Fundamentalanalyse

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Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse wird verwendet, um Unternehmen anhand von harten Fakten zu bewerten. Die Fundamentalanalyse spielt beim Value Investing eine sehr große Rolle, da jedes Investment beim Value Investing durch eine Fundamentalanalyse abgeleitet werden sollte. Die Fundamentalanalyse basiert dabei auf der Annahme, dass ein Unternehmen einen inneren Wert hat. Ein innerer Wert wird unter anderem in einer Fundamentalanalyse bestimmt und so ein potenzieller Kaufkurs für den Value Investor bestimmt. Eine Fundamentalanalyse bestimmt allerdings nicht nur den inneren Wert, sondern trifft auch eine Aussage über die Qualität des Unternehmens und der Branche.

Dieser Beitrag ist als Übersicht zur Fundamentalanalyse gedacht. Die einzelnen Punkte werden in eigenen Artikeln genauer beschrieben und vertieft.

Fundamentale Aktienanalyse (Quelle: https://www.pexels.com/photo/beverage-black-coffee-business-chart-33972/ Autor: Negative Space)

Fundamentalanalyse Definition

Die Fundamentalanalyse Definition laut Wikipedia lautet: Die Fundamentalanalyse versucht, den fairen oder angemessenen Preis von Wertpapieren („innerer Wert“) zu ermitteln. Im Gegensatz zur Chartanalyse basiert sie nicht auf einer Betrachtung von Börsenkursen oder vergangenen Chartmustern, sondern auf betriebswirtschaftlichen Daten und ökonomischem Umfeld eines Unternehmens, den sogenannten Fundamentaldaten.

“An investment operation is one which, upon thorough analysis, promises safety of principal and an adequate return. Operations not meeting these requirements are speculative.”
Benjamin Graham

Fundamentalanalyse was ist das?

Besonders beim Einstieg in den Aktienmarkt stellt sich häufig die Frage: Fundamentalanalyse was ist das? Diese Frage kann man relativ schnell beantworten.

Fundamentalanalyse, diese 2 Fragen sind entscheidend?

Eine Fundamentalanalyse beantwortet von Prinzip her zwei Fragestellungen:

  1. Ist das Unternehmen qualitativ hochwertig?
  2. Wo liegt ein innerer Wert des Unternehmens?

Die Value Investing von Warren Buffett basiert darauf, dass qualitativ hochwertige Unternehmen zu günstigen Kursen gekauft werden. Nur so können die Risiken auf ein Minimum reduziert werden und gleichzeitig die Renditechancen maximiert werden. Beides sollte nach Auffassung der Markteffizienzhypothese nicht möglich sein. Die erfolgreichsten Value Investoren der Welt sehen dies anders:

„Sometimes risk and reward are correlated in a positive fashion. The exact opposite is true with value investing. If you buy a dollar bill for 60 cents, it’s riskier than if you buy a dollar bill for 40 cents, but the expectation of reward is greater in the latter case. The greater the potential for reward in the value portfolio, the less risk there is.“ – Warren Buffett

Deswegen kommt der Fundamentalanalyse bei der Aktienbewertung eine besondere Rolle zu. Abschließend kann man sagen:

Frage: Fundamentalanalyse was ist das?

Antwort: Die Grundlage für den Erfolg und Misserfolg beim Value Investing!

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Was gehört zur Fundamentalanalyse?

Immer wieder fragen sich Menschen: „Was gehört zur Fundamentalanalyse?“. Hierauf kann man keine klare Antwort geben. Jeder Investor muss für sich entscheiden, welchen Aufwand er bei der Fundamentalanalyse betreiben will und worauf er besonderen Wert legt. Allerdings können diese drei Kategorien in einer Fundamentalanalyse betrachtet werden:

Globalanalyse

Die Globalanalyse wird in der Fundamentalanalyse verwendet, um eine Einschätzung darüber zu erstellen, wie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für ein Unternehmen für ein Unternehmen aussehen. Für die Globalanalyse spielen verschiedenste übergeordnete Themen eine Rolle. Beispielsweise ist zu hinterfragen, ob das Unternehmen durch konjunkturelle Entwicklungen beeinflusst wird. Auch spielt die globale Geldpolitik eine Rolle bei der Globalanalyse. Je mehr Geld von den Notenbanken in Umlauf gebracht wird, desto stärker ist der Einfluss der Notenbanken auf die Weltwirtschaft. Weiterhin spielen die Zinsen und die Inflationsrate für Unternehmen eine Rolle bei der Fundamentalanalyse.

Zusätzlich spielen Wechselkurseffekte, aber auch spezifische Entwicklungen in verschiedenen Ländern bei der Globalanalyse eine Rolle. So hat man beispielsweise gesehen, wie sich ein Wechsel des amerikanischen Präsidenten auf verschiedene Länder und Branchen auswirken kann. Politische Veränderungen sind daher für die Globalanalyse ein entscheidender Faktor.

Ein letzter Punkt bei der Globalanalyse können zum Beispiel noch Rohstoffpreise sein. Die Entwicklung von z.B. Ölpreisen beeinflusst maßgeblich, wie sich die Unternehmen in dieser Branche schlagen. Durch globale Entwicklungen können Rohstoffpreise maßgeblich beeinflusst werden. Dieser Punkt ist in einer Globalanalyse zu prüfen.

Wie führe ich eine Globalanalyse durch?

Ich erstelle bei jeder Aktienanalyse eine sogenannte SWOT-Analyse (Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken). In dieser SWOT-Analyse werden auch globale Entwicklungen berücksichtigt.

Kern beim Value Investing ist für mich das Managen von Risiken. Nur wer seine Risiken kennt, kann diese auch reduzieren und so ein Maß von Sicherheit herstellen. Deshalb ist die Fundamentalanalyse ein wichtiges Puzzle-Teil beim Value Investing.

Branchenanalyse

Neben der übergeordneten Situation, die mit der Globalanalyse abgedeckt wird, ist das spezifische Branchenumfeld besonders wichtig. Hierzu kann eine Branchenanalyse erstellt werden. Dabei speziell auf die ganze Brache geschaut, welche Rahmenbedingungen und Entwicklungen hier eine Rolle spielen. Viele Branchen zeichnen sich durch eine besonders hohe Abhängigkeit zur Konjunktur oder Rohstoffpreisen aus. Das Ziel einer Branchenanalyse ist es, diese Abhängigkeiten zu erkennen, um mögliche Risiken aber auch Chancen aufdecken zu können. Beispielsweise werden zyklische Unternehmen in Phasen des wirtschaftlichen Abschwungs besonders hart getroffen. Dieser Sachverhalt kann als große Chance gesehen werden, wenn sich die Wirtschaft im Anschluss an Krisen wieder erholt.

Die Auswirkung von Regulierungen können ebenfalls ein Faktor bei der Branchenanalyse sein. Gewisse Industriezweige sind beispielsweise extrem stark reguliert (z.B. Gesundheitsbereich). Hieraus ergeben sich viele Chancen aber auch Risiken.

Die Branchenanalyse sollte außerdem darauf abzielen, dass wir einen Blick über die weitere Entwicklung der ganzen Branche erhalten. Nehmen wir als Beispiel einmal Coca-Cola. Erwarten wir, dass sich die Branche „zuckerhaltige Getränke“ eher positiv weiter entwickelt oder, dass die Menschen immer gesünder leben und weniger „zuckerhaltige Getränke“ gekauft werden?

Wie gehe ich mit der Branchenanalyse um?

Auch für die Branchenanalyse verwende ich die SWOT-Analyse. Es werden neben den globalen Faktoren auch die branchen- und unternehmensspezifischen Besonderheiten beleuchtet. Zusätzlich kann man auch einen sogenannten Peer-Group-Vergleich machen. In diesem Vergleich schaut man sich die Konkurrenzunternehmen an und entscheidet, welche Unternehmen besonders gut oder schlecht sind.

Unternehmensanalyse

Die Unternehmensanalyse stellt den eigentlichen Kern unserer Fundamentalanalyse dar. In der Unternehmensanalyse gehen wir auf unser Unternehmen ein. Die Unternehmensbewertung ist meine persönliche Leidenschaft und ich analysiere mehrere Unternehmen in der Woche. Wenn mir ein Unternehmen in der Unternehmensanalyse gefällt, dann führe ich vor einem wirklichen Kauf noch die Branchenanalyse und die Globalanalyse durch. Die Fundamentalanalyse ist daher für mich ein strukturiertes Werkzeug, das mich auf dem Weg der Analyse führt. Doch woraus besteht eine Unternehmensanalyse?

Qualitative Unternehmensanalyse

Unternehmen können qualitativ (nicht messbar) und quantitativ (messbar) bewertet werden. Beides hat Vor- und Nachteile. Für mich besteht die qualitative Unternehmensanalyse aus den Punkten:

  • Was genau macht das Unternehmen eigentlich (Welche Produkte und Dienstleistungen werden verkauft)?
  • Wo verdient das Unternehmen sein Geld (Global oder nur in bestimmten Ländern)?
  • Wie sieht die Wettbewerbssituation aus? (Wie konkurriert das Unternehmen mit den Wettbewerbern?)
  • Hat das Unternehmen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil (Burggraben)?
  • Wird das Unternehmen von guten Managern geführt?
  • Mag ich das Unternehmen und das Geschäftsmodell (Ich investiere in meinem Value Investing Depot nur in Unternehmen, an denen ich mich als Besitzer wirklich beteiligen möchte)?

Diese Punkte sind für eine Fundamentalanalyse für mich neben den harten Zahlen von entscheidender Bedeutung.

Quantitative Unternehmensanalyse

Zu meiner Spezialität gehört die quantitative Unternehmensanalyse. Ich stürze mich mit Vorliebe auf die Zahlen des Unternehmens und kann mittlerweile innerhalb von 10 Sekunden einschätzen, ob das Unternehmen in Frage kommt oder nicht. Für die Quantitative Unternehmensanalyse habe ich mir zur Arbeitserleichterung mehrere Arbeitshilfen erstellt.

Bei der quantitativen Unternehmensanalyse verwende ich eine Reihe von verschiedenen Unternehmenszahlen, um herauszufinden, ob das Unternehmen eine Qualitätsaktie (beste Aktien). Hierzu erstelle ich neben einer Bilanzanalyse eine Analyse über das historische Wachstum und die klassischen Managementzahlen.

Zum Schluss vergleiche ich das Unternehmen mit den Wettbewerbern.

Die Unternehmensanalyse gehört zum kleinen 1mal1 des Value Investings.

Wie wollen herausfinden, ob das Unternehmen ein Wertschöpfer oder ein Wertvernichter ist. Hierzu mehr im Artikel: „Aktien für Anfänger: 10 Zeichen, dass Aktien langfristig steigen können„.

Fundamentalanalyse Kennzahlen

Die wichtigsten Fundamentalanalyse Kennzahlen möchte ich Dir natürlich nicht vorenthalten. Für mich besonders diese Zahlen relevant:

Bilanzkennzahlen
Die Bilanzkennzahlen geben Hinweise auf die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens. So können Pleitekandidaten früh erkannt werden. Zudem können Rückschlüsse auf verschiedenste Unternehmensprozesse und das Management gezogen werden. Meine 25 wichtigsten Bilanzkennzahlen habe ich hier zusammengefasst.
Hier ein Auszug der wichtigsten Kennzahlen:

  1. Wachstumsrate des Eigenkapitals
  2. Eigenkapitalquote
  3. Debt to Equity Ratio
  4. Relative Verschuldung (EBIT / Langzeitschulden)
  5. Liquiditätsgrad

Ertragskennzahlen

Die Ertragskennzahlen werden für die Fundamentalanalyse verwendet, um die Gewinnrentabilität und die Pricing Power des Unternehmens zu bewerten. Die wichtigsten Ertragskennzahlen wären:

  1. Eigenkapitalrendite (Teilweise Informationen aus der Bilanz)
  2. Return on Capital Employed (Teilweise Informationen aus der Bilanz)
  3. EBIT-Marge
  4. Umsatzwachstum
  5. Gewinnwachstum
  6. Ausschüttungsquote

Cash flow Kennzahlen

Die Fundamentalanalyse versucht die Qualität des Unternehmens zu bewerten. Hier sollte man sich nicht nur auf die Gewinne und die Bilanz verlassen, sondern auch die tatsächlichen Bewegungen von Geld nachvollziehen. Frei nach dem Motto:

Hierdurch fällt man nicht so leicht Managementmanipulationen zum Opfer. Die wichtigsten Cash flow Kennzahlen:

  1. Wachstum des operativen Kapitalflusses
  2. Wachstum des sogenannten Free Cash flow
  3. Entwicklung der Kapitalkosten
  4. Ausschüttungsquote

Bewertungskennzahlen

Die Bewertungskennzahlen geben einem eine 1. Abschätzung darüber, ob der aktuelle Kaufpreis angemessen ist. Da die Fundamentanalyse sowohl die Qualität, als auch den Preis bewerten soll, können simple Bewertungskennzahlen als 1. Abschätzung verwendet werden.

  1. Kurs-Gewinn-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  2. Kurs-Buchwert-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  3. Kurs-Umsatz-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  4. Kurs-Cash-Flow-Verhältnis (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  5. Dividendenrendite (Absolut und im Vergleich zur Historie)
  6. Enterprice Value / EBIT
  7. PEG-Ratio

Hier ist zu beachten, dass diese sehr simplen Zahlen häufig falsche Signale liefern und daher nur eine grobe Abschätzung sein können. Besser und sicherer wird ein innerer Wert bestimmt.

Innerer Wert bestimmen

Ein innerer Wert beschreibt, welchen Wert das Unternehmen für einen Investor hat. Diese Werte kommen aus den inneren Eigenschaften des Unternehmens.

Laut Warren Buffett ist der innere Wert:

„Die abgezinste Menge Geld, die aus einem Unternehmen über die gesamte Lebensdauer herausgezogen werden kann“

Damit beschreibt Warren Buffett, wie ein innerer Wert bestimmt werden kann. Diese Beschreibung passt auf ein Discounted Cash flow Verfahren (DCF).

Es gibt aber auch noch zahlreiche andere Verfahren, wie man einen inneren Wert bestimmen kann.

Innerer Wert – Was ist das?

Im Gegensatz zu Benjamin Graham bewertet Warren Buffett Unternehmen nicht danach, wieviel sie wert sind, wenn man sie jetzt liquidieren würde, sondern er bewertet, welchen Nutzen er heute über die gesamte Lebensdauer von dem Unternehmen hat.

Ein innerer Wert kann daher nur bestimmt werden, wenn man für die Zukunft eine Abschätzung vornimmt. Diese ist natürlich niemals zu 100% korrekt. Deshalb sollte eine konservative Schätzung für die Fundamentalanalyse erstellt werden.

Möglichkeiten: Innerer Wert bestimmen

  1. DCF-Verfahren (Alle Varianten)
  2. Gewinnprojektionsverfahren
  3. Bewertung anhand der Eigenkapitalrendite
  4. Bestimmung der Payback Time
  5. Andere (Bei Burggraben-Unternehmen können auch die simplen Bewertungskennzahlen verwendet werden)

Ein innerer Wert ist immer nur eine grobe Schätzung. Daher ist die Bestimmung des inneren Wertes eher eine Kunst, als eine Wissenschaft. Dennoch kann eine konservative Schätzung zu guten Ergebnissen führen.

Zudem spielt die Renditeforderung des Value Investors eine Rolle beim inneren Wert. Jemand, der mit 10% Rendite zufrieden ist kann mehr für eine Aktie bezahlen, als jemand der eine Rendite von 20% auf seine Investments fordert.

Hierzu wird es demnächst einen Beitrag hier geben.

Unterschied Fundamentalanalyse und technische Analyse

Die technische Analyse versucht die zukünftige Entwicklung anhand von historischen Preisbewegungen zu antizipieren. Damit beschränkt sich die technische Analyse ausschließlich auf die Preisbewegung und blendet fundamentale Gesichtspunkte aus. Es wird hiermit versucht, von der Preisbewegung auf die Stimmung der Anleger und auf die Psychologie des Marktes zu schließen. Daher ist der Unterschied – Fundamentalanalyse und technische Analyse gravierend.

Fundamentalanalyse vs. Technische Analyse

Bei der Fundamentalanalyse wird eine langfristige Entwicklung vorhergesagt und alle notwendigen Informationen zu einem Unternehmen zusammengetragen. Die Auswertung ist von Investor zu Investor unterschiedlich.

Die technische Analyse wird meistens verwendet, um kurzfristige Preisbewegungen abzuleiten (Wenige Minuten bis Wochen oder Monate). Sie kann theoretisch aber auch für langfristige Prognosen verwendet werden. Damit unterscheidet sie sich von der Fundamentalanalyse, die immer auf eine langfristige Entscheidung abzielt.

Die technische Analyse funktioniert über die Statistik. Hier ist zu beachten, dass sich Marktteilnehmer und Marktverhalten im Laufe der Zeit verändern. Die Theorien und müssen daher regelmäßig überprüft und angepasst werden.

Die Fundamentalanalyse basiert auf den wirtschaftlichen Grundlagen von Unternehmen. Hier ändern sich Regeln im Rechnungswesen und in der Buchhaltung. Die wirtschaftliche Grundlage von Unternehmen bleibt jedoch unverändert.

Fundamentalanalyse Beispiel

Hier ein Fundamentalanalyse Beispiel anhand von Hormel Foods:

Video zum Fundamentalanalyse Beispiel:

Hormel ist demnach qualitativ hochwertig, ist aber auch mit gewissen Unsicherheiten und Risiken behaftet. Ein Investor kann nun entscheiden, ob er investieren will und falls ja, zu welchem Preis.

Soviel zu diesem Fundamentalanalyse Beispiel.

Fazit Fundamentalanalyse

Die Fundamentalanalyse ist der Kern beim Value Investing. Wir wollen als Value Investoren genau wissen, wo die Chancen und die Risiken bei einem Unternehmen liegen. Hierzu können wir mit der Fundamentalanalyse eine Basis schaffen, die uns bei der Entscheidung unterstützen kann. Wichtig ist hier, dass wir uns auf einen einheitlichen Standard beziehen, damit wir Qualitätsunterschiede aufdecken und berücksichtigen können.

Eine Fundamentalanalyse sollte daher immer berücksichtigen:

  1. „Wie qualitativ hochwertig ist das Unternehmen?“
  2. „Welcher Preis wäre angemessen?“

Ich verwende für meine Analysen ein Punktesystem, dass emotionslos die kritischsten Kennziffern bewertet und mich so auf Missstände aufmerksam macht. Zudem macht kann man Unternehmen gut anhand dieser Punkte vergleichen und bei niedrigeren Punkten (schlechtere Qualität) mit einer höheren Sicherheitsmarge reagieren.

Für mich ist die Fundamentalanalyse daher das perfekte Tool, um Aktien für meine langfristige Geldanalage zu bewerten.

Fundamental Analysis

What Is Fundamental Analysis?

Fundamental analysis (FA) is a method of measuring a security’s intrinsic value by examining related economic and financial factors. Fundamental analysts study anything that can affect the security’s value, from macroeconomic factors such as the state of the economy and industry conditions to microeconomic factors like the effectiveness of the company’s management.

The end goal is to arrive at a number that an investor can compare with a security’s current price in order to see whether the security is undervalued or overvalued.

This method of stock analysis is considered to be in contrast to technical analysis, which forecasts the direction of prices through an analysis of historical market data such as price and volume.

Key Takeaways

  • Fundamental analysis is a method of determining a stock’s real or „fair market“ value.
  • Fundamental analysts search for stocks that are currently trading at prices that are higher or lower than their real value.
  • If the fair market value is higher than the market price, the stock is deemed to be undervalued and a buy recommendation is given.
  • In contrast, technical analysts ignore the fundamentals in favor of studying the historical price trends of the stock.

Understanding Fundamental Vs. Technical Analysis

Understanding Fundamental Analysis

All stock analysis tries to determine whether a security is correctly valued within the broader market. Fundamental analysis is usually done from a macro to micro perspective in order to identify securities that are not correctly priced by the market.

Analysts typically study, in order, the overall state of the economy and then the strength of the specific industry before concentrating on individual company performance to arrive at a fair market value for the stock.

Fundamental analysis uses public data to evaluate the value of a stock or any other type of security. For example, an investor can perform fundamental analysis on a bond’s value by looking at economic factors such as interest rates and the overall state of the economy, then
studying information about the bond issuer, such as potential changes in its credit rating.

For stocks, fundamental analysis uses revenues, earnings, future growth, return on equity,
profit margins, and other data to determine a company’s underlying value and potential for future growth. All of this data is available in a company’s financial statements (more on that below).

Fundamental analysis is used most often for stocks, but it is useful for evaluating any security, from a bond to a derivative. If you consider the fundamentals, from the broader economy to the company details, you are doing fundamental analysis.

Investing and Fundamental Analysis

An analyst uses works to create a model for determining the estimated value of a company’s share price based on publicly available data. This value is only an estimate, the analyst’s educated opinion, of what the company’s share price should be worth compared to the currently trading market price. Some analysts may refer to their estimated price as the company’s intrinsic value.

If an analyst calculates that the stock’s value should be significantly higher than the stock’s current market price, they may publish a buy or overweight rating for the stock. This acts as a recommendation to investors who follow that analyst. If the analyst calculates a lower intrinsic value than the current market price, the stock is considered overvalued and a sell or underweight recommendation is issued.

Investors who follow these recommendations will expect that they can buy stocks with favorable recommendations because such stocks should have a higher probability of rising over time. Likewise stocks with unfavorable ratings are expected to have a higher probability of falling in price. Such stocks are candidates for being removed from existing portfolios or added as „short positions.

This method of stock analysis is considered to be the opposite of technical analysis, which forecasts the direction of prices through an analysis of historical market data such as price and volume.

Quantitative and Qualitative Fundamental Analysis

The problem with defining the word fundamentals is that it can cover anything related to the economic well-being of a company. They obviously include numbers like revenue and profit, but they can also include anything from a company’s market share to the quality of its management.

The various fundamental factors can be grouped into two categories: quantitative and qualitative. The financial meaning of these terms isn’t much different from their standard definitions. Here is how a dictionary defines the terms:

  • Quantitative – capable of being measured or expressed in numerical terms.
  • Qualitative – related to or based on the quality or character of something, often as opposed to its size or quantity.

In this context, quantitative fundamentals are hard numbers. They are the measurable characteristics of a business. That’s why the biggest source of quantitative data is financial statements. Revenue, profit, assets, and more can be measured with great precision.

The qualitative fundamentals are less tangible. They might include the quality of a company’s key executives, its brand-name recognition, patents, and proprietary technology.

Neither qualitative nor quantitative analysis is inherently better. Many analysts consider them together.

Qualitative Fundamentals to Consider

There are four key fundamentals that analysts always consider when regarding a company. All are qualitative rather than quantitative. They include:

  • The business model: What exactly does the company do? This isn’t as straightforward as it seems. If a company’s business model is based on selling fast-food chicken, is it making its money that way? Or is it just coasting on royalty and franchise fees?
  • Competitive advantage: A company’s long-term success is driven largely by its ability to maintain a competitive advantage—and keep it. Powerful competitive advantages, such as Coca Cola’s brand name and Microsoft’s domination of the personal computer operating system, create a moat around a business allowing it to keep competitors at bay and enjoy growth and profits. When a company can achieve a competitive advantage, its shareholders can be well rewarded for decades.
  • Management: Some believe that management is the most important criterion for investing in a company. It makes sense: Even the best business model is doomed if the leaders of the company fail to properly execute the plan. While it’s hard for retail investors to meet and truly evaluate managers, you can look at the corporate website and check the resumes of the top brass and the board members. How well did they perform in prior jobs? Have they been unloading a lot of their stock shares lately?
  • Corporate Governance: Corporate governance describes the policies in place within an organization denoting the relationships and responsibilities between management, directors and stakeholders. These policies are defined and determined in the company charter and its bylaws, along with corporate laws and regulations. You want to do business with a company that is run ethically, fairly, transparently, and efficiently. Particularly note whether management respects shareholder rights and shareholder interests. Make sure their communications to shareholders are transparent, clear and understandable. If you don’t get it, it’s probably because they don’t want you to.

It’s also important to consider a company’s industry: customer base, market share among firms, industry-wide growth, competition, regulation, and business cycles. Learning about how the industry works will give an investor a deeper understanding of a company’s financial health.

Quantitative Fundamentals to Consider

Financial statements are the medium by which a company discloses information concerning its financial performance. Followers of fundamental analysis use quantitative information gleaned from financial statements to make investment decisions. The three most important financial statements are income statements, balance sheets, and cash flow statements.

The Balance Sheet

The balance sheet represents a record of a company’s assets, liabilities and equity at a particular point in time. The balance sheet is named by the fact that a business’s financial structure balances in the following manner:

Assets = Liabilities + Shareholders\‘ Equity

Assets represent the resources that the business owns or controls at a given point in time. This includes items such as cash, inventory, machinery and buildings. The other side of the equation represents the total value of the financing the company has used to acquire those assets. Financing comes as a result of liabilities or equity. Liabilities represent debt (which of course must be paid back), while equity represents the total value of money that the owners have contributed to the business – including retained earnings, which is the profit made in previous years.

The Income Statement

While the balance sheet takes a snapshot approach in examining a business, the income statement measures a company’s performance over a specific time frame. Technically, you could have a balance sheet for a month or even a day, but you’ll only see public companies report quarterly and annually.

The income statement presents information about revenues, expenses and profit that was generated as a result of the business‘ operations for that period.

Statement of Cash Flows

The statement of cash flows represents a record of a business‘ cash inflows and outflows over a period of time. Typically, a statement of cash flows focuses on the following cash-related activities:

  • Cash from investing (CFI): Cash used for investing in assets, as well as the proceeds from the sale of other businesses, equipment or long-term assets
  • Cash from financing (CFF): Cash paid or received from the issuing and borrowing of funds
  • Operating Cash Flow (OCF): Cash generated from day-to-day business operations

The cash flow statement is important because it’s very difficult for a business to manipulate its cash situation. There is plenty that aggressive accountants can do to manipulate earnings, but it’s tough to fake cash in the bank. For this reason, some investors use the cash flow statement as a more conservative measure of a company’s performance.

The Concept of Intrinsic Value

One of the primary assumptions of fundamental analysis is that the currently price from the stock market often does not fully reflect a value of the company supported by the publicly available data. A second assumption is that the value reflected from the company’s fundamental data is more likely to be closer to a true value of the stock.

Analysts often refer to this hypothetical true value as the intrinsic value. However, it should be noted that this usage of the phrase intrinsic value means something different in stock valuation than what it means in other contexts such as options trading. Option pricing uses a standard calculation for intrinsic value, however analysts use a various complex models to arrive at their intrinsic value for a stock. There is not a single, generally accepted formula for arriving at the intrinsic value of a stock.

For example, say that a company’s stock was trading at $20, and after extensive research on the company, an analyst determines that it ought to be worth $24. Another analyst does equal research but determines that it ought to be worth $26. Many investors will consider the average of such estimates and assume that intrinsic value of the stock may be near $25. Often investors consider these estimates highly relevant information because they want to buy stocks that are trading at prices significantly below these intrinsic values.

This leads to a third major assumption of fundamental analysis: In the long run, the stock market will reflect the fundamentals. The problem is, nobody knows how long „the long run“ really is. It could be days or years.

This is what fundamental analysis is all about. By focusing on a particular business, an investor can estimate the intrinsic value of a firm and find opportunities to buy at a discount. The investment will pay off when the market catches up to the fundamentals.

One of the most famous and successful fundamental analysts is the so-called „Oracle of Omaha,“ Warren Buffett, who champions the technique in picking stocks.

Criticisms of Fundamental Analysis

The biggest criticisms of fundamental analysis come primarily from two groups: proponents of technical analysis and believers of the efficient market hypothesis.

Technical Analysis

Technical analysis is the other primary form of security analysis. Put simply, technical analysts base their investments (or, more precisely, their trades) solely on the price and volume movements of stocks. Using charts and other tools, they trade on momentum and ignore the fundamentals.

One of the basic tenets of technical analysis is that the market discounts everything. All news about a company is already priced into the stock. Therefore, the stock’s price movements give more insight than the underlying fundamentals of the business itself.

The Efficient Market Hypothesis

Followers of the efficient market hypothesis, however, are usually in disagreement with both fundamental and technical analysts.

The efficient market hypothesis contends that it is essentially impossible to beat the market through either fundamental or technical analysis. Since the market efficiently prices all stocks on an ongoing basis, any opportunities for excess returns are almost immediately whittled away by the market’s many participants, making it impossible for anyone to meaningfully outperform the market over the long term.

Examples of Fundamental Analysis

Take the Coca-Cola Company, for example. When examining its stock, an analyst must look at the stock’s annual dividend payout, earnings per share, P/E ratio, and many other quantitative factors. However, no analysis of Coca-Cola is complete without taking into account its brand recognition. Anybody can start a company that sells sugar and water, but few companies are known to billions of people. It’s tough to put a finger on exactly what the Coke brand is worth, but you can be sure that it’s an essential ingredient contributing to the company’s ongoing success.

Even the market as a whole can be evaluated using fundamental analysis. For example, analysts looked at fundamental indicators of the S&P 500 from July 4 to July 8, 2020. During this time, the S&P rose to 2129.90 after the release of a positive jobs‘ report in the United States. In fact, the market just missed a new record high, coming in just under the May 2020 high of 2132.80. The economic surprise of an additional 287,000 jobs for the month of June specifically increased the value of the stock market on July 8, 2020.

However, there are differing views on the market’s true value. Some analysts believe the economy is heading for a bear market, while other analysts believe it will continue as a bull market.

Der fundamentale Ansatz – Grundlagenwissen

Was ist gut, was ist billig? Muss das Gute und Billige, so man es denn zu finden versteht, zwangsläufig im Wert steigen? Der Anleger, bereit und willens, einen Gutteil des im Verlauf seines Arbeitslebens angesparten Kapitals gewinnbringend anzulegen, wird von einer wahren Flutwelle an Informationen und daraus resultierenden offenen Fragen erschlagen. Die überwiegende Zahl dieser Sparer wird sich daraufhin – vertrauensvoll oder nicht – alleine aufgrund des unbekannten Terrains von Geld und Börse in die Hände von Anlageberatern und Banken begeben. Doch nur der Ehrgeizige, der es verlangt, mehr über die Anlagemöglichkeiten für sein Vermögen zu wissen, wird sich von der breiten Masse mickriger Gewinne und schmaler Renditen abheben können.

Die fundamentale Analyse der Finanzmärkte

Eine sorgsame Analyse geht grundsätzlich einer erfolgreichen Anlageentscheidung voraus. Niemand kann an den Märkten dauerhaft zu den Gewinnern zählen, wenn er sich auf sein „Gefühl im Bauch“ verlässt. Doch die „Wege zur Erkenntnis“ sind vielfältig. Zwei große Oberbegriffe gilt es dabei zu unterscheiden. Zum einen ist da die fundamentale Analyse zu nennen, ihr vom Ansatz nahezu unvereinbar gegenüber steht die Technische Analyse. Wenden wir uns zunächst der älteren, „klassischen“ fundamentalen Analyse zu. Bitte beachten Sie, dass wir uns aus Gründen der Übersichtlichkeit in den weiteren Ausführungen zumeist auf Aktien beziehen, wenngleich man mittels fundamentaler oder Technischer Analyse mit gleicher Vorgehensweise alles, sogar Immobilienmärkte, analysieren kann.

Die fundamentale Analyse existiert, seit es Handel gibt, wenngleich sie über die Jahrhunderte immer mehr präzisiert wurde. Sie geht von der einfachen Prämisse aus, dass Angebot und Nachfrage den Preis am Markt bestimmen. Wenn die Zahl der Nachfragenden deutlich überwiegt, muss der Preis zwangsläufig steigen, da es sich die wenigen Anbieter aufgrund der hohen Nachfrage leisten können, einen höheren Preis zu verlangen. Andererseits müssen die Kurse sinken, wenn viele eine Aktie, Devise oder Ware loswerden wollen, aber keiner bereit scheint, zu den gebotenen Preisen zu kaufen. Bis hierhin klingt alles ganz simpel. Nun aber die entscheidende Frage:

Warum überwiegen entweder Nachfrage oder Angebot, und lässt sich eine derartige Entwicklung vielleicht bereits im Vorfeld erkennen?

Um dieser für die gewinnbringende Anlage entscheidenden Frage auf die Spur zu kommen, gruppiert sich die fundamentale Analyse wiederum in zwei Bereiche:

Die volkswirtschaftlichen Indikatoren

Sie messen die allgemeinen Rahmenbedingungen, oft auch als das „Gesamtwirtschaftliche Umfeld“ oder „Makrokosmos“ bezeichnet. Diese Indikatoren haben nichts mit einer Aktiengesellschaft im Besonderen zu tun, sondern beschäftigen sich mit Faktoren, die auf alle oder nur eine Gruppe von Aktien förderlich oder eben bremsend wirken.

Geklärt wird also hiermit die Frage, ob das Umfeld momentan geeignet ist, eine Investition zu tätigen.

Die betriebswirtschaftlichen Indikatoren

Die betriebswirtschaftlichen Indikatoren stellen den „Mikrokosmos“ des fundamentalen Ansatzes dar. Hier wird die Lage eines einzelnen Unternehmens unter die Lupe genommen, indem mittels der Analyse dessen wirtschaftliche Situation geprüft wird, ob die Gewinnaussichten für die Zukunft positiv oder negativ zu beurteilen sind. Denn sollten die Gewinne zukünftig steigen, ist laut fundamentaler Analyse davon auszugehen, dass die Nachfrage nach den Aktien dieser Gesellschaft steigen wird, die Preise also anziehen.

Die Analyse hat somit die Erkenntnis zum Ziel, welche Aktie für das Investment den anderen vorzuziehen ist, sofern das Umfeld seitens der volkswirtschaftlichen Indikatoren für ein Investment günstig erscheint.

Das Feld der Volkswirtschaft, d.h. der gesamten Wirtschaft eines Landes, ist weit und unübersichtlich. Denn zu den kleinen und großen Betrieben, die ja nach allgemeinem Dafürhalten die „Wirtschaft“ darstellen, gesellen sich noch der Staat und die kommunalen Verwaltungen mit den öffentlichen Haushaltungen, und nicht zuletzt jeder einzelne private Haushalt. Sie alle spielen in diesem komplizierten Netz eine wichtige Rolle; konsumieren, vermitteln oder produzieren etwas. Außerdem: Nicht nur die Indikatoren alleine spielen bei der Analyse eine Rolle, sondern auch diejenigen Faktoren, die diese Indikatoren beeinflussen.

Dazu gehören die Finanz- und Wirtschaftspolitik des jeweiligen Landes, aber ebenso die Entwicklungen im Ausland, die über politische wie wirtschaftliche Verbindungen erheblichen Einfluss auf eine Volkswirtschaft nehmen können. Besonders die Wechselkursentwicklung ist hier von hoher Bedeutung.

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