Intel Aktie kaufen –Die Analyse KW 24

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Intel-Aktie kaufen – ist das 2020 ratsam? Die Analyse für Investoren

US-Markt in abwartender Haltung

Das Jahr 2020 war für die Börsianer nicht leicht. Die Aktienbörsen zeigten sich ziemlich wankelmütig und im neuen Jahr scheint sich das zu wiederholen. Nach dem die Aktienindizes kurzzeitig neue Höchststände erzeugen konnten, gibt es nun eine abwartende Haltung. Bestätigt wird das durch die monatliche Stimmungsumfrage der AAII (American Association of Individual Investors).

Bullish 31,6% (-5,4% zum Vormonat)

Neutral 34,9 (+4,6% zum Vormonat)

Bearish 33,5% (+0,8% zum Vormonat)

Die AAII führt jeden Monat eine Umfrage durch. Hierzu müssen die Marktteilnehmer eine Prognose für die nächsten sechs Monate abgeben.

Das Ergebnis der Umfrage zeigt eine klare Verminderung des Bullenanteils. Die ehemaligen Bullen sind aber mehrheitlich nicht ins Bärenlager gewechselt. Sie bekennen sich zur Neutralität, und das ist eine abwartende Haltung. Das Verhalten ist sogar verständlich, denn die US-Aktienmärkte haben seit November 2020 eine beeindruckende Rallye hingelegt. In den meisten Fällen folgt daraufhin ein Kursrückgang.

Eine Konsolidierung läuft in meisten Fällen so ab, dass es eine zeitlich kurze Phase der Kursminderung gibt. Es gibt aber auch eine zweite Variante. Nämlich dann, wenn der Kurs sich kaum nach unten bewegt. In diesem Fall dauert die Konsolidierungsphase deutlich länger als bei der ersten Variante.

Wochen-Chart des S&P500

Im oberen Chart sind zwei Trendkanäle mit Hilfe von Pitchforks eingezeichnet. Jede Pitchfork bildet einen Trendkanal ausgehend von drei markanten Kurspunkten. Das hat den Vorteil, dass die typische „Trendkanal-Willkür“ reduziert wird.

Beide Pitchforks zeigen nach oben, und sind gleichzeitig ineinander verschachtelt. Das ist ein wichtiger Punkt, denn alle zwei sind Teil des Aufwärtstrends und beschleunigen den Kurs.

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Selbst, wenn der S&P500 Schwäche zeigt, und ein Trendkanal gebrochen wird. Dann gibt es immer noch den anderen. Unter dieser Bedingung bleibt der Kurs bis auf weiteres im Aufwärtstrend gefangen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Six)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Tabelle: Dow Jones Mighties

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des gesamten US-Aktienmarktes abzuschätzen. Auffällig ist sofort, dass sich keines der Unternehmen in einem Abwärtstrend befindet.

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Zwei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Aber auch die anderen Unternehmen besitzen ausreichend Steigungspotenzial, um den US-Aktienmarkt bei einer Schwäche zu stützen.

Intel im Fokus – Aktie kaufen?

Bei den Mikroprozessoren ist Intel der weltweite Platzhirsch. Im Bereich der PC-Prozessoren hält Intel einen Marktanteil von circa 80%. Das ist jedoch bei weitem nicht alles. Intel produziert Chipsätze jeder Art, darunter auch Grafikchips.

Zukünftig möchte sich Intel auf Technologietrends konzentrieren. Das Ziel ist es, produktspezifische Prozessoren und Mikrochips herzustellen, die nicht von der Konkurrenz kopiert werden können. Für Intel liegen zum Beispiel das autonome Autofahren oder typische Cloud-Dienste im Fokus. Dazu gibt es noch den Geschäftsbereich „Künstliche Intelligenz“. Nachdem der Halbleiterhersteller vor Jahren den Smartphone- und Tablet-Boom komplett verschlafen hat, soll Intel ein derartiger Fehler nicht noch einmal unterlaufen. Im Bereich Künstliche Intelligenz will man von Anfang an voll dabei sein. Intel forscht auf diesem Sektor intensiv und gleichzeitig wird das Unternehmensportfolio mit Übernahmen aufgerüstet.

Geschäftszahlen von Intel

Intel 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 53341 52708 55870 55355 59387 59973
Ergebnis vor St. 14873 12611 15801 14212 16604 17143
KGV 9,5 13,55 16,26 15 14 13

Angaben in Mio US-Dollar / Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen Quelle: finanzen.net

Aufgrund der ungebrochen guten Nachfrage nach Chips übertraf Intel die jüngsten Erwartungen bei den Quartalszahlen. Starker Wettbewerb herrscht im traditionellen PC-Geschäft, und trotzdem konnte Intel eine Umsatzzunahme von mehr als 4% verbuchen.

Intels Prognosen für 2020 sind zurückhaltend. Man spricht von einem ähnlichen Umsatzniveau wie 2020. Das lässt durchaus Platz für einige positive Überraschungen.

Wochen-Chart der Intel-Aktie

Der Aufwärtstrend der Intel-Aktie ist stabil

Ein wichtiges Kursniveau befindet sich bei 38 US-Dollar. Bereits drei Mal hat sich die Aktie aufgemacht, um die Hürde zu überwinden. Der dritte Versuch läuft aktuell noch. Statistisch ist es so, dass die meisten Break-Versuche beim zweiten Widerstandstest die größte Erfolgswahrscheinlichkeit haben. Das wäre aktuell der Fall. Nach Überwinden des Widerstands sollte der Kurs rasch höher in Richtung 40 US-Dollar laufen.

Ein stabiler Trend ist gut für Trader

Die Kursmuster in 2020 haben sich im Vergleich zu den vorherigen Jahren angepasst. Die Volatilität hat abgenommen, und damit ist der Aufwärtstrend seit Februar 2020 beständiger geworden. Die Trendstärke kann man mit dem ADX-Indikator messen, und sie beträgt auf Wochenbasis 15. Der Wert 15 ist ein Grenzwert, denn erst über 15 starten Trends. Das bedeutet, der Markt steht an einer Schwelle für eine größere Bewegung. Als risikobewusster Trader sollte man allerdings die Möglichkeit in Betracht ziehen, dass auch eine Abwärtswelle möglich wäre. Intel bewegt sich zwar in einem Aufwärtstrend – es ist trotzdem keine Garantie für die Fortsetzung des Aufwärtstrends.

Die aktuelle Chartsituation erlaubt es uns, den Stop-Loss eng bei 35,50 US-Dollar anzusetzen. Innerhalb des Aufwärtstrends ist noch ein kleiner Trendkanal eingezeichnet. Grob geschätzt, würde ein Trend bei ungefähr 36 US-Dollar brechen. Vermutlich würden dann neue Verkaufsaufträge ausgelöst werden. So könnte die Aktie leicht bis zur nächsten wichtigen Unterstützung bei 34 US-Dollar zurückfallen.

Intel-Aktie: WKN: 855681 / ISIN: US4581401001 oder US-Symbol INTC

Kursziel: 40,- US-Dollar

Stop-Loss: 35,50 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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UnitedHealth Group-Aktie kaufen? + US-Marktanalyse

Zölle-Zölle-Zölle: Was soll das?

Wenn man sich nur den langfristigen Kurstrend anschaut, dann ist eine Prognose des US-Aktienmarktes überhaupt kein Problem: Es geht nach oben.

Die Bewertung wäre allerdings etwas zu oberflächlich, denn der Handelskrieg zwischen den USA und China weitet sich immer mehr aus. Jede der zerstrittenen Parteien versucht, mit Strafzöllen die Gegenseite zu übertrumpfen. Und nicht zu vergessen: Die USA und China sind die größten Volkswirtschaften der Welt.

Eine wirtschaftliche Rezession würde nicht nur die beiden Nationen treffen, sondern die ganze Welt. Nachdem sich die beiden Staaten schon gegenseitig mit Importzellen von 50 Milliarden US-Dollar überzogen haben, kam nun der nächste Schritt am Donnerstagabend von Donald Trump. Er ordnete Strafzölle auf China-Importe in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar an. Damit eskaliert der Streit nun völlig. Prompt reagierte China und versprach: „Wir wollen keinen Handelskrieg, aber wir fürchten einen solchen Krieg auch nicht.“ Anschließend gaben die Chinesen bekannt, dass sie neue Importzölle auf US-Waren vorbereiten.

Das sind keine guten Aussichten, vor allem wenn man bedenkt, dass der US-Präsident stets konfliktbereit ist. Mit seinem großen Ego, wird er sich auf keinen Kompromiss einlassen. Schon jetzt ist klar, dass keine der beiden Nationen als Sieger aus dem Konflikt hervorgehen kann.

Ein Blick in die Struktur des US-Aktienmarktes

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Bild: Tages-Chart des Dow Jones Industrial mit der Advance-Decline-Line (30 Aktien)

Die ADL zeigt eine leichte bullishe Divergenz

Vergleicht man den Kursverlauf des Dow Jones Industrial-Index mit seiner ADL, dann lässt sich erkennen, dass die ADL eine tendenziell bullishe Konsolidierungsphase anzeigt. Beide Graphen enthalten einen einfachen Gleitenden Durchschnitt von 100 Perioden. Während der Kurs den GDL100 durchdrungen hat, hat die ADL ihren Durchschnitt noch nicht einmal berührt.

Fazit: Die kleinen Abwärtsbewegungen in 2020 haben die meisten Aktien des Dow Jones nicht mitgetragen. Insgesamt ergibt sich daraus ein bullishes Konsolidierungsmuster. Infolgedessen hat sich der Aktienmarkt vom Handelskrieg noch nicht beeinflussen lassen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple flat long long
General Electric short short short
IBM flat flat flat
Johnson&Johnson short flat long
Microsoft flat long long
Exxon short flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Zwei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Am entgegengesetzten Ende zeigt nur General Electric, dass die Aktie ein Short-Kandidat wäre.

Die grobe Trendanalyse deutet darauf hin, dass es im nächsten halben Jahr keine großen Überraschungen geben wird. Vermutlich wird der US Aktienmarkt in einem volatilen Seitwärtsmarkt übergehen.

UnitedHealth Group-Aktie kaufen?

Unter den amerikanischen Versicherern ist UnitedHealth der Platzhirsch. Seit 2020 ist das Unternehmen im Dow Jones Industrial-Index gelistet. Mit einem Umsatz von 204 Milliarden US-Dollar in 2020 zählt der Versicherer zu den weltgrößten Unternehmen. UnitedHealth bietet Versicherungen verschiedenster Art an. Die Leistungen im Krankenversicherungsbereich bilden dabei den Schwerpunkt.

Versicherungsunternehmen werden in den nächsten zehn Jahren eine verstärkte Rationalisierung erleben. Das versprach der Chef von UnitedHealth, CEO David Wichmann, beim US-Sender CNBC. Die Vernetzung mit der Cloud und der Datenaustausch verschiedenster Versicherungsbereiche bringt hohes Rationalisierungspotenzial. Mithilfe der künstlichen Intelligenz werden medizinische Diagnosen präziser, und die Abrechnung im Gesundheitswesen effektiver. Die Entwicklung steht noch ganz am Anfang. UnitedHealth geht davon aus, dass sowohl eine Kostenreduzierung bei gleichzeitiger Verbesserung des Kunden-Service möglich wird.

In den vergangenen Jahren konnte UnitedHealth eine große Wertsteigerung erzielen. Geht man von den zukünftigen Rahmenbedingungen aus, dann ist ein Ende nicht in Sicht. Selbst ein Handelskrieg sollte der UnitedHealth-Aktie nicht zusetzen, denn der Gesundheitsbereich ist von Strafzöllen ausgenommen.

Ein großes Versicherungsunternehmen ist zu einem großen Anteil immer auch ein Kapitalanleger am Finanzmarkt. Die Versicherungsbeiträge müssen eine Verzinsung einbringen, um Inflationstendenzen auszugleichen. Mit einem Leitzins von nahezu 0%, ist die Kapitalanlage eine schwere Aufgabe. Nachdem nun die amerikanische Notenbank Fed die Zinswende eingeläutet, kann man davon ausgehen, dass in den nächsten Jahren, die Zinsen weiter leicht angehoben werden. Das wird ein Vorteil für alle Anleger. Für UnitedHealth ist das eine große Erleichterung, denn über festverzinsliche Wertpapiere kann der Versicherer einfacher risikoarme Renditen erzielen.

Finanzdaten von UnitedHealth

Ein Großunternehmen mit großen jährlichen Umsatz- und Gewinnsteigungen zu finden ist selten. UnitedHealth bietet den Beweis, dass es möglich ist. Umsatz und Gewinn haben sich in etwas mehr als fünf Jahren fast verdoppelt.

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 130500 157129 184885 202068 224544 243888
Ergebnis vor St. 9656 10231 11863 14023 16236 17908
KGV 18 20 22 21 18 16

Angaben in Mio US-Dollar

Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen

Technische Ausgangssituation für die UnitedHealth Aktie

Die Aktie bewegt sich in einem tadellosen Aufwärtstrend. Ende Januar gab es eine kleine Verkaufswelle, die jedoch extern verursacht wurde. Es betraf alle Versicherungsunternehmen. Die Unternehmen Amazon, Berkshire Hathaway und JP Morgan Chase gaben bekannt, dass sie ein neues Versicherungsunternehmen planen. Es geht speziell um die Mitarbeiter und deren Krankenversicherung. Ziel ist es, eine günstige Krankenversicherung anbieten zu können. Die drei Unternehmen schockierten mit der Idee die komplette Krankenversicherungsbranche. Kurzfristig musste deshalb UnitedHealth eigene Kursverluste hinnehmen.

Bei intensiver Betrachtung des Vorhabens, können Zweifel hinsichtlich der Konkurrenzfähigkeit aufkommen. Keines der drei Unternehmen ist erfahren im Bereich der Krankenversicherung. Es mag zwar sein, das die drei Unternehmen eine große Kapitalmacht auf die Beine stellen können, doch sich in einer reifeb Branche zu behaupten, ist alles andere als einfach.

Bild: Wochen-Chart der UnitedHealth-Aktie in US-Dollar

Der Aufwärtstrend dominiert den Kursverlauf

Der dargestellte Kursverlauf spiegelt nicht ganz den vollständigen Aufwärtstrend wider. Obwohl der Kursgewinn seit 2020 beeindruckend ist, lässt sich mit einem Langfristchart eine gewaltige Trendbewegung erkennen. Im Jahr 2009 stand die Aktie nämlich bei 20 US-Dollar. Das bedeutet, in weniger als zehn Jahren konnte sich der Aktienkurs verzwölffachten. Das enorme Wachstum erzeugte UnitedHealth mit Hilfe gezielter Unternehmensübernahmen.

Der Aufwärtstrend verläuft seit 2020 konstant. Für einen Trader gab es kaum günstige Einstiegspunkte, weil der Kurs einfach nur aufwärts lief. Die angesprochene Januar-Korrektur könnte nun eine gute Gelegenheit bieten, um die Aktie zu einem attraktiven Preis zu kaufen.

Der Trendkanal zeigt die Zukunft?

Der eingezeichnete Trendkanal umschließt den Trend in fast perfekter Weise. Mehrmals war die Unterseite des Trendkanals ein guter Einstiegspunkt, weil sich von dort aus, der Kurs stets trendkonform fortsetzte. Man kann davon ausgehen, dass die Abwärtswelle einen Mini-Ausverkauf verursachte, und damit die Bären kurzfristig erschöpft sind. Das ist nicht unüblich, wenn die kurzfristigen Anleger Gewinne mitnehmen. Damit wäre der Weg nach oben wieder frei.

Angaben zum Börsenhandel

UnitedHealth Group-Aktie: WKN: 869561 oder US-Symbol UNH

Kursziel: 270 US-Dollar

Zwischenziel: 250 US-Dollar

Stop-Loss: 188 US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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Visa-Aktie kaufen? – Die Analyse

Neues Jahr = neue Börsenchancen

Das Schöne an der Börse ist, dass der Kampf zwischen Bullen und Bären endlos ist. Deswegen ergeben sich immer wieder gute Gelegenheiten zum Geldverdienen. Wegen des Aufwärtstrends sollte die Mehrheit der Marktteilnehmer für 2020 im Plus liegen. In Schwierigkeiten sind wahrscheinlich nur solche Börsianer gekommen, die den langen Aktientrend für überzogen hielten, und auf fallende Kurse setzten. Diese Denkweise lässt sich noch nicht einmal wegdiskutieren. Statistisch gesehen, gab es nämlich niemals zuvor, einen so langen Aufwärtstrend für Aktien. Der scheinbar unendliche Trend fällt allerdings nicht vom Himmel. Solange die Leitzinsen überzogen niedrig sind, wird Geld in die Finanzmärkte gespült. Ein Zins nahe bei null Prozent heißt nichts anderes, als das Geld nichts wert ist. Und solange dieser Zustand so bleibt, wird der Aktientrend weiterhin angefeuert.

Mit Sicherheit wird es auch in den nächsten Monaten sehr viele Kontraindikatoren geben, die einen potentiellen Crash vorhersagen. Das ist normal, und die warnenden Worte vieler Börsengurus werden vermutlich auch lauter werden.

Niemand weiß genau, wann es zu einem Crash kommen kann. Deshalb lohnt es sich nicht, den aktuellen Trend infrage zu stellen. Wenn die Aktien steigen, dann steigen sie eben, und es ist gut möglich, dass sich die großen Aktienindizes noch einmal verdoppeln. Man darf nicht vergessen, dass aufgrund der lächerlich niedrigen Leitzinsen, der normale Bewertungsmaßstab außer Kraft gesetzt wurde.

Ein Crash-Tipp:

Eine besondere Aufmerksamkeit sollte man den chinesischen Aktienmarkt schenken. Der Industriesektor in China ist völlig überschuldet. Aufgrund der politischen Einflüsse gibt es extreme Verzerrungen. Echte Marktwirtschaft sieht anders aus, und die chinesischen Politiker dulden sogar Schattenbuchhaltungssysteme. Auf Dauer geht das natürlich nicht gut. Sollte es zu einem weltweiten Aktien-Crash kommen, wird der Zinsfunke wahrscheinlich aus China kommen.

Der Blick auf den Shanghai Composite zeigt einen Aktien-Underperformer im Vergleich zum S&P500. Das ist nicht ohne Grund so.

Umfrage der AAII (vom 10.01.18)

Die bullishe Haltung der Marktteilnehmer bestätigen die Umfragedaten der AAII (American Association of Individual Investors)

Bullish 48,7% à -11,1%

Neutral 26,3% à +1,6%

Bearish 25,1% à +9,5%

Der starke Bullenanteil hat sich zum Vormonat erheblich reduziert. Das war auch notwendig, weil der Markt völlig überdreht war. An den Zahlen ist zu erkennen, dass kurzfristige Trader vom Bullenlager direkt ins Bärenlager gewechselt sind. Betrachtet man das Verhältnis von Bullen zu Bären (48,7% zu 25,1%), dann ist der Bullenanteil weiterhin zu hoch. Der Aktienmarkt ist also immer noch leicht überdreht. Das Verhältnis beträgt zahlenmäßig 1,94. Das historisch normale Verhältnis betrug aber nur 1,26.

Auf Basis der Werte lässt sich eine Prognose erstellen: Zumindest für den nächsten Monat sollten die Kurse nur leicht ansteigen. Für eine kräftige Aufwärtsbewegung fehlt die Überzeugung, weil die Mehrzahl der Bullen bereits investiert ist. Der Kurs-Rhythmus wird vermutlich leicht „gestört“ wirken: 2 Tage aufwärts und danach 1,5 Tage abwärts.

Bild: Wochen-Chart des S&P500 mit der ADL

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Der S&P-Index mit seinen 500 Aktien zeigt im oberen Chart, dass es nur eine einzige Richtung gehen kann: Aufwärts. Mustergültig verlaufen der Kurs und die Advance-Decline-Line von links unten nach rechts oben. Auf Jahressicht sind praktisch Pausen nicht erkennbar. Im Kursverlauf des Index ist ein Regressionstrendkanal eingezeichnet. Der Trendkanal grenzt mathematisch die Kurse ein. Seit Jahresstart ist der Kurs sogar aus dem Trendkanal herausgetreten, und der Kurs befindet sich über der oberen Linie. Es deutet darauf hin, dass zusätzliche Trenddynamik in den Markt gekommen ist.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

Trends
Name kurzfr. mittelfr. langfr.
Apple flat long long
General Electric short short flat
IBM long flat flat
Johnson&Johnson long long long
Microsoft long long long
Exxon long flat flat

Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigungspotenzial des US-Aktienmarktes abzuschätzen. In der oberen Tabelle werden die Trends auf drei verschiedenen Zeitebenen betrachtet.

Drei der Unternehmen zeigen weiterhin einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Die sechs Big Player des Dow Jones Industrial geben eine gute Indikation für das nächste Halbjahr: LONG

Visa im Fokus – Aktie kaufen?

Einige Leser werden sich jetzt fragen, was das Besondere an der Aktie ist? Zunächst können wir feststellen, dass die Aktie in einem konstanten Aufwärtstrend läuft. Das ist schon einmal ein Vorteil. Visa ist einer der größten Kreditkartengeber auf der Welt. Der Hauptmarkt liegt in den USA, und der aktuelle Aktienanstieg ist eng mit der US-Präsidentschaft verbunden. Das Stichwort heißt: Steuersenkungen. Seit Beginn der Amtszeit von Donald Trump versuchte der US-Präsident seine Steuerpläne im US-Kongress durchzuboxen. Zum Ende des Jahres 2020 ist ihm das gelungen. Trump hat die Absicht, amerikanische Unternehmen und Bürger um mehr als 2200 Milliarden Dollar zu entlasten. Sein gewünschtes Steuersystem soll künftig nur drei Steuersätze enthalten: 12 %, 25 % und 35 %.

Gleichzeitig möchte Trump außer Landes gebrachtes Geld in die USA zurückholen. Das ist nicht ganz einfach, denn nicht immer wurde das Geld legal verdient und versteuert. Vermutlich wird es zukünftig Strafbefreiungen geben, um den Anreiz zu erhöhen.

Für alle Kreditkartenunternehmen ist die Steuerreform ein Glücksfall. Sobald die Bürger merklich entlastet werden, steht mehr Geld für den Konsum zur Verfügung. In den USA ist es traditionell üblich, mit der Kreditkarte zu bezahlen. Dementsprechend verdient Visa umso mehr, je höher die Steuerentlastung ausfällt.

Ein weiterer Umsatz-Boom steht vor der Tür. In China gibt es Pläne, den chinesischen Markt für ausländische Kartenanbieter zu öffnen. Das Volumen der etablierten chinesischen Kreditkartenanbieter beträgt 7600 Milliarden US-Dollar. Von diesem Markt möchte sich Visa eine Scheibe abschneiden. China ist ein riesiger Markt, der für die Visa-Aktie enormes Kurspotenzial bietet.

Finanzdaten von Visa

Jahre 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 12702 13880 15082 18358 20201 22238
Ergebnis vor St. 7724 8995 8012 11694 13278 14970
KGV 25 27 34 39 28 24

Angaben in Mio US-Dollar
KGV = Kurs–Gewinn-Verhältnis (Je niedriger desto besser. Durchschnitt beim DAX = 15)

Angaben 2020 und 2020 sind Schätzungen. Quelle: finanzen.net

Die Visa-Aktie ist hoch bewertet. Der KGV spricht eine klare Sprache. Vermutlich wünschen sich einige Schnäppchenjäger eher einen KGV von 18. Zu hoffen, dass sich der Preis in den nächsten Jahren senkt, und somit die Aktie günstiger zu haben wäre, ist aber unrealistisch. Das Umsatzpotenzial des Unternehmens ist noch lange nicht ausgeschöpft. Im Gegenteil, mit den Steuersenkungen in den USA und dem Zugang zum chinesischen Markt wäre eine Verdoppelung des Umsatzes in den nächsten zehn Jahren möglich. Passend dazu, müsste sich der Aktienkurs ebenso verdoppeln können. Vermutlich wird es über die nächsten Jahre, keine günstige Visa-Aktie zu kaufen geben.

Bild: Wochen-Chart der Visa-Aktie

Überzeugende Trendbewegungen der Visa-Aktie

Der obere Chart zeigt die wichtigen Kursbewegungen der vergangenen Jahre. Insgesamt sind drei markante Aufwärtstrendkanäle identifizierbar. Die Kanäle sind als Regressionskanäle auf Basis der markanten Tiefs und Hochs eingezeichnet. Je breiter ein Kanal ist, desto emotionaler und unentschlossener waren die Marktteilnehmer innerhalb des Zeitraumes. Hierbei ist gut zu sehen, wie in 2020 der Markt aufwärts lief, doch insgesamt die Kraft fehlte. Der anschließende zweite Trendkanal ist schmaler und deutet auf eine Beruhigungsphase hin. Ab 2020 gibt es einen dynamischen Aufwärtstrendkanal, der ganz wenig Gegenwehr der Bären zeigt. Jeder der sich mit Short-Positionen gegen diesen Trend stellt, sollte mit erhöhter Wahrscheinlichkeit überrollt werden. Die Logik ist einfach: Wenn der Kurs nicht fallen kann, dann muss er sich trendkonform nach oben bewegen.

Für die Aktie mit dem stabilen Aufwärtstrend vermerke ich einen Stop-Loss bei 94 US-Dollar.

Visa-Aktie: WKN: A0NC7B oder US-Symbol V

Kursziel: 150,- US-Dollar

Zwischenziel: 130,- US-Dollar

Stop-Loss: 94,- US-Dollar

Handelsumsetzung:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Handelshinweise:

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.

Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.

Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

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