlungsmethoden zählt. Bei vielen Brokern ist dies nicht der Fall. Darüber hinaus können Auszahlungen bei verschiedenen Anbietern mit Gebühren einhergehen.

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Fazit: Range-Optionen zeigen ähnliche Merkmale auf

Wer bereits Erfahrungen mit dem Handel von binären Optionen sammeln konnte, sollte auch einen Blick hin zu den klassischen Optionen wagen. Der klassische Optionshandel bringt ein attraktives Renditepotenzial mit sich. Auch beim Optionshandel geht es nicht ohne eine passende Strategie. Es gibt viele Strategien für den Handel mit klassischen Optionen, darunter Covered Call, Butterfly, Straddle, Iron Condorund weitere. Da sich die Funktionsweise von Optionen komplexer erweist als die von binären Optionen sind auch die unterschiedlichen Strategien vielschichtiger.

Bei einigen Strategien für den Handel mit klassischen Optionen finden sich ähnliche Merkmale wie bei den Range-Optionen. Diese beziehen sich in erster Linie auf den Korridor, in dem sich ein Kurs bewegen muss, damit der Trader einen Gewinn mit der Position erzielt. Darüber hinaus haben Covered Call und andere Strategien jedoch deutliche Unterschiede zu den Range-Optionen. Der Range-Handel mit binären Optionen ist im Ganzen deutlich einfache konzipiert.

Trader, die Handelsmöglichkeiten mit klassischen Optionen suchen, können auch beim CFD-Handel fündig werden. Bei vielen CFD Brokern ist der Handel von CFDs auf Optionen möglich. Beim Handel mit gehebelten Produktensollte der Hebel entsprechend der eigenen Risikoneigung gewählt werden. Auch bei diesem Finanzprodukt kann es zum Totalverlust kommen. Dem stehen wiederrum ansprechende Renditeerwartungen gegenüber, sodass sich CFD-Optionen für so manchen Trader interessant zeigen dürften.

Wie lassen sich Handelsarten von binären Optionen mit klassischen Optionen nachstellen?

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Der Handel mit klassischen Optionen – die optimale Strategie finden

Der Start in den Handel mit klassischen Optionen ist normalerweise mit ein wenig mehr Aufwand verbunden, als die Investition in binäre Optionen. Da es sich bei klassischen Optionen um Varianten handelt, bei denen nicht ausschließlich auf den steigenden oder fallenden Kurs gesetzt wird, ist die Thematik deutlich komplexer. Dies lässt natürlich mehr Möglichkeiten für den Handel offen. Gleichzeitig ist jedoch auch die Suche nach einer passenden Strategie eine Herausforderung. Grundsätzlich haben Trader das Ziel, mit geringstmöglichen Mitteln eine höchstmögliche Rendite zu erzielen. Für dieses Ergebnis gibt es verschiedene Handelsarten und Strategien, die in Frage kommen.

Für viele Trader ist es ein Prozess herauszufinden, welche Art des Handels mit Optionen für sie passend ist. Eine große Hilfe stellt an dieser Stelle das Demokonto dar. Zahlreiche Broker stellen eine Demo-Version zur Verfügung, mit der sich Tools austesten und Strategien ausprobieren lassen. Der Vorteil liegt darin, kein Kapital einsetzen zu müssen. Mögliche Gewinne gehen aber natürlich auch nicht auf das Echtgeld-Konto.

Der Covered Call als echter Klassiker beim Handel

Der Covered Call gehört bei Tradern zu den beliebtesten Handelsstrategien. Er ist deutlich komplexer als eine der Handelsstrategien bei den binären Optionen, kann aber zu einem hohen Erfolg führen. Hierbei handelt es sich um eine Optionsstrategie, die auch als „bullisch“ bezeichnet wird. Im Prinzip besteht der Covered Call aus der Long-Position von 100 Wertpapieren sowie einem Short-Call, der auf diese Aktien verkauft wird. Die Prämie für den Short Call geht als Rendite auf das Konto des Anlegers. Er verringert die Kosten für die Wertpapiere und geht nur ein geringes Risiko ein. Der höchstmögliche Verlust liegt hier bei dem Einstiegspreis für die Aktien abzüglich der Prämien. Der höchstmögliche Profit liegt bei der Differenz des Short Calls in Verbindung mit dem Einstiegspreis der Aktie zuzüglich der Prämie. Der Vorteil hier ist, dass ein Einkommen auch dann erzielt werden kann, wenn der Kurs der Aktie keine Bewegung macht. Kommt es zu einem Kursabfall der Aktie ist es möglich, mit einem Rückkauf vom Call einen schnellen Gewinn zu generieren. Eine wichtige Basis stellt der Break-Even-Point dar. Dieser setzt sich aus dem Einstiegspreis der Aktie abzüglich der Prämie zusammen und sollte mit einem Verkauf nicht unterschritten werden.

Das Risiko der Strategie ist überschaubar und die Rendite ist durchaus attraktiv. Gerade dann, wenn Trader auf der Suche nach einer längeren Optionsstrategie sind, kann der Covered Call sinnvoll sein.

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Absicherung von Aktienpositionen mit dem Protective Put

Wertpapierpositionen können zu Verlusten führen, wenn sie nicht abgesichert werden. Hier kann mit Optionen eine Verlustbegrenzung geschaffen werden. Ähnlich wie bei den binären Optionen, wo das Risikomanagement beispielsweise durch Early Closure geprägt wird, gibt es bei den Optionen den Protective Put als Schutz. Der Kurs einer Option steht in einem direkten Zusammenhang mit dem Kurs der Aktie. Die Aktie dient dabei als Basiswert. Wenn der Kurs des Basiswertes fällt, nimmt in diesem Fall der Wert der Option zu. Dies gilt für die hier eingesetzten Put-Optionen. Ein Punkt bei der Strategie ist, dass eine Investition in die Option erfolgen muss. Dies bringt erst einmal Kosten mit sich. Die Strategie selbst kann jedoch als eine Art Absicherung oder Versicherung gesehen werden. Sieht der Anleger die Korrektur-Risiken bei seiner Aktie als eher gering an, reicht ein kleiner Ausübungspreis bei den eingesetzten Optionen aus. Anders ist es, wenn hohe Kursverluste zu erwarten sind und abgesichert werden sollen. In diesem Fall muss auch der Ausübungspreis deutlich höher liegen.

Sinkende Kurse beim Basiswert sind zwar für den Trader auch dann noch ein Thema, durch den Protective Put konnte er sich aber deutlich besser absichern und die möglichen Verluste geringer halten.

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Straddle und Strangle im Optionshandel als Strategie

Möchte der Trader bei der Suche nach einer Strategie vor allem die Kursentwicklungen in den Fokus stellen, kann sich ein Blick auf die Straddle-Strategie lohnen. Hier kann auf zwei Varianten spekuliert werden:

  1. Die Kurse ändern sich stark – es wird von einem Long Straddle gesprochen
  2. Die Kurse bleiben gleich – es wird von einem Short Straddle gesprochen

Für den Long Straddle werden eine Put- und eine Call-Option gekauft. Beide gehören zum gleichen Basiswert, sind am Geld und haben sowohl das gleiche Verfallsdatum als auch den gleichen Ausübungspreis. Wenn der Kurs vom Basiswert bis zum Ausübungsdatum deutlich gestiegen oder auch gefallen ist, führt dies zu einem Gewinn. Der Verlust liegt höchstens beim Kapitaleinsatz. Diese Strategie eignet sich sehr gut für volatile Märkte.

Beim Short Straddle geht er Trader davon aus, dass sich der Kurs nicht oder nur sehr wenig bewegen wird. Verkauft werden eine Call- und eine Put-Option. Gerade in Bezug auf die Call-Optionen zeigt sich jedoch hier die Schwierigkeit, dass der Verlust keine Begrenzung hat. Vor allem dann, wenn der Trader den Basiswert nicht in seinem Depot hat und ihn erst zum Marktpreis kaufen muss, um ihn ausgeben zu können, besteht ein hohes Risiko.

Mit dem Straddle zusammen wird auch immer wieder auf den Strangle verwiesen. Hierbei handelt es sich ebenfalls um eine Strategie, die jedoch sehr komplex ist und sich in verschiedene Unterarten teilt. Ziel ist es, bei jeder Marktbewegung durch den Strangle einen Gewinn machen zu können. Es erfolgt die Kombination von einem Call und einem Put. Beide laufen auf denselben Basiswert, haben aber verschiedene Ausübungspreise und Laufzeiten. Bei einem volatilen Markt kommt der Long Strangle zum Einsatz. Verluste sind hier möglich, diese sind aber begrenzt auf die Prämien für die Optionen. Nachschusspflichten gibt es nicht. Geht der Trader davon aus, dass es zu keiner Marktentwicklung kommen wird, greift er auf einen Short Strangle zurück. Bei dieser Variante ist das Verlustrisiko unbegrenzt, wenn der Trader die Basiswerte nicht in einem Portfolio hat.

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Der Iron Condor als erweiterte Strangle-Form

In Bezug auf die Handelsarten bei Optionen im Vergleich zu binären Optionen muss gesagt werden, dass bei den Optionen deutlich flexiblere Strategien eingesetzt werden können. Dies zeigt sich beispielsweise auch beim Iron Condor. Der Iron Condor wird als eine Strategie gesehen, die als Erweiterung vom Strangle gilt. Auch hier wird davon ausgegangen, dass der Kurs sich wenig bis gar nicht bewegt. Beim Iron Condor ist das Ziel, einen Call und einen Put zu verkaufen. Bis hierhin handelt es sich um einen Strangle. Um einen Iron Condor daraus zu machen, werden über dem verkauften Call und unter dem verkauften Put ein weiterer Call und Put gekauft. Bei allen Optionen ist die Laufzeit gleich. Durch die zusätzlich gekauften Optionen wird eine mögliche Verpflichtung weitergegeben und das Risiko dadurch deutlich reduziert. Auch der mögliche Verlust wird bei einem Iron Condor von Beginn an klar. Dieser liegt bei der Differenz zwischen den gekauften und verkauften Calls und Puts.

Butterfly – mehrere Optionen für optimale Gewinne

Die Handelsstrategie Butterfly wird eingesetzt, wenn gleich bleibende oder sich kaum ändernde Kurse bei den Basiswerten erwartet werden. Verglichen werden kann die Strategie mit einem Short-Straddle. Allerdings bietet die Butterfly-Methode ein geringeres Verlustrisiko. Für die Zusammenstellung werden beispielsweise zwei Call-Optionen gekauft, die unterschiedliche Ausübungspreise aufweisen. Gleichzeitig werden zwei Call-Optionen verkauft, die mit ihren Ausübungspreisen zwischen den gekauften Optionen liegen. Dabei ist darauf zu achten, dass der Ausübungszeitraum gleich ist. Es wird durch die Optionen also eine Bandbreite gesetzt, die mit dem Verkauf der Call-Optionen ausgenutzt werden soll.

Empfehlenswert ist es, die Laufzeit bei der Strategie unter vier Wochen zu halten. Das Verhältnis von Gewinn und Verlust kann bei dieser Variante als sehr gut bezeichnet werden. Zudem kann der Butterfly-Handel auch dann genutzt werden, wenn der Trader nur geringes Kapital hat.

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Die Handelsarten bei den binären Optionen

Die genannten Strategien für die klassischen Optionen stellen nicht die gesamte Bandbreite der Möglichkeiten dar, sind aber ein Überblick über die Varianten, die genutzt werden können. Auch bei den klassischen Optionen geht es also in erster Linie um ein gutes Risikomanagement und die Absicherung vor Verlusten. Ganz vergleichbar sind die Strategien dennoch nicht mit den Handelsarten bei den binären Optionen. Die hier eingesetzten Handelsarten sind weniger komplex, können in ihrer gewünschten Auswirkung aber dennoch durchaus auf die Optionen umgelegt werden. Um zu schauen, welche der Strategie für Optionen für einen Trader optimal ist, hilft ein Blick auf die bisher verwendete Strategie bei den binären Optionen. Bei den binären Optionen kamen in der Vergangenheit vor allem die folgenden Handelsarten zum Einsatz:

Besonders beliebt ist der One-Touch-Handel. Er erweitert den klassischen Call- und Put-Handel bei den binären Optionen. Wer den One-Touch-Handel einsetzt, der kann nicht nur auf den fallenden oder den steigenden Kurs setzen. Er gibt einen Zielkurs an. Dieser Zielkurs muss in der Laufzeit erreicht werden. Ist dies nicht der Fall, geht der Einsatz verloren. Wird der Zielkurs berührt, kommt es zu einem Gewinn. Eine gewisse Marktkenntnis ist hier also durchaus notwendig.

Der sogenannte Grenz-Handel wird eingesetzt, wenn der Trader bei den binären Optionen eine Grenze setzt, die er anhand Analysen und Marktkontrollen festlegt. Diese Grenze ist die Basis für die Handelsart. Nun muss der Trader noch entscheiden, ob der Kurs der Option über oder unter der Grenze liegen wird. Wichtig ist, dass beim Range-Handel sowohl die Unter- als auch die Obergrenze festgelegt werden.

Normalerweise liegt die Rendite bei binären Optionen bei höchstens 100 %. Anders sieht es beim High-Yield-Handel aus. Hier gehen die Renditen noch deutlich höher. Gleichzeitig steigt aber auch das Risiko stark an. Gearbeitet wird hier mit Optionen von einer kurzen Laufzeit. Je höher die Rendite, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Zielkurs auch erreicht wird. Beim High-Yield-Handel geht es um One-Touch-Optionen. Gerade bei einem volatilen Markt ist diese Anlagevariante sehr beliebt.

Zum Schutz des eigenen Kapitals ist es bei binären Optionen möglich, einen Early Closure zu machen. Wer feststellt, dass der Kurs sich doch in eine andere Richtung als gedacht bewegt, der kann die Option vorzeitig schließen. Dies ist zwar mit Kosten verbunden. Mögliche Verluste lassen sich aber eingrenzen und mögliche Gewinne können so besser abgesichert werden. Beim Roll Over dagegen kann die Option verlängert werden, auch wenn vorher eine andere Laufzeit festgelegt wurde.

In der Regel stellt jeder Trader im Laufe der Zeit fest, welche der Handelsarten für ihn besonders passend ist. Wer eher weniger Risiko eingehen möchte, der sichert seine Optionen ab. Wer bereit ist, auch Verluste zu akzeptieren, die höher liegen, der kann seine Optionen durch zusätzliche Handelsstrategien noch wertvoller machen.

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Fazit: Die Handelsstrategien bei binären und klassischen Optionen ähneln sich nur wenig

Grundsätzlich ist es das Ziel einer jeden Strategie, mit der Investition möglichst hohe Gewinne und sehr geringe Verluste zu machen. Das gilt für die binären Optionen ebenso wie für die klassischen Optionen. Wer nun von den binären Optionen auf die klassischen Optionen wechseln und seine Strategie gerne mitnehmen möchte, der steht vor dem Problem, dass klassische Optionen deutlich flexibler und vielseitiger sind. Zwar lassen sich auch hier Absicherungen mit der Handelsstrategie vornehmen. Diese sind aber komplexer und benötigen eine höhere Investition. Daher ist es empfehlenswert, erst einmal mit einem Demokonto zu arbeiten und zu prüfen, wie die einzelnen Strategien und Handelsarten für die Optionen auf die Dauer im eigenen Portfolio abschneiden und welche Anpassungen oder Verbesserungen dabei helfen können, bestmöglich zu profitieren. Die Erfahrungen aus dem Handel mit binären Optionen sind hier durchaus eine sehr gute Basis.

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Handelsarten von Binären Optionen 2020 mit klassischen Optionen nachbilden

Das Verbot zum Handel mit Binären Optionen durch die European Securities and Markets Authority (kurz: ESMA) ist 2020 in aller Munde. Nachdem Trader und Broker bereits im Vorjahr erhebliche Einschränkungen hinnehmen mussten, wird der Handel mit diesem Finanzinstrument künftig EU-weit verboten sein. Doch wo liegen die Alternativen für Trader. Naheliegend ist beispielsweise der Handel mit klassischen Optionen.

In diesem Ratgeber möchten wir daher darlegen, wie Trader die verschiedenen Handelsarten von Binären Optionen mit regulären Optionen nachbilden können. Zu diesem Zweck stellen wir Range-, Touch- und Call/Put-Optionen im Detail vor und zeigen auf, wo sich diese in Optionsstrategien wiederfinden. Interessierten Trader empfehlen wir außerdem, den passenden Broker über einen Broker Vergleich zu suchen.

1. Range Handel mit binären Optionen

Range Optionen gehören klassischerweise zum Portfolio der meisten Broker, die den Handel mit binären Optionen anbieten. Diese Optionen kommen zum Einsatz, wenn Trader Seitwärtsbewegungen des Marktesausnutzen möchten. Ziel ist es, mit seiner Vorhersage einen Preisbereich zu treffen, in welchem sich der Kurs zum Verfallszeitpunkt aufhalten muss. Zu beachten ist jedoch, dass die Dauer einer Seitwärtsbewegung nur schwer einzuschätzenist. Gerade Anfängern fällt es daher oftmals schwer, den Zielbereich zu definieren.

Synonym zum Range-Handel werden auch die Begriffe „Boundary-“ oder „Grenzhandel“genutzt. Dabei handelt es sich jeweils um die gleiche Handelsform, die lediglich von einzelnen Brokern oder Handelsplattformen anders benannt wird. Der Name „Grenzhandel“ kommt dabei nicht von ungefähr. Bei dieser Handelsform gibt es nämlich eine Ober- und eine Untergrenze, die einen sogenannten Kurskorridor definieren. Bei Abschluss eines Handels muss der Trader festlegen, ob sich der Kurs zum Laufzeitende innerhalb oder außerhalbdieses Korridors befindet.

Range-Optionen werden in unterschiedlicher Form angeboten. Bei Single Range Optionen ist die Zeit, in der sich der Kurs innerhalb und außerhalb der Range befindet, für die Rendite maßgeblich. Dabei gilt: je länger sich der Kurs innerhalb der Range aufgehalten hat, desto größer ist die Rendite. Bei K.O. Range Optionen kann es bereits zum Totalverlust des Einsatzes kommen, wenn der Kurs einmalig aus der Range ausbricht. Andere Broker bewerten lediglich das Laufzeitende und ignorieren alle vorherigen Ausbrüche.

Gut zu wissen

Bei Range Optionen wird zusätzlich zwischen Inside und Outside Optionen unterschieden. Im Falle von Outside Optionen muss sich der Kurs zum Laufzeitende außerhalb der oberen und unteren Grenze befinden. Umgekehrtes ist bei Inside Optionen der Fall. Wie es der Name vermuten lässt, muss sich der Kurs zum Verfallzeitpunkt innerhalb der Range befinden, damit die Option im Gewinn landet.

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2. Binärer Handel mit One Touch Optionen

Die eben beschriebenen Range Optionen, dabei insbesondere Inside Optionen, finden in ruhigen Märkten ihre Verwendung. Es wird dabei angenommen, dass sich der Kurs am Ende der Laufzeit mit höherer Wahrscheinlichkeit innerhalb der Range befindet. Auf andere Art und Weise funktionieren hingegen Touch Optionen. Hier muss der Kurs lediglich einmal das vorhergesagte Kursziel erreichen, damit die Option im Geld landet. Aus diesem Grund werden sie auch „One Touch Optionen“ genannt.

Es genügt also nicht, dass der Trader die korrekte Kursentwicklung voraussagt. Er muss auch korrekt einschätzen, ob ein bestimmter Zielkurs erreichtwird. Es können also zwei mögliche Fälle eintreten:

  1. Der Kurs des Basiswertes berührt den Zielkurs: der Trader erzielt einen Gewinn, wenn dies innerhalb des vorgegebenen Zeitraums
  2. Der Kurs des Basiswertes berührt den Zielkurs nicht: zum Verfallzeitpunktwird die Option geschlossen. Der Trader erleidet einen Verlust.

Sobald der Kurs das vorhergesagte Ziel erreicht hat, wird die Option bei dieser Handelsform automatisch geschlossen. Die weitere Entwicklung des Kurseshat auf das Ergebnis anschließend keinen Einfluss. Eine Abwandlung der One Touch Optionen sind No Touch Optionen. Bei diesen darf der Kurs einen festgelegten Zielkurs nicht erreichen. Geschieht dies doch, wird die Position des Traders automatisch geschlossen und er erleidet einen Verlust.

Bei diesen Optionen ist zu beachten, dass die Zielkursevon den Brokern festgelegtwerden. Außerdem bewegen sich diese zusammen mit dem Kurs. Wer Touch Optionen handeln möchte, muss meist also schnell reagieren, um den gewünschten Handel abschließen zu können.

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3. Die einfachste Form: Call und Put Optionen auf binäre Optionen

Call und Put Optionenwerden gerne als die einfachste Form zum Handel mit binären Optionen angesehen. Darunter darf jedoch nicht verstanden werden, dass hier mit besonders hoher Wahrscheinlichkeit Gewinne erzielt werden können. Jedoch ist eine Erklärung derFunktionsweise dieser Handelsartbesonders schnell möglich, da kaum Besonderheiten zu beachten sind.

Diese Optionen sind auch unter den Namen „Hoch und Tief Optionen“ oder „Up und Down Optionen“. Trader müssen sich bei diesen also entscheiden, ob der Kurs zum Verfallzeitpunkt höher oder niedriger ist als zum Kaufzeitpunkt. Wie sich der Kurs in der Zwischenzeit entwickelt hat, ist allerdings am Ende der Laufzeit nicht entscheidend.

Je nachdem, welche Entwicklung der Trader für den Kurs erwartet, kauft er eine der beiden Optionen:

  • Call Option, wenn er davon ausgeht, dass der Basiswert steigt
  • Put Option, wenn er davon ausgeht, dass der Basiswert sinkt

Da Trader beim Handel mit Call und Put Optionen sowohl long als auch short gehen können, steht ihnen ein großer Handlungsspielraum zur Verfügung. Risikofreudige Trader setzen dabei gerne auf den Handel mit 60 Sekunden Optionen. Bei diesen muss die Vorhersage innerhalb eines äußerst kurzen Zeitraums eintreffen. Das Risiko ist bei den 60 Sekunden Optionen besonders hoch, gleichzeitig ist aber auch eine hohe Rendite möglich.

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4. So lassen sich die Handelsarten auf Optionen-Strategien übertragen

Können Binäre Optionen Handelsarten auch im regulären Optionen-Handel angewendet werden? Dieser Frage wollen wir nachfolgend auf den Grund gehen. Dabei muss beachtet werden, dass im Optionen-Handel den sogenannten „Griechen“ (Greeks) eine wichtige Rolle zuteilwird. Dabei handelt es sich um wichtige Kennzahlen zur Preisgestaltung von Optionen. Relevant sind dabei die folgenden:

Allein aufgrund deren Existenz können Handelsformen von binären Optionen nicht eins zu eins auf den Handel mit Optionen übertragen werden. Dennoch finden sich zahlreiche Elemente, die bei Binären Optionen eine Rolle spielen, auch beim Optionen-Trading wieder. Ein Beispiel hierfür liefert die Optionsstrategie „Iron Condor“. Diese kommt zur Anwendung, wenn Trader von moderaten Bewegungen im Basiswert ausgehen – ähnlich dem Range Handel von Binären Optionen.

Der Iron Condor besteht aus einem Short Vertical Put Spread und einem Short Vertical Call Spread. Für beide Vertical Spreads wird das gleiche Verfallsdatum gewählt, allerdings vier verschiedene Ausübungspreise. Denn zur Bildung des Short Vertical Put Spreads wird eine aus dem Geld liegende Put Option geschrieben und zusätzlich durch eine aus dem Geld liegende Put Option abgedeckt. Ähnlich wird der Short Vertical Call Spreadgebildet. Dieser besteht aus einer verkauften Call Option, die aus dem Geld liegt und zusätzlich durch eine Call Option mit höherem Ausübungspreis abgedeckt wird.

Zu beachten ist dabei, dass die geschriebenen und gekauften Put und Call Optionen den gleichen Abstand zwischen den Ausübungspreisenaufweisen. So beschränkt sich der maximale Verlust auf die Differenz der Ausübungspreise.

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5. Mit geringer Investition traden: Butterfly Optionsstrategie

Die Optionsstrategie „Butterfly“ wird grundsätzlich nicht als Alternative zum Iron Condor angesehen, obwohl sie einige wiederkehrende Elemente aufweist. Denn dieser Strategie wird ein äußerst spekulativer Charakter bescheinigt, so dass diese nur von erfahrenen Anlegern angewendet werden sollte. Außerdem ist es empfehlenswert, nur einen kleinen Teil des Anlagevermögens im Rahmen dieser Strategie einzusetzen. So kann das Risiko des Totalverlusts klein gehalten werden.

Zu den positiven Eigenschaften des Butterflys gehören die niedrige Investition und die geringe Abhängigkeit von den Options-Griechen, die zuvor bereits kurz vorgestellt wurden. Ein Butterfly besteht aus vier Optionen, wobei auf eine gleichmäßig Verteilung von gekauften und geschriebenen Optionen geachtet werden muss. Die Optionskombination kann dadurch aus Calls und Puts bestehen, die jedoch die beiden folgenden Eigenschaftenaufweisen müssen:

  • einheitliche Laufzeit
  • unterschiedlicher Ausübungspreis

Mit den gekauften Optionen wird ein Kursrahmen konstruiert. Wenn der Kurs des Basiswertesam Verfallstag innerhalb dieses Rahmens notiert, erzielt der Anleger einen Gewinn. Einen Verlust muss er jedoch hinnehmen, wenn dies nicht der Fall ist. Dieser beträgt maximal die gezahlte Optionsprämie. Im Gewinnfall sind jedoch um ein Vielfaches höhere Beträge möglich.

Mit dem Butterfly wird auf einen Kurswert zum Verfallsdatumspekuliert. Er eignet sich sowohl für nach oben gerichtete als auch für nach unten gerichtete Bewegungen. Außerdem für Seitwärtsbewegungen. Empfehlenswert ist es, eine Position mit Optionen nicht mit zu großem Abstand zum Verfallsdatum einzugehen. Der Butterfly weist die stärkste Wertveränderung kurz vor dem Ausübungszeitpunkt auf.

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6. Eine der am häufigsten angewendeten Optionsstrategien: Covered Call

Im Rahmen der Optionsstrategie „Covered Call“verkauft der Anleger eine Call Option auf eine Aktie, die sich in seinem eigenen Besitz befindet. Daher stammt auch der Name dieser Strategie, denn die geschriebene Call-Option ist somit gedeckt. Ziel des Anlegers ist die Erhöhung der Rendite seiner Aktie. Hierzu muss eine Call Option mit einem Ausübungspreis geschrieben werden, der über dem Kurs des Basiswertes liegt.

Zur Ausübung der Call Option am Verfallstag kommt es nun, wenn der Aktienkurs über dem Ausübungspreis der geschriebenen Option notiert. Der Stillhalter ist nun zumAssignmentverpflichtet, er muss also die Aktie liefern. Dies geschieht zum Ausübungspreis. Die Aktien werden aus dem Besitz des Anlegers an den Trader geliefert, der die entsprechende Call Option ausgeübt hat. Die zusätzlich zu erzielende Rendite entspricht der erhaltenen Prämie für die geschriebene Option.

Der maximale Gewinn setzt sich demnach aus zwei Faktoren zusammen:

  • Ausübungspreis der Option
  • erhaltene Optionsprämie

Mit dieser Vorgehensweise lassen sich in der Praxis zwar meist keine übermäßig hohen Gewinne erzielen. Im Gegenzug geht der Trader aber auch nur ein begrenztes Risiko ein, da die Option durch die in seinem Portfolio vorhandenen Aktien gedeckt ist.

Ähnliche Funktionsweise: der Protective Put

Auch bei Verwendung des ProtectivePuts wird eine Option auf eine Aktie gekauft, die sich im Portfolio des Anlegers befindet. Statt einer Call Option wie in vorherigem Beispiel handelt es sich hierbei jedoch um eine Put Option. Dadurch lassen sich Aktienbestände gegen starke Kurseinbrüche absichern.

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7. Straddle und Strangle: zwei Strategien mit vielen Gemeinsamkeiten

Zum Abschluss dieses Ratgebers, der aufzeigen soll, wie Handelsarten von Binären Optionen auf den Optionenhandel übertragen werden können, widmen wir uns zwei Strategien mit einigen Gemeinsamkeiten. Zunächst wird die Optionsstrategie „Straddle vorgestellt. Trader, die denStraddleverwenden, spekulieren auf eine hohe Volatilität des Basiswertes. Es ist dabei jedoch bedeutungslos, ob eine starke Bewegung nach oben oder nach unten stattfindet.

Dies liegt daran, dass die Optionskombination aus einer Put und einer Call Option besteht. Ausübungspreis und Verfallsdatum der beiden Optionen müssen dabei übereinstimmen. Dadurch kann ein Gewinn lediglich erzielt werden, wenn eine deutliche Bewegung des Basiswertesstattfindet. Eine Abnahme der Volatilität hat demnach zur Folge, dass der Wert desStraddlessinkt. Die durch den Anleger bezahlte Optionsprämiestellt gleichzeitig den maximalen Verlust dar.

Während bei einem Straddle beide Optionen den gleichen Ausübungspreis aufweisen und am Geld sein müssen, ist dies bei der Optionsstrategie „Strangle“nicht der Fall. Hier müssen beide Optionen – gekauft werden je eine Call und Put Option – aus dem Geld sein, jedoch ebenfalls das gleiche Verfallsdatum aufweisen. Bei einem Straddle muss dadurch eine noch größere Volatilität des Basiswertesvorhanden sein, als bei einem Strangle.

Der Anleger kann demnach nur einen Gewinn erzielen, wenn ein hoher Volatilitätsanstieg oder eine große Bewegung im Basiswert zuverzeichnen sind. Ist dies nicht der Fall, beträgt der Verlust des Traders maximal den Wert der bezahlten Optionsprämie. Ein Vorteil des Strangle gegenüber dem Straddleist dabei, dass diese Strategie mit einer deutlich geringeren Investition angewendet werden kann.

8. Fazit: Binäre Optionen Handelsarten finden sich auch bei Optionen wieder

Mit diesem Ratgeber möchten wir aufzeigen, wie Handelsarten der binären Optionen beim Trading mit klassischen Optionenzum Einsatz kommen. Zu berücksichtigen ist dabei jedoch, dass die Handelsarten nicht 1:1 übertragen werden können, da beim Optionenhandel unter anderem auch die Griechen berücksichtigt werden müssen. Dennoch zeigt sich, dass einige Elemente des Binäre Optionen Handels auch im Optionenhandel wiederkehren. Beispielsweise weist der Iron Condor einige Merkmale des Range Handels von binären Optionen auf.

Beide Male geht es für Trader darum, mit einer Vorhersage der Entwicklung eines Kurses einen Preisbereich zu treffen. Auch wenn beim Optionenhandel natürlich ungleich mehr Faktoren berücksichtigt werden müssen. Auf die gleiche Art und Weise finden sich auch Elemente weiterer Handelsarten in Strategien für den Handel mit klassischen Optionenwieder.

Wer bisher nur geringe Erfahrungen mit dem Trading hat, kann diesen Ratgeber als Hilfestellung nutzen. Zum erfolgreichen Trading gehört jedoch nicht nur eine Strategie, die an die Fähigkeiten des Anlegers angepasst ist. Er muss auch einen geeigneten Broker finden, bei dem er diese anwenden kann. Über einen Optionen Broker Vergleich kann dieser beispielsweise gefunden werden.

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