ICO-Investment 2020 Chancen & Risiken im Überblick

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Contents

ICO – 2020 das neue Bitcoin für Crowdfunding?

ICO (Initial Coin Offering) ist eine Möglichkeit zur Unternehmensfinanzierung. Das Prinzip ist in etwa vergleichbar mit der initialen Wertpapierausgabe an Börsen. Hinter ICO verbergen sich Token, welche für spezifische Projekte durch Crowdfunding erworben werden. Investoren erhalten diese Token und spekulieren darauf, dass es zu einem späteren Zeitpunkt einen Wertzuwachs gibt. Vergleichbar ist dieses Prinzip mit denen der Aktien. Auch hier spekulieren Anleger an der Börse auf Kursgewinne der Papiere. Bisweilen wurden seit 2020 ca. 800 Millionen USD in ICOs investiert. Zu den bekanntesten Projekten gehören Block.one (180 Millionen USD), Tezos (200 Millionen USD) sowie Bancor (150 Millionen USD).

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ICO – Idee hinter der Finanzierungsform

Die ICOs werden für die Finanzierung junger Unternehmen, der Startups, genutzt. Diese Unternehmungen erzeugen selbst die ICOs und veräußern sie dann online über Crowdfunding als Unternehmensbeteiligung. Der generierte Erlös daraus fließt unmittelbar in das Unternehmen und wird für Unternehmens eigene Zwecke genutzt. Nun könnte man meinen, die ICOs sind vergleichbar mit den Aktien. Aber weit gefehlt, denn hier gibt es einen wesentlichen Unterschied. Bei den ICOs handelt es sich nicht um veräußerte Unternehmensanteile, sodass die Eigentümer keine Ansprüche auf eine Dividende oder ein Stimmrecht besitzen. Das ist natürlich bei den fürstlichen Papieren anders. Grundsätzlich werden zwei Varianten der Initial Coin Offerings unterschieden:

  • Utility Token
  • Revenue Share Token

Die Utility Token berechtigen nicht zur Stimmabgabe und bilden keine Unternehmensanteile ab. Ist das Projekt beendet, werden die Token von ihren Nutzern als Zahlungsmittel eingesetzt. Der Erfolg der ICOs hängt demnach von den des Projektes ab. Gibt es eine hohe Nachfrage für die Projekt-Token, gibt es Kursgewinne, von denen die Besitzer unmittelbar profitieren. Landläufig spricht man von einem inhärenten Wert der Token.

Revenue Share Token – doch eine Aktie?

Die Revenue Share Token sind, wie es der Name schon sagt, den Aktien vergleichsweise ähnlich. Wer diese Token besitzt, kann auch unmittelbar von der Gewinnausschüttung partizipieren. Sie haben aber nicht immer einen funktionalen Zweck und dienen als Zahlungsmittel. Stattdessen sind sie als Investment vorgesehen, um zur Ausschüttung eines Gewinnanteils zu berechtigen. Entscheidend ist die Frage, wie die Token technisch genutzt werden. Bei einigen klappt die Gewinnausschüttung automatisch durch die Smart-Contracts. Der beispielsweise in ein Projekt investiert, welches Ethereum generiert, erhält die Gewinnausschüttung in Ether direkt als Gutschrift in seiner Wallet.

Unterschiede der ICOs und IPOs

Die Begrifflichkeit „ICO“ geht ursprünglich auf IPO– Initial Public Offering zurück. Bei dem IPO werden Aktien ausgegeben, beim ICO nicht – einer, der wesentlichen Unterschiede. Die ICO-Token werden gegen FIAT-Währungen oder reales Geld erworben. Das Orderbuch wird nicht zentral über eine Verwahrstelle oder Börse geführt, sondern dezentral über Millionen Rechner – Distributed Ledger Technology (DLT). Damit sind ICOs digitales Crowdfunding beruhend auf der DLT.

Einsatz der ICOs in der Praxis

Durch die ICOs kann faktisch jedes Unternehmen seine eigene Kryptowährung erschaffen. Damit ermöglichen sich vor allem Startups ihr eigenes Finanzierungsinstrument. Dadurch erhalten sie unkompliziert frisches Kapital aus einer kryptischen Währung. Der Einsatz der ICOs dient ausschließlich der Projektfinanzierung, sodass die Unternehmen für jedes Projekt eine neue Anzahl ICOs bereitstellen können. Die technische Grundlage bildet die Blockchain-Technologie. Mittlerweile haben immer mehr Unternehmen das Potenzial erkannt und nutzen die Finanzierungsmöglichkeit auch für bereits bestehende Projekte, um frisches Kapital zu erhalten. Grundsätzlich steht immer die Frage, ob die Token zur Gewinnverteilung dienen oder „nur“ als reine Finanzierungsmöglichkeit. Gehandelt werden können die Token aufgrund der Peer-to-Peer-Verbindung an unterschiedlichen Marktplätzen. Bisweilen sind die ICOs noch immer in einer unklaren Regulatoren Lage, da einige Nationen noch nicht wissen, wie sie die ICOs behandeln. Gelten sie nun als konventionelle Crowdfunding-Methoden oder doch als anderes Finanzierungsmodell?

ICOs Hype in der Praxis

2020 wurde das Projekt EOS ins Leben gerufen, welches durch ICOs für Kapital sorgen sollte. Innerhalb von einer Woche wurden 185 Millionen USD Ether gesammelt. Ein EOS-Token kostete ca. 0,90 Euro. Als die EOS-Token für den Handel freigegeben wurden, kletterte der Wert auf ca. 7 USD. Nach relativ kurzer Zeit viel mehr jedoch wieder auf ca. 3 USD. Mittlerweile hat sich der Wert bei 1,30 USD konsolidiert. Von der ursprünglichen Euphorie ist gerade nichts mehr zu sehen. Dennoch sorgte das Projekt für einen echten Marketing-Effekt. Ähnlich ergeht es gegenwärtig vielen ICOs- Projekten. Die rasanten Kursanstiege, der Hype und die baldigen Kurseinbrüche erinnern stark an die Anfänge von Bitcoin. Vor dessen Wert gerade steht, weiß jeder.

Ein weiteres Beispiel ist der Basic Attention Token (BAT) der Firma Brave Software. Erst innerhalb des Browsers einsetzbar. Wer sich Werbung über den Browser ansieht, erhält einen Token. Sie können dann als digitales Zahlungsmittel eingesetzt werden am 31. Mai 2020 wurden mit Vorstellung des Projektes innerhalb von 30 Sekunden stattliche 35 Millionen USD generiert.

Ein Blick auf die Praxis zeigt, dass gegenwärtig vor allem junge Unternehmen aus dem Ethereum- und Blockchain-Bereich dieser Art der Finanzierung realisieren. Für 2020 erwarten Experten eine weitere Zunahme und Einnahmen über 1 Milliarden USD durch den Verkauf der Token.

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In ICOs investieren – das haben Anleger davon

Es hat sich bisweilen noch keine Plattform etabliert, welche den Handel der Token anbietet. Investoren können aber durch den Besitz von Bitcoin oder Ether ebenfalls an den ICOs partizipieren. Das bisher noch keine etablierte Handelsplattform gibt, starten die Projekt-Inhaber den Verkauf initiativ. Dafür wird meist eine eigene Webseite eröffnet. Der Löwenanteil der ICOs wird über Ethereum abgewickelt, sodass eine entsprechende Wallet für die Transaktionen erforderlich ist. Derartige Wallets sind bereits vom Direkthandel mit Bitcoin sowie andere Kryptowährungen bekannt und werden wahlweise online oder offline zur Verfügung gestellt.

Airdrop-Verfahren bei der Verteilung

Bei einigen Projekten wurde das sogenannte Airdrop-Verfahren genutzt. Dabei handelt es sich um eine limitierte Anzahl an Coins, die an die ersten Projekt-Nutzer kostenfrei ausgeteilt worden. Vergleichbar ist diese Aktion mit einer ausgeklügelten Werbemaßnahme, um natürlich letztendlich die Begehrlichkeiten innerhalb des Projektes bei den Anlegern zu wecken. Auch Nationen bedienen sich dieser Methode. Island machte es vor und verteilte den Auroracoin, eine eigene inländische Kryptowährung an die eigenen Landsleute. Die Isländer hatten die Möglichkeit mit ihrer Sozialversicherungsnummer eine kostenlose Anzahl der Coins zu beantragen. An dieser Aktion beteiligen sich 13 Prozent.

Die Challenge bei den ICOs

Wer ein Projekt mit den ICOs startet, muss zunächst genügend Anleger finden, die bereit sind zu investieren. Am besten sind die Aussichten dafür auf einer Crowdfunding-Plattform, sodass vor allem viele Startups diese Möglichkeit des neuen Investments nutzen. Einige etablierte Unternehmen stellen ihre Projekte auf eigenen Websites zur Schau und versuchen damit die Anleger zum Investment zu bewegen. Nur, wenn ein gewisses Maß an Vertrauen in das Projekt und die Unternehmung vorherrscht, werden genügend Anleger investieren.

Die Technologie hinter den ICOs

Technologisch gesehen basieren die Initial Coin Offerings auf einer Kryptowährung, beispielsweise Bitcoin oder Ethereum. Auch hier liegt der Open Source Quellcode zugrunde, der aber in einigen Teilen verändert wird. Damit findet die Individualisierung der ICOs auf das jeweilige Projekt/Unternehmen statt. Dafür gibt es verschiedene Open Source Lösungen. Soll beispielsweise ein Vertrag implementiert werden, gibt es eine andere Open Source Lösungen als bei dem reinen Handelsweg der Coins. Um die automatischen Zahlungen bei einem „Vertragsverhältnis“ auszulösen, werden die Smart Contracts von Ethereum genutzt. Erst, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt sind, kommt es zur Zahlung an die Investoren. Natürlich spielt bei den Coins auch die Produktion, das sogenannte Mining, eine Rolle. Auch hierfür müssen die Unternehmungen großer Rechenleistungen vorhalten. In Abhängigkeit des Coins-Formates wird in verschiedene Proof of Work-Systeme unterschieden.

ICOs verboten – Was sind die Risiken der Kryptowährung?

In China sind die ICOs verboten, da sie gänzlich unreglementiert sind. Auch die deutsche Bankaufsicht BaFin hat nachgezogen und vier ICOs untersagt. Auch künftig sollen die Kryptowährungen auf internationalem Niveau stärker reguliert werden, das soll das Treffen der G20-Finanzminister und -Notenbankgouverneuren hervorbringen. Viele Anleger investieren in die digitalen Münzen, da sie von der Umsatzsteuer befreit sind. Das gilt allerdings nur, wenn sie zum Währungstausch oder als Zahlungsmittel eingesetzt werden. Das Bundesfinanzministerium bestätigte damit noch einmal, wie steuerlich mit den Kryptowährungen umzugehen ist. Ein positives Signal für alle Investoren und Miner, denn auch ihre „Belohnung“ ist nun offiziell Umsatzsteuer frei.

Regulierung der ICOs

Im Gegensatz zu den IPOs werden die ICOs noch nicht streng reguliert, sodass Investoren und Anleger bisweilen wenig rechtliche Schutzgrundlage genießen. Wie diese fehlende Regulierung sich negativ auswirken kann, zeigt das Beispiel vom Flash-Crash des Etherkurses. Was war passiert? Eine Verkaufsorder über 12,5 Millionen USD Ether ließ den Kurs binnen Sekunden auf 0,1 USD fallen. Ursprünglich betrug der Wert 317 USD. Durch automatische Zukäufe schaffte es der Kurs innerhalb von 10 Sekunden wieder auf 300 USD, innerhalb dieser wenigen Sekunden erlitten zahlreiche Investoren enorme Verluste.

Nicht nur viele Investoren, sondern noch viele Behörden sehen es als problematisch an, dass der Erwerb von ICOs hoch spekulativ ist und die Investoren auf etwas setzen, was faktisch nicht existiert. Das Risiko bleibt aus diesem Grund äußerst unkalkulierbar. Zusätzlich trüben Hackerangriffe die Freude der Investoren. In der jüngsten Vergangenheit wurden durch zwei zeitlichen aufeinanderfolgende Hacks 30 Millionen USD Ether entwendet. Die Website des Unternehmens, welche ICOs anbieten wollte, wurde gehackt und die Schwachstellen in deren Code ausgenutzt.

Die Schweiz als Ursprung der Initial Coin Offerings

Die Schweiz ist natürlich hinreichend für ihre Finanzgeschäfte bekannt. Neben Singapur und Hongkong werden auch in der Schweiz unzählige Firmenfinanzierungen vorgenommen. Vor allem für die Startups gibt es mit den ICO-Token eine vergleichsweise unkomplizierte Möglichkeit, Investitionen zu erhalten. 2020 stellten Unternehmen 70 ICOs zur Verfügung und nahmen damit Kapital von 1 Milliarde SFR ein. Für 2020 prognostizieren Experten bis 120 ICO-Projekte und Einnahmen von bis zu 1,5 Milliarden SFR. Innerhalb der letzten Monate hat sich ICO in der Schweiz zu einer institutionalisieren Finanzierungsform entwickelt, da auch Wirtschaftskanzleien die Kapitalaufnahme als interessante Geschäftsmöglichkeit erkannt haben.

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ICO-Token als Honorar für Beratung

Viele Rechtsanwaltskanzlei setzen mittlerweile auf eine virtuelle Bezahlung der ganz anderen Art und lassen sich ihre Beratungsdienstleistungen mit ICO honorieren. Doch auch Bitcoin ist als digitales Honorar gern gesehen. Dazu gehört auch eine der größten Kanzleien des Landes, Bär & Karrer. In einigen Fällen akzeptiert das Unternehmen die Token bis zu einem gewissen Grad als Honorarvergütung. Abhängig ist das Geschäftsmodell des jeweiligen Startups, so die Verantwortlichen. Ähnlich sieht es auch die Kanzlei Froriep, welche sich ebenfalls in einzelnen Fällen mit Bitcoin bezahlen lässt. Die Schweizer haben den Hype um ICO bereits erkannt und sind auf den Zug aufgesprungen. Vor allem die ICO-Beratung boomt im Alpenstaat. Immer mehr Wirtschaftsberatungen haben sie im Standard-Angebot und die Nachfrage steigt.

Zwar gibt es gegenwärtig noch nicht die rasanten Gewinne, wie sie beispielsweise von Bitcoin bekannt sind, aber die Kanzleien setzen auf die futuristischen Technologien. Immer mehr etablierte Unternehmen befassen sich mit der Blockchain-Technologie und erforschen die künftigen Möglichkeiten Auswirkungen für den Kapitalmarkt. Dieses Know-how können sich natürlich auch die Beratungsgesellschaften zu Nutze machen.

Startup und Beratungsgesellschaft – ein Muss?

Wer als Startup Erfolg haben möchte und Kapital benötigt, muss vor allem Vertrauen bei den Investoren schaffen. Aus dem Grund ist ein Startup, hinter dem eine renommierte Beratungsgesellschaft steht, um ein Vielfaches vertrauenswürdiger. Diese Beratungsleistungen kosten natürlich enorm viel Geld und sind vor allem für junge Unternehmen kaum zu stemmen. Für beide Parteien ist die Zahlung mit Bitcoin oder anderen Kryptowährungen in solch einem Fall eine WIN-WIN-Situation. Das Startup kann seine Investoren mit einer renommierten Beratungsleistung überzeugen und die Kanzlei partizipiert von der Kursentwicklung der digitalen Währungen.

Useless Ethereum Token – Marketing-Gag oder ernst zu nehmende Investition?

In der Krypto-Szene gibt es eine Neuigkeit, die für mächtig Bewegung sorgt: Useless Ethereum Token. Bisweilen ist nicht bekannt, wer hinter der neuen Kryptowährung steckt, aber die Aufmerksamkeit ist ihr gewiss. Wer die Internetseite aufruft, ließ dort in dicken Lettern: “Ehrlich, kauft diese Token nicht”. Ein schlechter Scherz oder eine geschickte Marketingkampagne? Hier geht es vielmehr um Kreativität, um sich von der Masse der Kryptowährungen abzusetzen. Und mit dieser Kampagne ist es auch geglückt. Laut eigenen Aussagen auf der Website soll das Initial Coin Offering (ICO) transparent ablaufen, wenngleich keine Gewinne zu erwarten sind. Die Begründung ist ganz einfach: Der Token hat schlicht keinen Wert. Zugegeben, mit dieser offensiven Marketingkampagne werden viele Krypto-Anleger gehörig auf die Schippe genommen und erhalten mittels Ironie eine Lektion. Dennoch erlebte der Useless Ethereum Token einen kurzfristigen Zuwachs. Die Marktkapitalisierung liegt bei über 100.000 USD. Zwischenzeitlich kletterte sie sogar durch den medialen Hype um über 800.000 USD.

Fest steht, die Marketingkampagne hat ihren Zweck nicht verfehlt, wenngleich nicht klar ist, für was der Gründer das Kapital eigentlich benötigt. Dazu steht auf der Webseite folgender Inhalt:

“Vielleicht habe ich all mein Geld beim GDAX-Flash-Crash verloren. Vielleicht wurde ich von dem Typen inspiriert, der einen Kartoffelsalat über Crowdfunding finanziert hat. Vielleicht war ich auch einfach zu gelangweilt und brauche ein besseres Hobby.”

Das Beispiel von Useless Ethereum Token macht jedoch einmal mehr deutlich, wie durcheinander und unkontrolliert die Krypto-Szene gegenwärtig ist. Immer wieder kommen neue digitale Währungen zu, andere verschwinden. Kaum jemand hat noch einen Überblick darüber, wie der Kursverlauf der einzelnen Kryptowährungen überhaupt ist. Innerhalb von wenigen Sekunden kann es zu rasanten Kursanstiegen, aber auch zu massiven Kurseinbrüchen kommen. Für Investoren sind die neuen digitalen Währungen zwar ein mögliches Investment, allerdings mit einem erhöhten Risiko. Selbst renommierte Finanzexperten sind sich gegenwärtig uneins darüber wohin die Reise mit Bitcoin, ICO und Co. in den nächsten Monaten gehen wird. Sicher ist nur eins: Die Regulierungsbehörden wollen künftig stärker eingreifen und haben ein erhöhtes Augenmerk auf die Krypto-Szene. Dies soll vor allem dem Schutz der Anleger dienen, welche durch die gegenwärtige Situation erhöhten Verlustrisiken ausgesetzt sind.

Fazit: ICOs als neue, vereinfachte Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen

ICOs sind eine neue Form der Unternehmensfinanzierungen, vor allem für Startups. Damit ergänzen sie die Palette verschiedener Finanzierungsformen, welche den Unternehmen noch mehr Flexibilität bei der Ausgestaltung ihres monetären Rahmens erlaubt. Die ICO-Token berechtigen die Inhaber nicht, an der Gewinnausschüttung zu partizipieren oder Unternehmensanteile zu erwerben. Sie dienen vielmehr als Zahlungsmittel und Spekulationsobjekt. Bisweilen sind die ICOs nicht reguliert und werden daher von einigen Ländern und Finanzaufsichtsbehörden verboten oder eingeschränkt. Rein technisch basieren sie auf der Blockchain-Technologie, wie sie bereits von Bitcoin oder anderen Kryptowährungen bekannt ist. Eine etablierte Handelsplattform, um die ICO-Token zu traden, gibt es bislang nicht. Abgewickelt werden die Transaktionen über die projekt-eigenen Websites oder Crowdfunding-Plattformen.

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Sind ICOs die neuen Bitcoins für Crowdfunding?

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Die Initial Coin Offerings (ICOs) bieten Unternehmen eine neue Möglichkeit, sich zu finanzieren. Hinter den ICOs stehen sogenannte Token, die für spezielle Projekte durch Crowdfunding gesammelt werden. Ein Anleger kann sich diese Token zulegen. Damit spekuliert er darauf, dass deren Wert mit der Zeit wächst. Das Prinzip hinter den ICOs ähnelt denen von Aktien, bei denen Investoren an der Börse darauf spekulieren, dass Wertpapiere an Wert zunehmen. Seit 2020 wurden bereits 80 Millionen USD in die ICOs investiert, in der ersten Hälfte des Jahre 2020 allein 180 Millionen. Damit lag das erste Halbjahr schon über dem gesamten Jahr 2020, in dem insgesamt 108 Millionen in ICOs investiert wurden. Bekannte Projekte im Bereich der ICOs sind Block.one, Tezos oder Bancor, die jeweils 180 Millionen, 200 Millionen und 150 Millionen USD einbrachten.

Die ICOs werden vor allem von jungen Unternehmen, den Startups, verwendet. Dabei erzeugen die Unternehmen ihre eigenen ICOs und verkaufen diese dann online per Crowdfunding als Beteiligung am Unternehmen. Der gesamte Erlös, der daraus generiert wird, wird dann wieder in das Unternehmen gesteckt, um das Unternehmen weiter auszubauen. Auch wenn sich ICOs und Aktien in gewisser Weise gleichen, haben sie auch einen entscheidenden Unterschied. Die ICOs sind veräußerte Anteile am Unternehmen. Der Besitzer hat demnach keinen Anspruch auf Dividende und besitzt dadurch auch kein Stimmrecht. Bei Aktien sieht dies schon anders aus.

Inhalt:

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  • Die Unterschiede zwischen Utility Token & Revenue Share Token
  • Was sind IPOs und was ist der Unterschied zu ICOs?
  • So werden ICOs in der Praxis eingesetzt
  • Unternehmen müssen Anleger für sich gewinnen
  • Technischer Hintergrund
  • Die ICOs haben den nächsten Hype hervorgerufen
  • Erfahrungen mit ICO: In ICOs investieren
  • ICOs bereits teilweise verboten: Welche Risiken haben Investoren?
  • Die fehlenden Regulierung der ICOs
  • Erfahrungen mit ICOs: Ein Überblick
  • Fazit: ICOs bieten eine neue und vereinfachte Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen, aber stellen auch ein hohes Risiko für Investoren dar.
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  • Die Unterschiede zwischen Utility Token & Revenue Share Token

    Im Prinzip wird bei den ICOs zwischen zwei verschiedenen Token unterschieden, dem Utility Token und dem Revenue Share Token, der auch Security Token genannt wird. Der Besitz von Utility Token berechtigt den Besitzer nicht zur Stimmabgabe. Zudem werden durch ihn keine Unternehmensteile abgebildet. Sobald das gestartete Projekt eines Unternehmens zu Ende ist, können die Token als Zahlungsmittel genutzt werden. Je erfolgreicher das Projekt eines Unternehmens, desto erfolgreicher ist auch der Token selbst. Und je höher die Nachfrage an den Token des jeweiligen Projekts sind, desto mehr Kursgewinne gibt es auch. Von diesen können die Eigentümer der Token dann profitieren.

    Revenue Share Token oder Security Token hingegen sind Aktien recht ähnlich. Der Eigentümer solcher Token nimmt auch direkt an der Ausschüttung von Gewinnen teil. Nicht immer müssen sie auch einen funktionalen Zweck erfüllen und als Mittel zur Zahlung dienen. Sie sollen vor allem ein Investment sein, um an der Gewinnausschüttung teilnehmen zu können. Wie die Gewinnausschüttung stattfindet, hängt vor allem davon ab, wie der Token verwendet wird. So kann eine Ausschüttung beispielsweise ganz automatisch über Smart Contracts funktionieren. Ein Anleger kann zum Beispiel in ein Unternehmens-Projekt, welches Ethereum generiert, investieren. Eine Ausschüttung des Gewinns würde er dann in Ethereum unmittelbar auf seine eigene Wallet gutgeschrieben bekommen.

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    Was sind IPOs und was ist der Unterschied zu ICOs?

    Der Begriff der ICOs geht auf den Begriff IPO, Initial Public Offering zurück. Im Unterschied zu ICOs werden beim IPO Aktien ausgegeben. Die Token der ICOs können Investoren gegen reales Geld oder auch gegen digitale Währungen bekommen. Das Orderbuch, in dem die Transaktionen festgehalten werden, wird dabei dezentral über zahlreiche verschiedene Computer geführt. Hier spricht man von der Distributed Ledger Technology (DLT) oder auch von der Blockchain-Technologie. ICOs können demnach als digitales Crowdfunding gesehen werden, das auf der Blockchain-Technologie beruht. Bei der Blockchain Technologie werden Daten in einzelnen Blöcken gespeichert. Ist ein Block voll, wird ein neuer Block eröffnet. Zudem sind alle Blöcke miteinander verbunden. Aus den einzelnen Blöcken wird eine Blockkette oder auf englisch eine Blockchain. Die Daten in der Blockchain werden kryptographisch verschlüsselt, sodass diese nicht einfach ausgelesen werden können. Aufgrund der Verschlüsselung tragen die digitalen Währungen auch den Namen Kryptowährungen. Alle Daten in der Blockchain können weder verändert noch gelöscht werden.

    Durch IPOs gehen Unternehmen an die Börse. Der Börsengang ermöglicht es jungen Unternehmen, ein gewisses Risikokapital aufzubauen, wodurch ins Unternehmen investiert und weiter expandiert werden kann. Neben kleinen und jungen Unternehmen, die IPOs dafür nutzen, machen auch größere Unternehmen davon Gebrauch. Durch den Gang an die Börse machen sie Anteile am Unternehmen handelbar. Ein Unternehmen verschafft sich durch einen IPO also ein gewisses Risikokapital von außen. Die Aktie dient hier als Instrument der Finanzierung. ICOs werden vorrangig von Startups genutzt, um ihre zukünftigen Projekte finanzieren zu können. Hier wird von Anlegern also quasi zunächst nur in eine Idee investiert. Seltener nutzen auch bereits bestehende Unternehmen ein ICO, um Anteile an ihrem Unternehmen handelbar zu machen. Der Unterschied von ICOs zu IPOs liegt auch in der Benutzbarkeit der Token im Gegensatz zu Aktien. Wo es sich bei Aktien stets um ein reines Finanzkonstrukt handelt, mit dem Unternehmensanteile abgebildet werden, haben Token auch darüber hinaus eine Benutzbarkeit, die sogenannte Utility.

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    So werden ICOs in der Praxis eingesetzt

    Die ICOs ermöglichen es jedem Unternehmen, eine eigene digitale Währung zu bilden. Gerade für Startups ist dies eine gute Möglichkeit, denn sie bekommen dadurch ein ganz eigenes Finanzierungsinstrument geboten. Frisches Kapital wird so auf einfache Weise ins Unternehmen gespült, welches dann nur für die Projektfinanzierung genutzt wird. Für jedes neue Projekt eines Unternehmens kann dieses eine neue Anzahl an Token für potentielle Investoren zur Verfügung stellen.

    Hinter den ICOs steckt die Blockchain-Technologie, die in den letzten Monaten immer wichtiger für zahlreiche Unternehmen geworden ist. Sie birgt großes Potential und kann nicht nur für neue, sondern auch für bestehende Projekte genutzt werden, um an weiteres Kapital zu gelangen. Die Token können dann zur Verteilung des Gewinns dienen oder sie sind eine reine Finanzierungsmöglichkeit für ein Unternehmen. Dank der Peer-to-Peer-Verbindung ist es möglich, die Token auf verschiedenen Marktplätzen zu handeln. Allerdings ist man sich über eine einheitliche Regelung für die ICOs noch nicht ganz klar. Gelten sie als Methode zum Crowdfunding oder sind sie eben doch ein anderes Finanzierungsmodell? Da die Regulation der ICOs noch so unklar ist, wurden sie in einigen Ländern sogar verboten oder eingeschränkt. Dennoch zeigen die ICO Erfahrungen, dass in den Initial Coin Offerings großes Potential für die Zukunft steckt.

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    Unternehmen müssen Anleger für sich gewinnen

    Will ein Unternehmen ein Projekt mit ICOs starten, benötigt es dafür auch ausreichend Investoren, die ihr Geld darin anlegen wollen. Die besten Chancen, genügend Anleger zu finden, bietet eine Crowdfunding-Plattform, weshalb die ICOs vor allem bei Startups so beliebt geworden sind. Die etablierten Unternehmen, die ICOs für sich nutzen wollen, stellen ihre Projekte eher auf der eigenen Website vor, um Investoren auf sich und ihr Projekt aufmerksam zu machen. Da die ICOs derzeit noch keinerlei Regelungen unterworfen sind, müssen Unternehmen ihre potentiellen Investoren davon überzeugen, dass sie dem Projekt vertrauen können, denn das Investment-Risiko ist bei den ICOs für Anleger recht hoch, da diese Anlage sehr spekulativ ist. Nur dann, wenn die Investoren eine Chance in dem Projekt sehen, werden sie auch darin investieren.

    Technischer Hintergrund

    Die Initial Coins basieren dabei auf einer Kryptowährung, wie Bitcoin oder Ethereum, bei denen der Open Source-Quellcode zugrunde liegt. Dieser wird allerdings etwas verändert, um die ICOs auf das jeweilige Projekt anzupassen. Hier stehen verschiedenen Open Source-Lösungen zur Verfügung. Wenn beispielsweise ein Vertrag eingebaut werden soll, durch den Zahlungen automatisch ausgelöst werden, werden die sogenannten Smart Contracts genutzt. Wenn bestimmte Anforderungen erfüllt wurden, finden Zahlungen an die Anleger statt. Ein wichtiger Punkt ist auch das Mining, also die Produktion der Coins, da Unternehmen dafür große Rechenleistungen vorhalten müssen.

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    Die ICOs haben den nächsten Hype hervorgerufen

    Alles, was in den letzten Monaten in Verbindung mit Kryptowährungen stand, hat anfänglich für einen großen Hype gesorgt. So ist es auch bei den ICOs. Der Hype zeigt sich an einigen Entwicklungen des letzten Jahres. Beispielsweise gab es das Projekt EOS, das durch ICOs Kapital sammelte. In einer Woche kamen dabei 185 Millionen USD Ether zusammen. Bei der Ausgabe kostete der EOS-Token gerade einmal 0,90 USD. Als es für den Handel freigegeben wurde, stieg der Wert auf 7 USD an. Danach fiel er wieder auf 3 USD ab und konnte sich bei etwa 1,30 USD einpendeln. Auch wenn die ursprüngliche Euphorie hier recht schnell vorbei war, wirkte sich das auch auf andere Projekte aus. So erging es vielen ICO-Projekten ähnlich wie dem EOS-Projekt. Zunächst gab es enorme Kursanstiege, woraufhin Kurseinbrüche folgten, was stark an die digitale Währung Bitcoin erinnert. Auch der Bitcoin war immer wieder starken Schwankungen unterworfen.

    An solchen Beispielen zeigt sich auch, wie riskant ein ICO-Investment sein kann. Ein weiteres Beispiel, das zeigt, wie groß der Hype ist, bietet der Basic Attention Token (BAT) von der Firma Brave Software. Dieser ist innerhalb des Browsers einsetzbar. Immer wenn sich jemand Werbung über den Browser ansah, bekam er dafür einen Token, welcher als digitales Zahlungsmittel genutzt werden konnte. Nachdem das Projekt 2020 vorgestellt wurde, kamen innerhalb von wenigen Sekunden bereits 25 Millionen USD zusammen. Aufgrund der ICO Erfahrungen wird für das laufende Jahr ein Zuwachs der ICO-Einnahmen von über 1 Milliarde USD erwartet.

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    Erfahrungen mit ICO: In ICOs investieren

    Bisher gibt es noch keine etablierte Plattform, auf der Token gehandelt werden können. Ein Investor kann jedoch auch durch den Besitz von Bitcoin oder Ethereum an den ICOs teilnehmen. Die Unternehmen, die ICO-Projekte starten, haben daher meist eine eigene Website, um die Token anzubieten. Der größte Teil der ICOs wird über Ethereum abgewickelt, weshalb Investoren für eine Transaktion eine Ethereum-Wallet besitzen müssen.

    Es gibt Projekte, die ein sogenanntes Airdrop-Verfahren nutzen. Dabei wird eine limitierte Menge an Coins kostenlos an die ersten Projektteilnehmer ausgegeben. Dies soll vor allem als Werbemaßnahme dienen, um weitere Anleger auf das Projekt aufmerksam zu machen. Ein solches Verfahren kam auch schon bei Ländern zum Zuge. Island beispielsweise verteilte seine eigene inländische digitale Währung an die Landsleute. Jeder Isländer konnte anhand seiner Sozialversicherungsnummer eine bestimmte Menge an kostenlosen Coins erwerben. 13 % der Isländer beteiligten sich an dieser Aktion. Zudem bieten Unternehmen für ihre Projekte auch Rabatte an. Je früher ein Investor sich für ein Projekt entscheidet, umso mehr Tokens kann er günstiger erwerben. Hier sind durchaus Rabatte bis zu 35 % möglich. Gerade weil die ICOs unreguliert sind und viele vielleicht vor einer Investition zurückschrecken, sollen durch solche Aktionen potentielle Anleger angesprochen und ihnen ein Investment schmackhaft gemacht werden.

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    ICOs bereits teilweise verboten: Welche Risiken haben Investoren?

    Wie bereits angesprochen, sind die Risiken bei einem ICO-Investment recht groß. Chancen auf Erfolge und zukünftige Entwicklungen sind fast unkalkulierbar. Dazu kommt, dass sie noch völlig unreglementiert sind. Daher sind ICOs in China beispielsweise bereits komplett verboten. Und auch die BaFin, die deutsche Bankenaufsicht, warnt vor ICOs und hat bereits einzelne verboten. Zukünftig sind stärkere Regulierungen geplant, für die es in einigen Länder auch schon Ideen gibt.

    Die fehlenden Regulierung der ICOs

    IPOs sind im Gegensatz zu ICOs streng reguliert. Bei ICOs haben Investoren bisher also keine rechtliche Schutzgrundlage. Eine solche fehlende Regulierung kann sich sehr negativ auswirken, was der Flash-Crash des Etherkurses gezeigt hat. Durch eine Verkaufsorder von 12,5 Millionen USD fiel der Kurs des Ethers innerhalb weniger Sekunden rapide ab – bis auf 0,1 USD, wobei er ursprünglich bei 317 USD lag. Automatische Zukäufe ließen den Kurs kurz darauf aber wieder auf 300 USD ansteigen. Während der wenigen Sekunden zwischen Abfall und Anstieg des Kurses haben viele Investoren hohe Verluste erlitten.

    Daher wird oftmals kritisiert, dass ein Investment in ICOs sehr spekulativ ist. Anleger spekulieren auf das Ergebnis eines Projekts, das eigentlich noch gar nicht existiert. Die Risiken für Investoren sind vielschichtig. Das fängt bereits beim Projekt-Team an und geht bis hin zur Frage, wieviel Sinn in einem Token steckt. Denn nicht jeder Token hat wahrscheinlich auch einen ökonomischen Sinn. Das Problem ist eben, dass man sich mit den ICOs noch in der Experimentierphase befindet und sich erst mit der Zeit herausstellen wird, welche Projekte sinnvoll sind und welche nicht. Daher wäre auch eine einheitliche Regulierung sinnvoll. Der Token versucht zunächst nur einen Anreiz bei potentiellen Investoren zu schaffen, dass das Netzwerk, in dem er vorkommt, auch tatsächlich aufrecht erhalten werden kann. Was am Ende funktioniert und was nicht, zeigen erst die ICO Erfahrungen, die sich im Laufe eines jeweiligen ICO-Projekts auftun.

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    Erfahrungen mit ICOs: Ein Überblick

    Die ICOs sind so neu auf dem Investmentmarkt, dass sie noch recht schwer einzuschätzen sind. Sie bieten auf jeden Fall ein großes Potential, sowohl für Unternehmen als auch für Investoren. Investoren haben hier ein großes Risiko. Vor allem die fehlende Regulation bereitet vielen Experten noch Kopfschmerzen, weshalb hier immer mehr nach einheitlichen Regelungen verlangt wird. Solange muss sich ein Anleger immer bewusst sein, dass es sich bei den ICOs um ein hoch spekulatives Investment handelt und sich der Erwerb von Utility Token am Ende möglicherweise nicht gelohnt hat. Fassen wir die ICO Erfahrungen noch einmal übersichtlich zusammen:

    • ICOs als neues Finanzierungsmodell
    • Vor allem Startup-Unternehmen machen sich ICOs zunutze, um Startkapital zu erwirtschaften
    • Unterschieden wird zwischen Utility Token und Revenue Share Token (Security Token)
    • Utility Token werden im Zusammenhang mit Startups und jungen Unternehmen ausgegeben
    • Der Utility Token berechtigt nicht zur Stimmabgabe und bildet keine Unternehmensanteile ab
    • Utility Token können nach erfolgreichem Abschluss eines Projekts als Zahlungsmittel genutzt werden
    • Je erfolgreicher das Projekt ist, desto stärker ist auch die Wertentwicklung des Tokens
    • Der Revenue Share Token ähnelt einer Aktie und berechtigt Eigentümer an der Gewinnausschüttung eines Unternehmens
    • Der Security Token wird vor allem bei bereits bestehenden Unternehmen ausgegeben, die ICOs nutzen

    Einige der vielen handelbaren Kryptowährungen bei Bittrex

    Fazit: ICOs bieten eine neue und vereinfachte Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen, aber stellen auch ein hohes Risiko für Investoren dar.

    Die ICOs sind eine neue Art der Finanzierung für Unternehmen, die sich vor allem immer mehr für Startups etabliert. Durch sie werden die bereits vorhandenen Formen der Finanzierungen weiter ergänzt. Durch die ICO-Token, die in den meisten Fällen als Utility Token ausgegeben werden, können Investoren nicht an der Gewinnausschüttung teilnehmen. Sie dienen vor allem als Zahlungsmittel auf der Plattform eines Unternehmens, nachdem ein ICO-Projekt abgeschlossen ist. Zudem dienen sie zur Spekulation. Wer Token erwirbt, spekuliert darauf, dass deren Kurs mit der Zeit ansteigt. Das hohe Risiko bei einem ICO-Investment rührt vor allem daher, dass es noch keine einheitliche Regulierung dafür gibt. Einige Länder verbieten daher die ICOs oder schränken diese ein. Durch die fehlende Regulation ist es für Investoren schwierig, überhaupt zu beurteilen, welches Potential in einem Projekt steckt oder ob eben vielleicht gar keines vorhanden ist. In vielen Ländern wird schon an Regulierungen für die ICOs gefeilt, um diese transparenter und vor allem sicherer für Investoren zu machen. 2020 wird ein wichtiges Jahr in der Entwicklung der ICOs darstellen. Gerade was die Regulation betrifft, darf man gespannt sein, was hierbei zustande kommt.

    Europabüro Brüssel

    Veranstaltungsberichte

    Veranstaltungsbeitrag zum Jahresempfang 2020 mit EU-Kommissar Günther H. Oettinger

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    EU 2020: Chancen und Risiken für Deutschland und Europa

    18. Februar 2020

    Dr. Hardy Ostry

    Leiter des Europabüros Brüssel

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