Goldman Sachs Aktie kaufen Erfahrungen 2020 – Die Trend- und Marktanalyse im Test!

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Goldman Sachs Aktie kaufen Erfahrungen 2020 – Die Trend- und Marktanalyse im Test!

Die Stimmung im amerikanischen Aktienmarkt

Der Pessimismus unter den amerikanischen Börsianern wird merklich größer. Die neueste Stimmungsumfrage der AAII zeigt einen rasanten Anstieg der Bären. Hierbei ist bemerkenswert, dass sich das Bullenlager kaum verändert hat. Vielmehr haben sich die ursprünglich neutralen Marktteilnehmer auf die bearishe Seite gestellt.

Obwohl es häufig in der Sommerzeit eine Aktienkorrektur gibt, sollte man die Umfragewerte nicht übergewichten. Wie nämlich die jüngste Vergangenheit bewies, ist der US-Aktienmarkt ziemlich robust. In 2020 gab es bisher viele schlechte Nachrichten und Ereignisse. Zu erwähnen wären zum Beispiel die vielen Attentate oder die ungewöhnliche US-Politik. Und doch wurde jede kleine Kurskorrektur ein wenig später zu einem Neueinstieg genutzt. Warum sollte es bei der nächsten Korrektur anders sein?

Die AAII-Umfragewerte

Die AAII (American Association of Individual Investors) unternimmt eine monatliche Stimmungsumfrage, die folgendes Ergebnis brachte. (03.08.2020)

  • Bullish 36,1% (+1,7% zum Vormonat)
  • Neutral 31,8 (-9,4% zum Vormonat)
  • Bearish 32,1% (+7,8% zum Vormonat)

Die AAII führt diese Umfrage jeden Monat durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Bild: McClellan-Oszillator als Summation für die NYSE

Der McClellan-Oszillator repräsentiert mehr als 3000 Aktien der NYSE. Innerhalb des Indikators wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien des Marktes berechnet. Anschließend wird das Ergebnis mit zwei verschiedenen exponentiellen Moving-Averages (EMA) geglättet. Für die McClellan-Summation werden die Indikatordaten dann aufsummiert. Damit lässt sich das Trendverhalten des Marktes präziser analysieren.

Technische Ausgangssituation des US-Aktienmarktes

Im oberen Chart sehen Sie in der Mitte den McClellan-Indikator. Mit seinen weiten Schwüngen zeigt er den Trend und die zyklischen Bewegungen des Marktes an. Zum Vergleich sehen Sie oberhalb den Verlauf des S&P500.
Aktuell deuten zwei Trendindikatoren (bezogen auf den McClellan-Oszillator) ein Short-Signal an. Es ist die Punktlinie des Parabolic SAR und im unteren Teil der MACD-Indikator des McClellan-Oszillators. Was oberflächlich dramatisch aussieht, ist eigentlich nur die normale Reaktion nach einem starken Anstieg.
Betrachten Sie die Kurswelle, die mit einem roten Pfeil gekennzeichnet wurde. Sie ist sehr dynamisch und stark. Es ist ein Vorzeichen dafür, dass es noch mindestens eine zweite Aufwärtswelle in die gleiche Richtung geben sollte.
Der Sommertanz der Bullen dürfte deshalb noch nicht am Ende sein. Vermutlich wird in den nächsten Tagen eine Korrektur einsetzen, die den S&P500 auf maximal 2400 Punkte drücken könnte. Spätestens zu diesem Kursniveau erwachen dann die Bullen wieder.

Der Aufwärtstrend des S&P500 ist sehr stark mit wenig Volatilität. Das deutet auf eine stabile Bewegung hin. Somit wird es für die Bären kaum machbar sein, den Aufwärtstrend ernsthaft zu gefährden.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighty mit Trendanalyse

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In der oberen Tabelle sind die sechs größten Unternehmen des Dow Jones Industrial auf Basis der Marktkapitalisierung aufgeführt. Mit diesen Unternehmen kann man das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abschätzen.

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet. Die Mehrheit der größten Dow-Jones befindet sich in einem Long-Modus. Im direkten Vergleich gibt es 10 Mal eine Long- und 3 Mal eine Short-Bewertung.

Die kleine Trendanalyse bestätigt die Vermutung, dass der Aufwärtstrend sehr stabil ist. Weil sich Trends selbst mit neuen Käufern füttern, gibt es für die Bären im Aktienmarkt nur wenig zu melden. Die nächste kurzfristige Korrektur sollte wieder zum Neueinstieg genutzt werden.

Goldman Sachs – Aktie kaufen?

Es gibt Unternehmen, die mag man, und andere eher nicht. Eine Spitzenposition unter den Unbeliebten dürfte Goldman Sachs einnehmen. Keine andere Bank der Welt ist so mächtig und einflussreich, wie Goldman Sachs. Bei diesem Unternehmen ist es fast schon selbstverständlich, dass hochrangige Mitarbeiter nach ihrer Bankenkarriere in die Politik gehen. Es herrscht deshalb eine enge und oft auch freundschaftliche Verbindung zur Politik. So ist es kein Wunder, dass finanzpolitische Gesetze oft im Sinne von Goldman verabschiedet werden. In den vergangenen Jahrzehnten konnte Goldman Sachs oftmals die eigenen Interessen auf geschickte und unaufdringliche Weise durchzusetzen.

Es gibt praktisch kein lukratives Geschäftsfeld, wo die Bank nicht direkt oder indirekt mitspielt. Als Investment- und Wertpapierhandelsunternehmen ist Goldman in erster Linie für Großunternehmen und institutionelle Marktteilnehmer tätig. Außerdem betreibt Goldman eine hochspekulative Eigenhandelsabteilung. Ein Bereich, der in der Vergangenheit oft kritisiert worden ist. Der Grund liegt in Machenschaften am Rande der Legalität. Ich möchte zu diesem Thema nicht mehr sagen, weil die Themenpalette zu groß ist. Es sollte sich jeder seine eigene Meinung bilden.

Unabhängig davon, ob man das Unternehmen mag oder nicht. Es gibt auch eine börsennotierte Aktie. Eben dieses Wertpapier hat sich technisch in Stellung gebracht.

Eine der Hauptursachen für den potenziellen Kursschub ist die Leitzinsanhebung der US-Notenbank Fed. Das Verleihen von Geld ist stets die Wurzel des Bankgewerbes. Wenn jedoch der Leitzins nahe bei null ist, dann gibt es nur eine geringe Verdienstmöglichkeit für Banken. Die Zeit der Nullzinspolitik hat seit einigen Monaten ein Ende. Niemand weiß genau, wie hoch der Leitzins in Zukunft angehoben wird. Doch bei jeder Leitzinserhöhung wird Goldman davon profitieren. Eine zukünftige Umsatz- und Gewinnsteigung liegt in der Luft.

Finanzzahlen des Unternehmens

Goldman Sachs 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 39528 37878 37032 30608 30987 32248
Ergebnis vor St. 11737 12357 8778 10304 10650 11475
KGV 11 11 15 15 13 11
Zahlen in US-Dollar

Die Geschäftszahlen von Goldman Sachs sind sehr solide. Mit einem KGV von 11 ist die Bank sogar günstig bewertet. Hebt die Fed den Leitzins kontinuierlich über die nächsten Jahre an, dann wird Umsatz und Gewinn von Goldman kräftig ansteigen. Die oberen Zahlen sind für 2020 bis 2020 geschätzt. Man kann davon ausgehen, dass bei weiteren Leitzinsanhebungen ein positiv „gehebeltes“ Ergebnis entstehen könnte. Das bedeutet, auf Sicht der nächsten Jahre, ist der Kurs der Aktie zu niedrig.

Bild Wochen-Chart der Goldman Sachs Aktie

Technische Ausgangssituation der Aktie

Der mächtige Trendkanal zeigt steil nach oben. Der Anstieg seit Mitte 2020 bis Ende Februar 2020 ist sehr dynamisch, und enthielt viel Handelsvolumen. Anschließend korrigierte der Kursverlauf um circa 38% bis auf das Unterstützungsniveau bei 220 US-Dollar. Mustergültig wurde der ehemalige Widerstand zu einer Unterstützung. Die Umstände passen sehr gut zu einer Trendfortsetzung. Der RSI zeigt einen Wert um den Wert von 50. Das spricht für eine Entspannung der Marktteilnehmer. Weder Bullen noch Bären „zerren“ an dem Wertpapier. Weil jedoch der Aufwärtstrend intakt ist, liegen die Chancen klar auf der Long-Seite.

Vergessen sollte man nicht die Jahreszeit. Im Sommer gibt es immer wieder einmal Schwächephasen. Es sind jedoch genau die Phasen, bei denen man die Aktie einsammeln könnte.

Fazit: Technisch ist die Aktie ein „Strong Buy“.

Als Trader sollte man sich weder positiv noch negativ mit dem Unternehmen mit dem identifizieren. Wenn eine Aktie eine gute Ausgangssituation für einen Trade bietet, dann kann man die Chance ergreifen. Es ist völlig egal, ob man mit der Philosophie des Unternehmen übereinstimmt.

Goldman Sachs Aktie: WKN: 920332 / ISIN: US38141G1040 an deutschen Börsen oder US-Symbol GS in den USA

  • Kursziel: 296,- US-Dollar
  • Zwischenziel: 250,- US-Dollar
  • Stop-Loss: 204,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Freier Handel ist Basis des Wohlstands

Wirtschaftsliberalismus und Globalisierung sind die Hassobjekte einer linksorientierten weltweiten Bürgerbewegung geworden. Bei genauer Betrachtung sollte man die Globalisierung nicht zu abschätzig sehen. Die wirtschaftlichen Erfolge in den vergangenen 50 Jahren sind ein Beweis für Freiheit. Obwohl sich die Weltbevölkerung in der Zeit mehr als verdoppelte, ist es nicht zu einer Verelendung der Weltbevölkerung gekommen.
Seltsamerweise verstärkt sich seit Jahren der Trend, die Prinzipien des Sozialismus wieder stärker zu betonen. Das ist bizarr, weil jede zentral organisierte Wirtschaftsordnung früher oder später Unfreiheit und Mangelwirtschaft produziert.

Zu hohe und auch zu niedrige Leitzinsen sind Gift für jede Wirtschaft

Die politische Linke schlägt verbal auf die liberale Marktwirtschaft ein, und ordnet ihr sogar die Finanzkrise in 2007/2008 zu. Tatsächlich wurde aber der Keim der Krise schon früher gelegt, nämlich beim politischen Angriff auf die US-Leitzinsen. Die Zinsen wurden mit dem Druck der amerikanischen Regierung zu tief gesenkt. Infolgedessen haben sich US-Bürger mit geringen Einkommen hohe Immobilienkredite verschafft. Daraus entstand dann die Immobilienblase.

Volkswirte sprechen von einer Fehlallokation, weil falsche Anreize gesetzt worden sind. Zweifelslos durch Eingriffe in die Marktwirtschaft entstehen die meisten Fehlinvestitionen und Ineffizienzen. So ist zum Beispiel der Hunger in Afrika kein Produkt der Globalisierung, sondern das Ergebnis der politischen Behinderung des freien Handels. Besonders deutlich wird das bei Agrarprodukten aus Afrika. Die Afrikaner werden durch Zölle gehindert, in Europa die Produkte zu einem fairen Preis zu verkaufen. Gleichzeitig werden hoch-subventionierte europäische Agrarprodukte in Afrika fast verschenkt. Infolgedessen lohnt es sich nicht, für den afrikanischen Bauern Agrarprodukte anzubauen.

Jegliche Art von Beschränkung des freien Handels, hierbei müssen besonders Zölle genannt werden, führen zu einer langfristigen Schwächung einer Volkswirtschaft. Der schlimmste Fall ist ein Handelskrieg über Zölle, in dem mehrere Staaten gezielt Produkte verteuern.

Harley-Davidson könnte ein Protagonist sein

Welche Wirkung Zölle haben, zeigte jüngst die Entscheidung von Harley-Davidson. Eigentlich wollte Donald Trump mit seinen Zöllen Arbeitsplätze in den USA schützen, und nun wird Harley-Davidson einen Teil seiner Produktion nach Südamerika verlagern, um einen Handelskrieg mit Zöllen zu umgehen. Bekanntermaßen reagierte Trump wütend auf die Ankündigung von Harley-Davidson. Die Entscheidung des Unternehmens ist jedoch im höchsten Maße logisch. Harley-Davidson verkauft weltweit seine Motorräder. Die USA ist zwar der wichtigste Markt, doch er reicht nicht aus, um Harley-Davidson am Leben zu halten. Harley-Davidson ist eines der ersten Beispiele, wie sich Unternehmen unter politischen Zwängen Verhalten werden. Man kann davon ausgehen, dass es in naher Zukunft weitere Unternehmen ähnliche Entscheidungen treffen.

3Der US-Aktienmarkt ist ein Frühindikator der Weltwirtschaft

Der Aktienmarkt in den USA ist ein frühzeitiger Indikator, für das Weltwachstum. Ob der Handelskrieg Wirkung zeigt, ist am Kapitalmarkt zu spüren. Sobald die Liquidität abnimmt, wird es immer schwerer den langjährigen Aufwärtstrend der Aktien aufrecht zu halten. In den vergangenen zwei Jahren sorgten besonders die Technologiewerte für einen konstanten Auftrieb der Aktienmärkte. Das ist ein gutes Argument, um uns die innere Struktur des Nasdaq100-Index einmal näher anzuschauen.

Ein Blick in die Struktur des US-Aktienmarktes

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Bild: Tages-Chart des Nasdaq100-Index mit der Advance-Decline-Line (100 Aktien)

Die ADL verspricht eine Fortsetzung des Aufwärtstrends in den nächsten Monaten. Im Chart ist zusätzlich eine Wellenzählung nach Elliott eingefügt. Die aktuelle Aufwärtswelle müsste sich demnach in fünf Wellen aufwärts bewegen. Vier Wellen sind absolviert, und die fünfte könnte gerade gestartet sein. Die ADL bestätigt bereits einen neuen Kursausbruch. Am 14. Juni gab es nämlich ein relatives Hoch, welches von der ADL schon überboten wurde. Das ist ein eindeutiges Anzeichen für einen trendigen Anstieg.
Vom Nasdaq100-Index dürfen wir jetzt erwarten, dass das Allzeithoch bei 7300 Punkten in den nächsten Tagen bzw. Wochen überschritten wird. Wie weit die fünfte Welle laufen kann, lässt sich mit der aktuellen politischen Lage nicht vorhersagen.

Nike-Aktie kaufen?

Die Fußballweltmeisterschaft ist die beste Bühne, um Sportprodukte zu vermarkten. Deshalb betreiben Adidas, Puma und Nike einen hohen Werbeaufwand. Mit einem Marktanteil von rund 45 % ist Nike der Spitzenreiter unter den Sneakers- und Sportschuh-Herstellern. Es scheint aber so, als ob die Vormachtstellung in Gefahr wäre.

Besonders Adidas ist ein aggressiver Angreifer, und setzt dabei auf seine Technologie-Führerschaft. So ist zum Beispiel „Futurecraft 4D“ eine neue Technologie für Sportschuhsohlen. Die Zwischensohle ist neu konstruiert und bietet hohen Tragekomfort und distanziert damit Konkurrenz. Adidas verzichtet grundsätzlich auf teure TV Werbung und setzt voll auf Social Media-Kanäle als Werbeplattform. Das ist nicht nur kostengünstig, sondern zeigt auch großen Erfolg.

Der Sportmarkt wächst nur wenig

Sehr viel traditioneller und teurer muss Nike vorgehen. Es scheint so, als ob Nike sich in den vergangenen Jahren nicht weiter entwickelt hätte. Die Sportmärkte in den USA und Europa sind weitgehend gesättigt. Wachstum ist nur noch in Teilbereichen möglich. Deshalb ist für die Sportartikelhersteller China ein wachsender Schlüsselmarkt.
Sogar die chinesische Regierung möchte China als neue Fußballmacht etablieren. Zur Seite steht dabei das chinesische Unternehmen Anta Sports. Im Vergleich zu den etablierten Sportherstellern ist Anta noch klein, doch mit entsprechender Förderung könnte sich bald ein größerer Sportartikelhersteller entwickeln.

In diesem Zusammenhang kann man sich leicht vorstellen, welche Wirkung ein zusätzlicher Zoll auf Nike-Produkte hätte. Der Handelskrieg zwischen den USA und China könnte tiefgreifende Folgen haben. Nike ist ein US-Unternehmen aber ein großer Teil der Schuhproduktion befindet sich in Indonesien. Ob dann immer noch die Strafzölle umsetzbar wären, dürfen Juristen entscheiden.

Kinderarbeit ist bei Nike unerwünscht

Ein unschönes Kapitel darf bei der Beurteilung der Nike-Aktie nicht ausgelassen werden. Als Aktionär kauft man auch die Philosophie des Unternehmens mit. Nike gilt bei kritischen Umweltschützern als Unternehmen, welches Mitarbeiter ausbeutet und Kinderarbeit zulässt. Ein Großteil der Schuhproduktion soll in Indonesien früher mit Kinderarbeit gefertigt worden sein. Inzwischen setzt sich Nike aktiv dafür ein, dass keine Kinderarbeit vorkommt. Es ist als Außenstehender aber schwer zu beurteilen, wie effektiv die Kontrollen sind.
Unbestreitbar ist, dass gerade in armen Ländern, eine Neigung zur Ausbeutung von Kindern besteht. Auch andere internationale Unternehmen sind davon betroffen. Oft wird betont, dass die Produkte nur von Erwachsenen hergestellt werden, und trotzdem gibt es im „Hinterzimmer“ Kinderausbeutung. Die internationalen Konzerne können eben nicht alles aufdecken.

Finanzdaten von Nike

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 27785 30696 32464 34254 36397 39300
Ergebnis vor St. 3544 4205 4623 4886 4325 5002
KGV 26 27 26 21 0 29
Quelle: Finanzen.net
Zahlen in Mio Euro
Zahlen für 2020 und 2020 sind geschätzt

Bisher konnte Nike immer seine Umsätze pro Jahr steigern. Als günstig konnte man die Aktie allerdings nie bezeichnen. Wäre Nike von dem angesprochenen Handelskrieg betroffen, müsste man die zukünftigen Zahlen mit Vorsicht betrachten. Um weiter zu wachsen, benötigt Nike unbedingt China als Absatzmarkt. Sollte China entsprechend Zölle erheben, würde es dem Unternehmen einen herben Schlag versetzen.

Technische Ausgangssituation für die Nike-Aktie

Aus langfristiger Sicht ist der Aufwärtstrend ohne Zweifel intakt. Der untere Chart zeigt einen Zeitraum von 14 Jahren. Dabei ist das Wertpapier nicht nur angestiegen, es hat sogar den Aufwärtstrend überproportional beschleunigt. Solche Beschleunigungsphasen entstehen, wenn die Popularität der Aktie konstant zunimmt. Lediglich im Jahr 2020 gab es eine Konsolidierung, die jedoch in 2020 beendet wurde.

Bild: Monats-Chart der Nike-Aktie mit starken Aufwärtstrend

Bei der Analyse eines Aufwärtstrends sind besonders die Anstiegswellen wichtig. Im oberen Chart sind die letzten beiden größeren Anstiege in grau markiert. Hierbei ist auffällig, dass aktuell beide Wellen eine ähnliche Länge besitzen. Ein Merkmal das von Bedeutung sein kann, denn möglicherweise ist das Potenzial der aktuellen Welle erschöpft.
Sehen wir uns die letzte Anstiegswelle im Detail an.

Bild: Wochen-Chart der Nike-Aktie in US-Dollar

Ausbruch über 68 US-Dollar ohne Power

Die Kurswelle seit Oktober lässt sich in zwei Teilbereiche unterteilen. Zur Kennzeichnung gibt es einen blauen und einen roten Pfeil im Chart. Die Welle mit dem blauen Pfeil ist sehr stark, und enthält ansteigendes Handelsvolumen. Die Nachfrage für das Wertpapier ist klar erkennbar.
Die zweite Welle (roter Pfeil) ergibt sich beim Durchschreiten des Widerstandes bei 68 US-Dollar. Besonders beim Durchbruch sollte das Handelsvolumen zunehmen und der Kurs beschleunigen. Es lässt sich eine Nachfrageschwäche erkennen: Je weiter der Kurs fortschreitet, desto geringer wird das Handelsvolumen. Es deutet darauf hin, dass eine Kursumkehr leicht umsetzbar wäre.

Ein Kursziel wäre der Rückfall auf die ehemalige Widerstandslinie bei 68 US-Dollar.

Nike-Aktie: WKN 866993 oder US-Symbol NKE

Short-Signal:

Kursziel: 68 US-Dollar

Stop-Loss: 83 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Daimler im Crash-Test: Gewinnwarnung – So tief kann die Aktie mit Stern noch fallen

Aktien in diesem Artikel

Ausgangssituation und Signal

Der Aktienkurs von Daimler nimmt damit krдftig Fahrt auf. In die falsche Richtung. Mit dem Kurseinbruch in dieser Woche hat sich die Charttechnik weiter eingetrьbt: Der wichtige Unterstьtzungsbereich um 59 / 60 Euro wurde nach unten durchbrochen. Jetzt liegt der Fokus der Anleger auf der nдchsten Unterstьtzung bei 56,56 Euro. Diese Marke rьhrt noch vom Sommer 2020 her und lдsst sich im Wochenchart nachvollziehen. Gerade bei heftigen Kursausschlдgen versagt der Tageschart oftmals. Hier hilft dann ein Blick auf lдngerfristige Chartbilder weiter.

Die heftige Abwдrtsbewegung der vergangenen Wochen hat das Chartbild im kurzfristigen Zeitfenster verdunkelt. Nun droht also auch der mittelfristige Trend nach unten hin abzugleiten. Dieser wird durch den Verlauf der 200-Tagelinie (blaue Kurve) visualisiert. Bislang verlief dieser seitwдrts / aufwдrts knapp unterhalb von 70 Euro. Dass die aktuellen Daimler-Kurse mittlerweile 17 Prozent unterhalb ihres gleitenden Durchschnitts notieren, spricht zwar von einer ьberverkauften Marktsituation. Andererseits jedoch deutet derzeit nichts auf eine Kehrtwende nach oben hin. Im Gegenteil: Die aktuelle Wochenkerze ist mit ihrem roten Kцrper stark ausgeprдgt und negativ zu bewerten.

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