EZB – Binäre Optionen 2020

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Binäre Optionen optimieren – so können Sie 2020 das Trading optimieren

Je gehebelter ein Handelsprodukt, umso höher das Risiko. So wird es zumindest in der Finanzindustrie gehandhabt. Daher gehören gehebelte Produkte zu der höchsten Risikoklasse. Es ist auch nicht verwunderlich, denn vergleicht man gehebelte Produkte mit normalen Aktien, so wird klar, dass zumindest Aktien nicht unter den Nullwert fallen können, während das für einige Hebelprodukte durchaus Geltung hat. Richtig wäre jedoch zu sagen, dass nicht der Basiswert unter null fällt, sondern der Wert des Investments.

Investiert ein Händler beispielsweise über CFDs in den DAX und hinterlegt dafür lediglich 1 % Sicherheitsleistung, also aktuell in etwa 110€, sein gesamtes Kapital umfasst aber nicht mehr als 5.000€, so kann der Verlust der Position höher ausfallen als das vorhandene Kapital. Bei Aktien verlieren nur die im Depot befindlichen Aktien an Wert.

Es ist daher nicht verwunderlich, dass bei Tradern von gehebelten Produkten wie binären Optionen das Risikomanagement an erster Stelle kommt und als einer der wichtigsten Bausteine einer guten Trading-Strategie fungiert.

Sind binäre Optionen als Diversifikationsprodukt geeignet?

In ein diversifiziertes Portfolio gehören heutzutage definitiv Aktien. Der geldpolitische Kurs vieler Zentralbanken drängt Anleger in Risikoanlagen, so auch in Aktien und Rohstoffe bzw. Anleihen, die ein erhöhtes Risiko aufweisen. In solchen Zeiten sind vermehrt auch gehebelte Produkte gefragt, da Anleger über diese ihre Performance erhöhen können. Folgende Assetklassen sind aktuell interessant für Händler:

  1. Aktien
  2. Aktienindizes
  3. Industrierohstoffe
  4. Währungen
  5. Anleihen

Aktien bieten dem Trader aktuell sehr gute Chancen. Jedoch müssen Trader sich Einzelwerte herauspicken, die zur aktuellen Konjunkturlage passen. In schwierigen Zeiten, also wirtschaftlichen Flauten, eignen sich vermehrt Aktien aus der Konsumgüterindustrie – und zwar im Bereich der Lebensmittel oder dem Haushalt.

Bei einem erwarteten Umschwung können besonders Rohstoffaktien interessant werden, da sie die vermehrte Rohstoffnachfrage hinsichtlich der Kursentwicklung vorwegnehmen. Aus dieser Erkenntnis lassen sich übrigens auch Rohstoffe handeln, denn Rohstoffaktien können auch als Indikatoren für Wenden am Rohstoffmarkt gesehen werden.

Währungen sind entweder dann interessant, wenn die Geldpolitik extrem aktiv ist, was zurzeit auch der Fall ist, oder sofern Länder stark von der Nachfrage nach Rohstoffen abhängig sind. Aktuell würde das zum Beispiel den kanadischen Dollar betreffen.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Diversifikation mit binären Optionen nur dann sinnvoll ist, sofern Optionen eine längere Laufzeit aufweisen. Dann könnte man durchaus Aktienindizes und Währungen als Instrumente über Optionen mit der gleichen Laufzeit handeln. Als Beimischung können auch vereinzelt Rohstoffe oder Rohstoffaktien hinzugezogen werden. Das Ganze natürlich unter Berücksichtigung des konservativen Money- und Risikomanagements.

Welches Instrument bietet aktuell gute Chancen?

Der Preis für die Rohölsorte WTI hat seit Juni 2020 mehr als 70 % an Wert eingebüßt. Begründet werden kann der Wertverlust mit einem immer größeren Angebot und einer stagnierenden Nachfrage aufgrund schlechter wirtschaftlicher Performance vor allem in den Schwellenländern und der EU. Doch aktuell könnte sich eine Wende abzeichnen. Das EZB-Programm stimuliert Investitionen, sinkende Währungskurse stimulieren den Export. So könnte auch der Ölpreis in der nächsten Zeit zumindest eine größere Erholung erfahren, obgleich man sagen muss, dass das Angebot immer noch sehr hoch ist.

Screen 1: Wochenchart von Öl mit EMA 10

Betrachtet man das Ganze jedoch auf technischer Basis, wäre ein Versuch durchaus annehmbar. Das Wochenchart zeigt deutlich, dass die 10er Moving Average nun gebrochen wurde und der Wochenschlusskurs sich deutlich darüber befand (Screen 1). Das ist für Trader oft ein gutes Signal für weiteres Aufwärtspotenzial.

Screen 2: Ausbruch des Kurses aus dem Dreieck

Schaut man sich das 1-Stunden-Chart an, so wird die Tradingmöglichkeit noch deutlicher. Der Ölpreis ist am Freitag aus seiner Dreieckskonsolidierung herausgebrochen und hat ein Pull-Back an die Break-Out-Linie ausgeführt. Das ist ebenfalls oft ein Kaufsignal für den Trader (Screen 2).

Zusammenfassend sprechen folgende Faktoren für den weiteren Anstieg des Ölpreises:

  1. Eine Konjunkturerholung
  2. EZB-Stimulation der Investments
  3. Technisches Muster deutet auf eine Trendwende oder Erholung
  4. Ölaktien bilden Bodenbildung
  5. Euro wird stärker

Gegen den weiteren nachhaltigen Anstieg sprechen folgende Faktoren:

  1. Angebot an Öl immer noch sehr hoch
  2. Nachfrage noch nicht sehr stark
  3. Schwellenländer wie China immer noch nicht über den Berg
  4. Starker US-Dollar

Fazit

Screen 3: Broker für binäre Optionen BDSwiss

Die Diversifikation mittels binären Optionen kann bei Optionen mit längeren Laufzeiten durchaus vorteilhaft sein. Bei kurz- bis mittelfristigen Trades wären aktuell Aktienindizes und Rohstoffe wie Öl interessant. Die oben vorgestellte Trading-Idee könnte beispielsweise gut mit dem Broker BDSwiss (Screen 3) umgesetzt werden.

Hedging Strategien mit binären Optionen – können Sie sich 2020 absichern?

Trader können mit Hilfe von binären Optionen nicht nur beide Marktrichtungen flexibel und mit kalkulierbarem Risiko handeln, sondern das Finanzinstrument der Option auch zur Absicherung von bestehenden Positionen, etwa im Forex-Markt, einsetzen. Die Absicherung einer längerfristigen Trading-Position gegen negative Kursentwicklungen wird als „Hedging“ bezeichnet.

Was für institutionelle Währungshändler oder professionelle Futures-Trader selbstverständlich ist, kann auch für private Trader Sinn machen. Deshalb wird im Folgenden eine simple Absicherungsstrategie mit binären Optionen präsentiert, welche Händler in unsicheren Marktphasen nutzen können, um etwa bereits vorhandene Buchgewinne zu sichern.

Warum mit binären Optionen absichern?

Binäre Optionen sind zwar im Gegensatz zu konventionellen, börsengehandelten Optionen nicht standardisiert und werden over-the-counter (OTC) mit einem Broker gehandelt, bieten aber dafür besonders für private Händler eine außerordentlich hohe Flexibilität, indem etwa ein geringerer Kapitaleinsatz erforderlich ist, welcher meist sehr günstig skaliert werden kann. Hier geht es zum Vergleich traditionelle Optionen – binäre Optionen.

Außerdem ist kein spezielles Handelskonto bei einem Futures- bzw. Optionsbroker erforderlich, welches oft Mindesteinlagen von 10.000 US-Dollar aufwärts erfordert. Die Kontoeröffnung auf Plattformen für den binären Optionshandel kann bereits mit Einzahlungen ab wenigen Hundert Euro und zudem schnell und unkompliziert erfolgen, sodass beispielsweise ein Forex-Trader eine Absicherungsstrategie einer Long-Position (Handel auf steigende Kurse) in einer Währung gegen fallende Kurse relativ schnell umsetzen kann.

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Wie funktioniert ein Hedge – ein Beispiel

Angenommen ein Forex-Trader geht eine Long-Position auf steigende Kurse im EUR/USD bei einem Kurs von 1,2200 ein. Der Euro wird einige Tage später bei 1,2500 US-Dollar gehandelt. Damit verzeichnet der Trader aktuell einen Profit von 300 Pips. Bei einer Positionsgröße von 100.000 Euro, wofür bei vielen Forex-Brokern die Hinterlegung einer Margin bzw. Sicherheitsleistung von etwa 500 bis 2.000 Euro ausreicht, entspricht dies 3.000 Euro Buchgewinn abzüglich Handelsgebühren und Finanzierungskosten.

Da der Trader mittelfristig von weiter steigenden Euro-Kursen ausgeht, möchte er die Position längerfristig halten. Zudem steht eine Pressekonferenz der Europäischen Zentralbank (EZB) bevor, von der sich der Trader weitere positive Impulse für den Euro erhofft. Ein entscheidender Faktor um langfristig profitabel zu handeln, ist die Befolgung der guten alten Regel, Gewinne laufen zu lassen und Verluste zu begrenzen. Deshalb möchte der Trader einen möglichen Aufwärtsschub im Euro nicht verpassen, ohne jedoch ein zu großes Risiko einzugehen, seine aktuellen Gewinne wieder zu verlieren.

Das Marktumfeld ist im Vorfeld dieses wichtigen News-Events relativ nervös und falls die Nachrichten von den Marktteilnehmern negativ aufgenommen werden, könnte es trotz eines intakten Aufwärtstrends zu einer starken Abwärtsbewegung im Währungspaar EUR/USD kommen. Natürlich könnte der Trader unter diesen Voraussetzungen seine Position einfach schließen und 3.000 Euro Profit einstreichen. Es bestehen aber dank der Vielfalt an verfügbaren Finanzinstrumenten noch weitere Optionen.

Absicherung mit binären Optionen – begrenztes Risiko und diverse Möglichkeiten

Da der Forex-Trader glücklicherweise über ein Konto bei einem Broker für binäre Optionen verfügt, entschließt er sich kurzerhand seine EUR/USD-Position gegen fallende Kurse abzusichern. Hierbei profitiert er immer von der Tatsache, dass das Risiko bei binären Optionen auf den Einsatz beschränkt ist und damit vorab bekannt und klar definiert ist.

Der konservative Hedge

Eine einfache Möglichkeit, eine teilweise Absicherung zu erreichen, ist der Kauf einer Put-Option (profitiert von fallenden Kursen) mit einigen Stunden Laufzeit, um die Kursausschläge unmittelbar vor, während und nach der News-Meldung (in diesem Fall die EZB-Pressekonferenz) zu überbrücken. Angenommen der Händler erwirbt eine Put-Option im Wert von 1.000 Euro, so erzielt er bereits bei nur leicht fallenden Kursen eine Rendite von bis zu 85% – er verbucht also 850 Euro Gewinn mit der binären Option.

Der Trader kann damit in unserem Beispiel eine Kursbewegung von bis zu 85 Pips nach unten abfedern. Sollte es nach der News-Meldung eine nachhaltige Abwärtsbewegung geben (etwa mehr als 100 Pips), würde der Trader bei dieser Strategie die Forex-Position schließen und sein Gesamtverlust wäre marginal, da er bei einem Kursverfall von 100 Pips im Euro auf 1.2400 zwar 1.000 Euro Verlust im Forex-Trade erleidet, aber 850 Euro Gewinn in der binären Option erzielt. Somit beläuft sich sein Gesamtergebnis auf 2.850 Euro Gewinn. Ohne Absicherung hätte der Trader in diesem Szenario mit nur 2.000 Euro Gewinn in der Position vorlieb nehmen müssen.

Der Trader hat sich dadurch die Chance auf weitere, massive Kursgewinne im Forex-Trade während des News-Events bewahrt, ohne ein extremes Verlustrisiko einzugehen. Die Absicherungsstrategie hat Ihr Ziel damit nicht verfehlt. Nun könnte sich die Einschätzung des Traders im Hinblick auf den Einfluss des News-Events auf den Euro-Kurs natürlich auch als korrekt erweisen.

Angenommen der Euro steigt nach positiven Nachrichten deutlich, beispielsweise um weitere 250 Pips in den beiden folgenden Handelstagen, so wäre zwar die Prämie für die binäre Option in Höhe von 1.000 Euro verloren, allerdings wird dies überproportional durch die zusätzlichen Gewinne in der EUR/USD-Forex-Position (2.500 Euro für 250 Pips) kompensiert.

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Der aggressive Hedge

Eine etwas riskantere Absicherungsstrategie wäre mit One-Touch-Optionen im sogenannten High-Yield-Modus möglich. Diese werden von verschiedenen Brokern für binäre Optionen angeboten.

Hierbei würde man eine One-Touch-Put-Option mit sehr kurzer Laufzeit erwerben. Diese Optionen werfen häufig eine Rendite von bis zu 350% ab, sofern während der Laufzeit ein bestimmter Zielkurs zumindest kurzfristig erreicht wird. Geht der Trader in jedem Fall von einem starken Kursausschlag aus, so kann dies eine effektive Möglichkeit sein, den Gewinn in der Absicherungsoption deutlich zu erhöhen.

Würde etwa der Zielkurs für die One-Touch-Put-Option 35 Pips unter dem jeweiligen Kaufkurs liegen, so würde der Trader, um beim obigen Beispiel zu bleiben, eine Auszahlung von 3.500 Euro alleine auf die Option erhalten – ein stolzer Gewinn von 2.500 Euro bei 1.000 Euro Einsatz.

Damit würde er den möglichen Verlust von 1.000 Euro in der Forex-Position (bei der oben angenommenen Abwärtsbewegung von 100 Pips) deutlich übertreffen.

Hierbei ist sogar das Szenario möglich, dass durch einen ersten Kursausschlag nach unten, der Zielkurs der One-Touch-Put-Option erreicht wird und der Trader also 350% im Optionshandel erzielt.

Sollte daraufhin der Markt drehen, wie gerne im Nachgang von wichtigen News-Meldungen der Fall, so würde der Trader neben dem positiven Ergebnis im Optionshandel natürlich zusätzlich von steigenden Euro-Kursen im Forex-Trade profitieren.

Dabei muss allerdings bedacht werden, dass die Eintrittswahrscheinlichkeit für diese Konstellation unter anderem unter der meist sehr kurzen Laufzeit der High-Yield-Optionen leidet. Dennoch sollten sich Trader, die an einer aggressiven Hedging-Strategie interessiert sind, die High-Yield-Optionen bei einem Broker wie 24option ansehen.

Hedging mit binären Optionen – der Handel in 5 Schritten

Es gibt zahlreiche Strategien, die Sie für den Handel von binären Optionen verwenden können. Dennoch ist es wichtig, sich im Vorfeld mit den Finanzinstrumenten auseinanderzusetzen. Worauf es wirklich ankommt und welche fünf Schritte Sie zum ersten Trade führen, haben wir im Folgenden anschaulich und in aller Kürze für Sie zusammengefasst:

Eine weitere Möglichkeit, Handelsstrategien mit binären Optionen in stark schwankenden Märkten umzusetzen, bildet der Ansatz einer Volatilitätsstrategie, welche in einem eigenen Beitrag präsentiert wird.

Binäre Optionen Signale 2020: Anleitung zum Handeln mit System

Das Wachstum des Handels mit binären Optionen kennt offensichtlich keine Grenzen. Die Zahl der Anleger steigt weltweit kontinuierlich an. Hinterfragt man die Gründe, sind diese offensichtlich. Mit ausgesprochen geringen Einsätzen können in kürzester Zeit Renditen erwirtschaftet werden, von denen Anleger anderer Anlageklassen nur träumen. Dass es sich dabei nicht um Glücksspiel handelt, zeigen die Trader, die beim Handel mit binäre Optionen Signale erkennen und mit der richtigen Strategie darauf eingehen. Wie erkennt man aber Signale?

Inhalt:


    Charttechnik ist das A und O des erfolgreichen Handels

  • Unterstützung und Widerstand – bekannt aus Film, Funk und Fernsehen
  • Der Ausbruch – ideal für die Trendfolgestrategie
  • Gegen den Trend
  • Auch Wirtschaftsnachrichten dienen als Signal
  • Kostenlos und kostenpflichtige binäre Optionen Signale
  • Warum sollte ich technische Signale für den Handel mit binären Optionen nutzen?
  • Fazit: Mit binäre Optionen Signalen handeln lohnt sich
  • Verwandte Artikel – Dies könnte Sie auch interessieren
  • Charttechnik ist das A und O des erfolgreichen Handels

    Wir haben es schon an anderer Stelle mehrfach erwähnt und betonen es an dieser Stelle noch einmal. Um Binäre Optionen mit System handeln zu können, ist es zwingend notwendig, einen Chart lesen zu können und die entsprechenden Signale zu erkennen. Der Erfolg im Handel steht und fällt mit der Intensität, mit der die Ausbildung betrieben wurde. Ein Kurschart ist nicht einfach nur eine Linie mit Zacken, die mal in diese oder in die entgegengesetzte Richtung verläuft. Ein Kurschart erzählt eine Geschichte und liefert Stoff für Interpretation. Und eben diese Interpretation der binäre Optionen Signale führt zu der Anwendung der richtigen Handelsstrategie.

    Mehr zu binäre Optionen Signalen erhalten Trader im IQ Option Lernbereich.

    Unterstützung und Widerstand – bekannt aus Film, Funk und Fernsehen

    Wer sich einmal eine Wirtschaftssendung im Fernsehen angeschaut hat, kennt die Begriffe Unterstützung und Widerstand. Im Falle der Unterstützung geht der Kursverlauf nach oben, eine waagrechte Linie unterhalb der Höchststände kann im Grunde immer weiter nach oben gelegt werden, sie wird nicht durchbrochen. Im Falle des Widerstandes liegt diese waagrechte Linie oberhalb der Höchststände des Kurses und wird ebenfalls nicht durchbrochen. Im Gegenteil, es kann sogar sein, dass sich aus diesem Bild das Szenario eines Abwärtstrends herauslesen lässt. Börsenkurse basieren zum großen Teil auf psychologischen Momenten, Unterstützung und Widerstand sind daher nichts anderes als eine Reflexion des Verhaltens der Investoren. Wie geht man aber mit diesen beiden Waagerechten um? Ganz einfach. Bei einer nachhaltigen Unterstützung oder einem nachhaltigen Widerstand bietet sich die Kontra-Trend-Strategie an. Das heißt, Anleger setzen nahe der Widerstandszone auf fallende bzw. nahe der Unterstützungszone auf steigende Kurse, entgegen der aktuellen Marktrichtung.

    Zwischenfazit: Unterstützung und Widerstand sind die zwei wichtigsten Signale bei der Identifizierung von Kursentwicklungen. Sie können sowohl negative als auch positive Kursverläufe signalisieren und sollten vom Trader bei der Analyse von Kursen stets berücksichtigt werden.

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    Der Ausbruch – ideal für die Trendfolgestrategie

    Ein Trend spiegelt sich in einem Chart nicht durch eine Gerade wider, die glatt und ohne Konturen in eine Richtung verläuft. Auch die Kurve eines Trends ist von zahlreichen Zacken gezeichnet. Es ist allerdings die Frage, wie hoch diese Zacken, die Kursausschläge sind. Mithilfe zweier Linien, welche parallel zueinander verlaufen und den Kursverlauf flankieren, lässt sich feststellen, ob diese Kursausschläge moderat verlaufen oder ob es auch Ausbrüche gibt. Mit ein wenig Übung lassen sich anhand von ad hoc Meldungen von Unternehmen oder veröffentlichten Wirtschaftsdaten feststellen, welche Meldungen zu signifikanten Kursausschlägen führen, die kurzfristig den Trend ändern. Einmal mehr wird deutlich, wie wichtig die Ausbildung für den Handel mit binären Optionen ist. Natürlich macht es keinen Sinn, darauf zu warten, dass der Ausbruch erfolgt ist, sondern im Vorfeld zu erkennen, wann der Ausbruch stattfindet. Im Umkehrschluss ist es für den Handel natürlich ein binäre Optionen System, den Ausbruch abzuwarten und dann wieder mit einer Trend Strategie zu handeln.

    Zwischenfazit: Kurzfristige Ausbrüche bestimmter Aktien bieten für Trader optimale Möglichkeiten, mit binären Optionen zu handeln. Werden solche Kurssprünge bereits im Ansatz erkannt, warten hohe Renditen. Denn kaum ein anderer Marktteilnehmer ist sich dann bewusst, dass es zu derartigen Anstiegen bzw. Verlusten kommen wird.

    Gegen den Trend

    „The trend is your friend“ – diese alte Börsenweisheit hat durchaus Gültigkeit. Für Trades mit längerer Laufzeit kann aber auch eine Strategie gegen den Trend sinnvoll sein. Trends halten nicht ewig. Auch wenn ein kurzer Ausbruch eine Kursumkehr für wenige Momente bedeutet, ändert dies nicht den Trend. Langfristige Entwicklungen führen jedoch dazu. Hebt die EZB beispielsweise den Leitzins, würde sich der Trend an den Aktienmärkten früher oder später rückläufig entwickeln. Niedrige Zinsen bedingen hohe Aktienkurse und hohe Zinsen führen im Umkehrschluss häufig zu einer fallenden Börse.

    Zwischenfazit: Rein statistisch gesehen ist eine Trendfolge also deutlich wahrscheinlicher als eine radikale Umkehr des bestehenden Trends. Dennoch gibt es immer einen gewissen Punkt, an dem ein bestehender Trend abbricht. Erkennen Trader diesen bereits im Ansatz, ergeben sich attraktive Renditechancen.

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    Auch Wirtschaftsnachrichten dienen als Signal

    Grundsätzlich gilt, dass Trader beim kurzfristigen Handel immer auf technische Signale setzen sollten. Dabei wurden die wichtigsten im Rahmen dieser Betrachtung bereits vorgestellt. Allerdings ist dies längst nicht die einzige Möglichkeit, Informationen über künftige Kursentwicklungen einzuholen. Insbesondere die Einholung von News aus der Wirtschaftswelt hat einen Einfluss auf die eigene Handelsstrategie. Dies soll am Beispiel einer Zinserhöhung der EZB beispielhaft dargestellt werden.

    1. Ausgangspunkt der News ist ein generelles Erstarken der Wirtschaft, das bisher zu Kursanstiegen an den Börsen geführt hat. Allerdings entschließt sich die EZB jetzt dazu, den Leitzins zu erhöhen, um der Inflation vorzubeugen.
    2. Als Folge dessen werden Kreditaufnahmen für Geschäftsbanken bei der Zentralbank deutlich teurer, wodurch generell weniger Darlehen aufgenommen werden. Somit versiegt der Geldfluss etwas.
    3. Dieses Versiegen drückt sich konkret darin aus, dass Geschäftsbanken ebenfalls weniger Kredite an Unternehmen und Haushalte vergeben. Aber: Einen Teil des geliehenen Gelds investieren die Banken auch immer an den Aktienmärkten. Weil das Kapital hierfür jetzt aber teurer wird und die Nachfrage entsprechend sinkt, sinken auch die Investitionen von Großbanken an der Börse.
    4. Gleichzeitig bzw. etwas zeitlich verzögert sinken auch die Investitionen von privaten Haushalten an den Aktienmärkten. Denn durch die Zinserhöhung steigen die Renditen für sichere Anlagen wie etwa Festgeld oder Staatsanleihen. Dadurch bedingt verkaufen die Haushalte Aktien und schichten das Kapital entsprechend um.
    5. Die Gesamtnachfrage nach Aktien sinkt damit durch die Leitzinserhöhung der EZB. Gleichzeitig steigt das Angebot an Wertpapieren, weil Privatpersonen und andere institutionelle Anleger diese verkaufen. Folge: Preise für Aktien sinken.

    Hätte der Trader die Nachricht über die EZB-Zinssenkung ignoriert und nur kurzfristige Signale für die Entwicklung der Märkte genutzt, wären ihm wichtige Marktchancen entgangen. Denn bis Widerstände, Unterstützungen und Co. solche Entwicklungen gesichert anzeigen, vergehen einige Stunden oder Tage. Daher gilt, dass Trader die Charttechnik immer durch eine Einholung von News unterstützen sollten.

    Fazit: Nicht nur die Charttechnik erzeugt bestimmte Signale für Kursentwicklungen von Aktien, Indizes und Co. Auch gesamtwirtschaftliche Nachrichten wie etwa Zinssenkungen großer Banken oder Publikationen wichtiger Frühindikatoren für die wirtschaftliche Entwicklung gegen Auskunft darüber, wie sich bestimmte Basiswerte in Zukunft verhalten werden. Trader sollten die Märkte daher nicht nur mit einer einzigen Methodik analysieren, sondern vielmehr ganzheitlich betrachten.

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    Kostenlos und kostenpflichtige binäre Optionen Signale

    Die bisher vorgestellten Signale und Nachrichten sind für jeden Anleger frei über den eigenen Broker bzw. spezielle Fachportale verfügbar. Speziell für den Handel mit binären Optionen existieren aber Unternehmen, die selbst eigene Handelssignale auf Basis der Charttechnik erstellen. Trader können diese abonnieren und sich etwa per Push-Meldung direkt auf dem eigenen Smartphone anzeigen lassen. Der Vorteil: Binnen weniger Sekunden lassen sich Positionen auf dieser Basis erstellen, die in der Regel erfolgsversprechend sind.

    Gerade bei kostenlosen Signalen profitiert aber insbesondere der Signalgeber davon, wenn möglichst viele Trader entsprechende Positionen eingehen. Denn der Signalgeber kann dann bereits im Vorfeld eine Option erstellen, dessen Prognose sich praktisch selbst erfüllt. Schließlich eröffnen hunderte oder gar tausende Trader im Anschluss daran ebenfalls genau diese Position.

    Empfehlenswert ist es daher, Geld für kostenpflichtige Signale auszugeben. Zwar können diese pro Monat schnell über 100 Euro kosten, sie führen aber sehr häufig zu hohen Renditen. Dadurch lässt sich der Investitionsbetrag schnell amortisieren bzw. sogar deutliche Gewinne erzielen.

    Zwischenfazit: Anleger können nicht nur Signale nutzen, die vom eigenen Broker angeboten werden. Professionelle Trader und kleinere Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, entsprechende Indikatoren für private Anleger zu entwickeln.

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    Warum sollte ich technische Signale für den Handel mit binären Optionen nutzen?

    Signale, die von professionellen Tradern erstellt werden, bieten Tradern einige Vorteile. Insbesondere Anfänger profitieren von Signalen, kommen doch zu Beginn der Handelstätigkeit einige Herausforderungen auf den Trader zu. Dazu gehört es etwa, den Markt an sich zu verstehen, Strategien zu entwickeln und die Technische Analyse anzuwenden. Es braucht ein gewisses Maß an Zeit, bis diew3 Fähigkeit3n trainiert oder gar perfektioniert sind. Dieser Prozess kann durchaus einige Monate oder Jahre in Anspruch nehmen.

    Auch während dieser Zeitspanne werden Trader bereits einige Gewinne erzielen – viele Positionen landen aber nicht im Geld und sorgen dafür, dass die Handelskarriere häufig früh beendet ist. Signale für binäre Optionen können Abhilfe schaffen und Trader in gewisser Weise vor diesem Schicksal bewahren. Denn die von professionellen Unternehmen erstellten Signale nutzen das jahrelange Fachwissen der Experten, um von Beginn an profitable Handelssysteme zu erstellen.

    Durch dieses System aus Signalen sparen sich Trader einen Teil der Mühe, die andernfalls beim Aufbau von Fachwissen auf sie zugekommen wäre.

    Signale bieten Tradern Vorteile

    Darüber hinaus läuft auch der Handel an sich deutlich einfacher und entspannter ab. Denn vor allem die Analyse der kurzfristigen Marktentwicklungen ist zeitaufwändig:

    1. Trader müssen Basisinformationen über die Märkte einholen.
    2. Anschließend geht es darum, spezifische Wirtschaftsinformationen einzelner Märkte abzufragen.
    3. Darüber hinaus müssen Trader Chartingtools verwenden, um die Kurse auch technisch zu analysieren.

    Nur wenn die Marktanalyse wirklich umfassend und auf Basis von viel Fachwissen abläuft, kann sie wirklich zum Erfolg führen. Allerdings ist genau das recht zeitaufwändig. Nur die wenigsten Trader dürften jedoch hauptberuflich vom Anlegen leben können und diese Zeit mitbringen. Familie, Job und andere private Verpflichtungen verhindern dies in der Regel. Genau für diese Zielgruppe wurden binäre Optionen Signale entwickelt, die dieselben Ergebnisse in einem Bruchteil der Zeit erzielen können.

    Denn wer binäre Optionen Signale verwendet, muss den Markt nicht mehr ständig im Blick haben. Trader können ihrem geregelten Alltag nachgehen und sich alle Signale automatisch auf das Handy schicken lassen. Trifft es ein, entscheiden Anleger binnen weniger Sekunden, ob eine entsprechende Position eröffnet werden sollte. Möglich sind diese Positionseröffnungen von unterwegs aus auch deswegen, weil Broker mittlerweile Apps für den mobilen Handel anbieten.

    Verglichen mit der Alternative, Märkte eigenständig analysieren zu müssen, sind gekaufte Signale also deutlich pflegeleichter. Zwar müssen Trader Positionen immer noch eigenständig eröffnen, allerdings entfällt die vorherige Analyse der Märkte. Wer flexibel und frei sein möchte, sollte daher über die Nutzung von binäre Optionen Signalen zumindest intensiv nachdenken.

    Zwischenfazit: Trader können bei spezialisierten Finanzdienstleistern binäre Optionen Signale kaufen. Diese werden von erfahrenen Tradern konzipiert und täglich verschickt. So haben Anleger die Möglichkeit, neben dem Trading noch einem normalen Beruf nachzugehen und gleichzeitig Zeit für Privates. Zu beachten gilt es, dass solche Signale in der Regel zwischen 50 und 100 Euro im Monat kosten, wenn sie denn wirklich gut sind.

    Fazit: Mit binäre Optionen Signalen handeln lohnt sich

    Der Handel mit binären Optionen sollte immer auch auf der Basis von Signalen erfolgen. Denn diese zeigen an, in welche Richtung sich die Kurse in Zukunft aller Voraussicht nachentwickeln werden. Dabei können Trader sowohl beim eigenen Broker als auch bei externen Dienstleistern auf entsprechende Indikatoren zurückgreifen. Sie vereinfachen die Marktanalyse und lassen zeitlichen Spielraum für Job, Familie und Co.

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