Microsoft-Aktien kaufen Analyse Technische Situation der Aktie

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Microsoft-Aktie kaufen? – Die Analyse

US-Aktienmarkt im Aufschwung

Aktuell sind die Aktienmärkte für die Börsianer ziemlich schwer zu verstehen. Üblicherweise gibt es zum Jahresende hin ein bullishes Szenario. Bei den US-Märkten scheint das gut zu funktionieren, während beim DAX weiterhin Stillstand angesagt ist. Damit die deutschen Aktien steigen können, ist es zwingend notwendig, dass die US-Aktien ihre Aufwärtsbewegung beibehalten.

Aktien im Trump-Wirrwarr

Seit dem 07.11.16 stehen die Voraussetzungen dazu nicht schlecht. Der derzeitige Börsenschwung, ist mit Donald Trumps Präsidentschaftswahl in Verbindung zu bringen. Seltsam, und damit besonders bullish zu werten, ist die Tatsache, dass das Donald Trump überraschend gewonnen hat. Die meisten Börsianer wurden dabei auf dem falschen Fuß erwischt. Trumps Ansichten und Politikziele stehen eigentlich nicht für einen langfristigen Aktienanstieg. Zu oft wurde betonte, dass er zum Beispiel Handelsabkommen kündigen möchte, und den Protektionismus der US-Wirtschaft fördern will. Viele Beispiele in der Wirtschaftsgeschichte zeigen allerdings, dass Protektionismus langfristig kein probates Mittel ist, um wirtschaftlichen Aufschwung zu erzeugen. Im Gegenteil, jedes Hindernis im freien Handel entpuppt sich früher oder später als Fehler.

Börsianer bevorzugten die Wahl von Hillary Clinton, daher hätte es bei der Wahlüberraschung eigentlich zu fallenden Kursen kommen müssen. Das Gegenteil war der Fall. Im Gegenzug stiegen die Aktienkurse, und das spricht für das bullishe Sentiment der Börsianer.

Bullishe Umfrage der AAII

Die bullishe Neigung bestätigen die Umfragedaten der AAII (American Association of Individual Investors)

Der hohe Anteil an Bullen kann bald zum Problem werden. Möglicherweise hat die Masse der Käufer schon gekauft. Infolgedessen würden die Anschlusskäufe fehlen. Übrigens das ist auch ein Problem, dass zurzeit der DAX hat. Die extreme bullishe Stimmung lässt den DAX an seiner Widerstandszone verharren. Damit ein Widerstand überwunden werden kann, bedarf es neuer Käufer. Das können nur Marktteilnehmer sein, die zuvor bearish positioniert waren, oder zurückhaltend neutral waren.

Bild: Wochen-Chart des Dow Jones Industrial

Bei der Advance-Decline-Line (ADL) wird die Differenz der gestiegenen und gefallenden Aktien berechnet. Grundsätzlich gilt, dass jede Bewegung des Index vom Indikator bestätigt werden sollte. Fehlt die Bestätigung, bedeutet dies, dass die Mehrheit der Aktien ein anderes Verhalten zeigt.

Der wichtige Teil des Charts ist blau eingerahmt. Vergleicht man die jüngste Aufwärtsbewegung mit der ADL, dann zeigt sich, dass die innere Struktur des Index nicht ganz den Aktienkursen folgen konnte. Während der Dow Jones ein neues Jahreshoch nach dem andren schafft, liegt die ADL klar zurück. Man sollte jedoch nicht zu hart urteilen. Die Dynamik ist gut, und möglicherweise wird sich die ADL noch steigern können. Nach der starken Kurswelle ist es sehr unwahrscheinlich, dass danach eine scharfe Korrektur folgt. Vielmehr dürfte es noch eine weitere Aufwärtswelle geben. Bis Ende des Jahres ist nicht mit einer Gegenbewegung zurechnen.

Trendanalyse der größten Dow Jones-Unternehmen (Mighty Five)

Kurzfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Tage
Mittelfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Wochen
Langfristig = Trendanalyse der vergangenen 40 Monate

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Tabelle: Dow Jones Mighty

In der oberen Tabelle sind die größten Unternehmen des Dow Jones Industrial nach der Marktkapitalisierung aufgeführt. Diese Unternehmen sind enorm wichtig, um das Steigerungspotenzial des US-Aktienmarktes abzuschätzen. Auffällig ist sofort, dass sich keines der Unternehmen in einem Abwärtstrend befindet. In der oberen Tabelle werden die Trends aus drei verschiedenen Zeitrahmen betrachtet. Drei der Unternehmen zeigen einen ausgeprägten Aufwärtstrend, der sich auch in den kommenden Monaten fortsetzen sollte. Hierbei ist es für gewöhnlich so, dass ein Trend von mindestens zwei Zeitrahmen bestätigt werden sollte. Konkret: General Electric, J&J und Microsoft sind besonders attraktiv, wenn man auf eine Jahresendrallye spekuliert.

Unter diesen drei Top-Aktien ist Microsoft-Aktie am trendstärksten.

Microsoft im Fokus – Aktie kaufen?

Die meisten Leute kennen Microsoft nur als Anbieter des Windows-Betriebssystem und der Standardsoftware MS-Office. In den letzten Jahren hat das Unternehmen eine deutlich stabilere Geschäftsbasis aufgebaut. Das war durchaus nötig, weil die Standard-Software zwar eine Cash Cow ist, allerdings mit beschränkten Wachstum.

Die jüngsten guten Quartalszahlen zeigen, dass Microsoft mit dem Cloud-Betriebssystem eine weitere lukrative Sparte besitzt. Unter der Marke „Microsoft Azure“ können IT-Anwender produktiver arbeiten. Azure enthält viele Tools und vorgefertigte Vorlagen, um Webdienste oder mobile Apps schneller zu machen, bzw. mehr Funktionen zu geben.

Des Weiteren ergibt sich mit der Übernahme des Karrierenetzwerkes LinkedIn eine neue Einnahmequelle. Dafür musste Microsoft allerdings tief in die Tasche greifen, denn die Übernahme schlägt mit 26 Milliarden US-Dollar zu Buche.

Microsoft hat sich für die Zukunft gut aufgestellt, so dass weiteres Wachstum sehr wahrscheinlich ist.

Geschäftszahlen von Microsoft

Microsoft 2020 2020 2020 2020 2020 2020
Umsatzerlöse 73750 77654 86729 92972 92071 94033
Ergebnis vor St. 22267 27052 27820 18507 27612 28569
KGV 15,3 13,39 15,89 29,83 18,39 20,45

Angaben in Mio US-Dollar

Angaben für 2020 und 2020 sind Schätzungen

Bild: Wochen-Chart der Microsoft-Aktie

Die technische Situation der Microsoft-Aktie

Wie bereits angedeutet, zeigt die Aktie einen stabilen Aufwärtstrend. Zwischen 2020 und Mitte 2020 gab es eine volatile Konsolidierungsphase. Dieser Zeitraum ist nun die Basis weiterer Kursanstiege. Eine wichtige Kursmarke liegt bei 56 US-Dollar. Im Juli 2020 konnte die Aktie den Kurs überbieten, und ist seitdem nicht mehr zurückgefallen. Das deutet auf eine geringe Verkaufsbereitschaft der Marktteilnehmer hin.

Kurzfristige Verlangsamung des Kursfortschritts

Innerhalb des Charts ist ein Bollinger-Band um die Kurse gelegt worden. Dieses Band zeigt mit seiner Breite die Volatilität des Kurses. In den jüngsten drei oder vier Wochen verjüngt sich das Band. Es deutet darauf hin, dass die Schwankungsbreite bzw. die Aufwärtsdynamik etwas geringer wird. Bestätigt wird das durch den RSI. Innerhalb des RSI lässt sich ein ansteigendes Dreieck einzeichnen. Der RSI steht noch nicht im überkauften Bereich. Eine Überhitzung liegt also nicht vor, und die Aktie hat somit gutes Steigungspotenzial.

Die Kaufbereitschaft der Marktteilnehmer sollte das nicht mindern. Im Gegenteil, jeder kleiner Rücksetzer kann als neue Einstiegschance angesehen werden.

Die technische Ausgangssituation ist bullish und stabil. Als Trader ist es jedoch ratsam, auf alle Situationen vorbereitet zu sein. Das technische Bild ändert sich, sobald die Kursmarke von 56 US-Dollar unterschritten wird. Um etwas Puffer zu haben, ist deshalb der Stop-Loss auf 53,50 US-Dollar angesetzt. Zwischen 50 und 56 US-Dollar befindet sich ein massiver Unterstützungsbereich. Sollte der Kurs in die Zone eintauchen, wird es wahrscheinlich eine verlängerte Seitwärtsbewegung geben. Ein Ende des Aufwärtstrends ist jedoch erst unter 50 US-Dollar denkbar.

Microsoft-Aktie: WKN: 870747 oder US-Symbol MSFT

Kursziel: 69 US-Dollar

Zwischenziel: 64 US-Dollar

Stop-Loss: 53,50 US-Dollar

Handelshinweise:

Wenn Sie von der kurzfristigen Aktienempfehlung profitieren möchten, können Sie die Aktie direkt kaufen oder mit Derivaten arbeiten. Beachten Sie, dass Derivate einen Hebel enthalten und Sie somit das Gewinn- und Verlustpotenzial steigern. Im Extremfall ist sogar ein Totalverlust möglich.

Stop-Loss:
Der Stop-Loss wird zunächst als Initial-Stop gesetzt, und hat die Funktion einer maximalen Verlustbegrenzung.
Kursziel:
Das Kursziel ist der Ausstiegspunkt für die prognostizierte Marktbewegung.
Zwischenziel: Bei Erreichen des Zwischenziels befindet sich die Position im Gewinn. An dieser Stelle nehmen wir einen Teilgewinn mit, und wir verkaufen 50% unserer Position. Gleichzeitig wird der Stop-Loss auf den persönlichen Einstiegskurs nachgezogen. So können wir unsere Position verlustfrei schließen, auch wenn sich der Markt später gegen uns stellt.

Risikohinweis:
Die von Christian Lukas empfohlenen Handelswerte sind in der Regel spekulativ. Als Anleger sollten Sie sich der Risiken immer bewusst sein. Trotz sorgfältiger Recherche kann es vorkommen, dass die prognostizierte mit der tatsächlichen Entwicklung nicht übereinstimmt. Es wird ausdrücklich davor gewarnt, die Anlagemittel nur auf wenige Wertpapiere zu verteilen. Aufgrund der spekulativen Risiken, die mit Wertpapieranlagen verbunden sind, sollten Wertpapierkäufe grundsätzlich nicht auf Kredit finanziert werden.

Wir machen Sie vorsorglich darauf aufmerksam, dass die von Christian Lukas enthaltenen Finanzanalysen und Empfehlungen zu einzelnen Finanzinstrumenten eine individuelle Anlageberatung durch Ihren Anlageberater oder Vermögensberater nicht ersetzen können. Die Analysen und Empfehlungen richten sich an Leser, die in ihrem Anlageverhalten und ihren Anlagezielen sehr unterschiedlich sind. Daher berücksichtigen die Analysen, wie bspw. auch die Analysen zu “Intel Aktie kaufen” und “ExxonMobil Aktie kaufen“, sowie Empfehlungen in keiner Weise Ihre persönliche Anlagesituation.

Christian Lukas macht Sie darauf aufmerksam, dass er in einem empfohlenen Wert selbst investiert sein kann.

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Microsoft Anlagequalitätsvergleich

So funktioniert die Performance-Analyse

Mithilfe der vom boerse.de-Aktienbrief entwickelten Performance-Analyse lässt sich die Anlagequalität von Aktien bestimmen und vergleichen. Bei diesem Qualitätsvergleich werden ausschließlich Werte berücksichtigt, die eine Kurshistorie von mindestens zehn Jahren aufweisen. Grundsätzlich lassen sich dabei drei Qualitätskategorien unterscheiden:

  • Grün: Nur die 100 auf Basis der Performance-Analyse erfolgreichsten und sichersten Aktien der Welt bekommen vom boerse.de-Aktienbrief den Status „Champions“. Diese Top-Werte stellen grundsätzlich exzellente Langfristinvestments dar.
  • Grau: Diese Aktien zeichnen sich langfristig durch positive Kursrenditen aus. Aus Chance-Risiko-Sicht reicht es aber nicht zum Champions-Prädikat. Diese Werte eignen sich grundsätzlich als spekulativere Depotbeimischung.
  • Rot: Bei diesen Aktien errechnen sich langfristig negative Kursrenditen. Aus Sicht der Performance-Analyse stellen solche Werte daher keine sinnvollen Langfristinvestments dar.

Jede dieser drei Kategorien kann in fünf Stufen unterteilt werden. Dabei ist die Qualität auf Stufe fünf jeweils am höchsten (grün und grau) bzw. bei Aktien mit negativen Kursrenditen (rot) am geringsten einzustufen.

Die Kennzahlen der Performance-Analyse zeigen Ihnen völlig objektiv den Unterschied zwischen Gewinner- und Verliereraktien. Fordern Sie jetzt die nächsten beiden Ausgaben boerse.de-Aktienbrief zum kostenlosen Test an.

Meistgesuchte Aktien

Name Bewertung
Microsoft
Wirecard 46.031
Daimler 42.394
Lufthansa 41.603
Infineon 28.063
Allianz 26.785
Volkswagen Vz 25.699
Airbus 24.613
BASF 23.289
Amazon 23.181
Commerzbank 21.793

Eine Bank ist ein Ort, an dem man Geld geliehen bekommt, wenn man nachweisen kann, dass man es nicht braucht.
Bob Hope

Microsoft-Aktie kaufen

Unsere Tipps fГјr den Handel mit Microsoft-Aktien

Die technischen Indikatoren, vor allem die kurz- und mittelfristigen

Die technologischen Innovationen des Konzerns

Die Entwicklung der Informatikbranche allgemein

Veränderungen in der Ausstattung der Haushalte mit neuen Technologien

Allgemeine Informationen über das Unternehmen Microsoft

Das Unternehmen Microsoft wurde 1975 in den Vereinigten Staaten vom Duo Bill Gates und Paul Allen gegründet, zwei Manager, die heute zu den großen amerikanischen Unternehmensleitern gehören.

Microsoft hat sich sehr schnell einen Namen gemacht und ist heute die weltweite Nummer eins in der Entwicklung und Vermarktung von Betriebssystemen für Computer sowie für PC- und Server-Software. In der Folge hat Microsoft auch von der Entwicklung der Internetbranche profitiert und seinen Tätigkeitsbereich mit der Schaffung von Windows Live ausgeweitet.

Aber der Erfolg des Unternehmens war in der Vergangenheit sehr umstritten, da Microsoft nach Ansicht einiger Konkurrenten seine Stellung als Marktleader missbraucht.

Der Umsatz des Unternehmens Microsoft beläuft sich auf mehr als 58 Milliarden Euro, und das jährliche Nettoergebnis wird auf 16 Milliarden Euro geschätzt. Die Unternehmensaktivitäten gliedern sich wie folgt auf:

  • 50 % des Gesamtumsatzes werden mit Betriebssystemen erzielt.
  • Auf Software entfallen 31 % des Gesamtumsatzes.
  • Videospiele, darunter die beliebte Xbox, tragen 14 % zum Gesamtumsatz bei.
  • Internetdienstleistungen repräsentieren nur 5 % des Unternehmensumsatzes.

Die wichtigsten Konkurrenten von Microsoft

Microsoft ist nach wie vor das führende Unternehmen im Bereich Betriebssysteme, denn auf den meisten Computern ist nach wie vor das von Microsoft entwickelte System Windows installiert. Angesichts der rasanten technologischen Entwicklung musste das Unternehmen seine Geschäftstätigkeit diversifizieren und sieht sich nun einer Konkurrenz aus dem Bereich der neuen Technologien, aber auch aus dem Technologiebereich ganz allgemein ausgesetzt.

Damit Sie besser nachvollziehen können, welche Unternehmen möglicherweise versuchen, Microsoft Marktanteile streitig zu machen, nachfolgend eine Übersicht über wichtigste Konkurrenten aus der ganzen Welt. Es handelt sich dabei, wie Sie sehen werden, um börsennotierte Unternehmen.

Die wichtigsten Partner von Microsoft

Microsoft hat Partnerschaften mit den verschiedensten Unternehmen auf der ganzen Welt geknüpft, von denen einige ebenfalls an der Börse notieren.

Ein Beispiel ist die Allianz mit Schneider Electric in der Entwicklung bahnbrechender Technologien für offene IoT-Anwendungen, mit deren Hilfe Unternehmen bestimmte Vorgänge optimieren können.

Eine weitere Zusammenarbeit besteht seit 2020 mit Thales, in deren Rahmen neue Dienstleistungen entwickelt werden, um heikle Informationen zu verschlüsseln, bevor diese per E-Mail verschickt oder in der „Cloud“ gespeichert werden.

Microsoft hat zudem über eine Partnerschaft mit Publicis informiert, deren Ziel es ist, das Potenzial von Online- und Offlinedaten für große Unternehmen zu vervielfachen und digitale Vorgänge effizienter zu machen.

Einführung in die Microsoft-Aktie und ihre Notierung

Die Aktien von Microsoft wurden 1986 an der Börse eingeführt. Sie notieren heute noch an der amerikanischen Börse NASDAQ. Seit der Einführung hat sich der Kurs der Microsoft-Aktie im Wesentlichen nach oben entwickelt und ist im Jahr 2005 während weniger Monate von 24,31 $ auf 42,63 $gestiegen, bevor er 2006 wieder auf 21,92 $ fiel.

Es folgte ein Trend nach oben, der bis Dezember 2007 andauerte. Damals erreichte der Kurs einen Wert von 37,06 $, bevor 2008 aufgrund der weltweiten Krise eine erneute Baisse einsetzte, in deren Verlauf die Aktie auf einen historischen Tiefstwert von 15,28 $ fiel.

In der Folge hat sich die Microsoft-Aktie jedoch wieder erholt und notierte 2020 bei 28,58 $.

Die gesamte Börsenkapitalisierung des Unternehmens beläuft sich heute auf mehr als 250 Milliarden Dollar. Es sei noch angemerkt, dass die Wertpapiere von Microsoft in die Berechnung des amerikanischen Aktienindex Dow Jones einfließen.

Einige Tipps für das Trading mit der Microsoft-Aktie

Das Unternehmen Microsoft hat mit Sicherheit noch eine aussichtsreiche Zukunft vor sich und dürfte in den kommenden Jahren mit der Entwicklung von innovativen IT-Produkten und mit erfolgversprechenden Investitionen weiterhin viel Geld verdienen. Es ist daher klug, auf einen langfristigen Ertrag der Wertpapiere zu setzen und über eine Onlinebank entsprechende Finanzanlagen zu kaufen.

Doch auch die meisten Online-Tradingplattformen bieten die Möglichkeit, mittels CFDs auf die Microsoft-Aktie zu setzen. Sie können daher auch kurzfristig auf ihre Kursentwicklung à la hausse oder à la baisse spekulieren. Dafür müssen Sie nur die verschiedenen Technologiemärkte analysieren, vor allem den IT-Markt und den Mobiltelefonmarkt.

Aufteilung des Umsatzes von Microsoft und die Situation an der Börse

Nachfolgend erfahren Sie, mit welchen Geschäftssegmenten Microsoft den Umsatz erwirtschaftet. Das Unternehmen hat nämlich sieben Produktbereiche: Client, Server & Tools, Information Worker, Microsoft Business Solutions, MSN, Mobile & Embedded Devices sowie Home & Entertainment.

  • Im Bereich Client findet man die Betriebssysteme Windows, die mehr und mehr mit dem Kauf von Hardware verknüpft sind, da sie auf vielen Computern bereits vorinstalliert sind.
  • Der Bereich Server & Tools betrifft unter anderem den Exchange Server.
  • Im Segment Information Worker findet man Anwendungssoftware wie Word und Excel sowie die Vergabe dieser Lizenzen.

Mit diesen drei Segmenten erwirtschaftet Microsoft bereits den größten Teil seines Umsatzes.

Dank der vielfältigen Produkte und Dienstleistungen konnte Microsoft am 13. März 1986 seine Aktien an der amerikanischen Börse NASDAQ einführen. Unter dem Aspekt der Aktienmarktkapitalisierung hat sich das Unternehmen in der Folge mit 408,68 Milliarden Dollar (November 2020) zum zweitgrößten Unternehmen weltweit entwickelt.

Seit dem 1. Dezember 2004 schüttet das Unternehmen Dividenden an seine Aktionäre aus. Deren Höhe belief sich auf 3 $ pro Aktien, wobei dem Betrag eine Senkung der damit verbundenen Steuern von 35 auf 15 % zugutekam. In jenem Jahr schüttete Microsoft rund 28 Milliarden Dollar an seine Aktionäre aus.

Wichtige Börsendaten über die Microsoft-Aktie

Wenn man damit beginnen will, auf den Kurs der Microsoft-Aktie zu traden, sollte man die oben aufgeführten Informationen über die Aktivitäten des Konzerns und seine Entwicklung kennen. Darüber hinaus sind jedoch auch andere Börsendaten wichtig:

  • Die gesamte Aktienmarktkapitalisierung von Microsoft hat 2020 einen Wert von 505 998,65 Mio. USD erreicht.
  • Der Kurs der Microsoft-Aktie notiert zurzeit im Segment NASDAQ Global Select Market der amerikanischen Börse NASDAQ All Markets.
  • Das Unternehmen ist Bestandteil bei der Berechnung des amerikanischen Aktienindex Dow Jones Industrial Average.
  • 6,07 % der Aktien des Unternehmens Microsoft werden von der Vangard Group gehalten, 5,6 % von BlackRock. Der Rest verteilt sich auf private und institutionelle Investoren.

Mithilfe aller dieser Daten werden Sie nun in der Lage sein, die Kursentwicklung der Microsoft-Aktie präzise zu analysieren.

Vorteile und Stärken der Microsoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Es gibt viele Strategien für die Microsoft-Aktie, die auf langfristig ansteigende Kurse setzen. Bevor Sie sich jedoch derartig positionieren, sollten Sie sicherstellen, dass dieser amerikanische Konzern in der Lage ist, den Wachstumstrend in den kommenden Jahren fortzusetzen. Dafür sollte man die Stärken des Unternehmens kennen. Lesen Sie daher die nachfolgende Zusammenfassung der Stärken dieses Wertpapiers und der Vorzüge des Unternehmens Microsoft.

Einer der wichtigsten Punkte in dieser Hinsicht ist zweifellos die Positionierung von Microsoft im Weltmarkt. Das Unternehmen bietet Produkte an, die seit rund vierzig Jahren in dieser Branche für ihre Qualität bekannt sind. Dank der langen Unternehmensgeschichte und eines fundierten Know-hows ist es Microsoft gelungen, sich auf internationaler Ebene in der breiten Öffentlichkeit einen guten Ruf zu erwerben. Vorzeigeprodukte des Konzerns sind Computer und Software, die heute in den Industrieländern auf der ganzen Welt in unzähligen Haushalten zu finden sind.

Ein weiterer Trumpf von Microsoft ist die Kundenbindung. Da Microsoft-Produkte in der überwiegenden Mehrheit aller Haushalte zu finden sind, besitzt der Konzern eine hohe Anzahl loyaler Kunden. Diese Produkte dienen wiederum als Mittel, um komplementäre Produkte oder Software des Unternehmens zu bewerben. So bietet beispielsweise das Betriebssystem Windows den Nutzern immer die allerneuste Version als Update an. Dieses gut eingespielte Marketingsystem macht es Microsoft relativ leicht, seine Produkte zu promoten und bei den Nutzern kontinuierlich neue Bedürfnisse zu kreieren.

Sicherlich wissen Sie, dass Microsoft, gemessen an seinem Kapital, auf Platz fünf der größten Unternehmen der ganzen Welt liegt. Dies ist gleichzeitig ein weiterer nicht zu vernachlässigender Vorteil dieses Unternehmens. Der Konzern hat dadurch ein riesiges Investitionsvermögen, was wiederum einen breiten Spielraum für die Entwicklung von Innovationen bietet. Zudem kann das Unternehmen dadurch Opportunitäten für Übernahmen nutzen, um die zukünftige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Die hohen finanziellen Mittel ermöglichen es Microsoft darüber hinaus, eine aggressive Marketingstrategie umzusetzen, um immer mehr potenzielle Kunden zu tatsächlichen Kunden zu machen.

Obwohl das System keinen breiten Raum für andere Software lässt, hebt Microsoft sich von der Konkurrenz durch hochwertige Produkte und Dienstleistungen ab. Das Unternehmen bietet seinen Kunden zahlreiche Optionen und einen sehr reaktiven Kundendienst, der das Image des Unternehmens ebenfalls festigt.

Die wirtschaftliche und finanzielle Situation von Microsoft ist ein echter Trumpf, der bestehende Investoren beruhigen und potenzielle Investoren anziehen kann. In der Regel erreicht das Unternehmen seine gesteckten Ziele und kann immer Erträge ausweisen.

Nachteile und Schwächen der Microsoft-Aktie als börsengehandelter Vermögenswert

Sie haben gelesen, dass der Microsoft-Konzern zahlreiche Stärken hat, die dazu beitragen, den Fortbestand des Unternehmens in Zukunft zu sichern. Bevor Sie nun aber sofort auf langfristig steigende Kurse setzen, sollten Sie sich klarmachen, welche Schwächen das Unternehmen hat und welche Punkte das zukünftige Wachstum möglicherweise bremsen. In der Folge erhalten Sie daher eine Zusammenfassung der Hauptschwachpunkte dieses Wertes.

Eine der größten Schwächen von Microsoft ist die Preispolitik, die in der Regel als zu hoch eingestuft wird. Der Konzern muss inzwischen immer mehr Konkurrenten aus dem Bereich lizenzfreier und demnach kostenloser Software die Stirn bieten, die seine eigenen Programme direkt anvisieren. Als Beispiel sei das Programmpaket OpenOffice zu nennen, das kostenlos angeboten wird und dieselben Funktionen wie Microsoft Office bietet. Das Betriebssysteme Windows von Microsoft hat ebenfalls mit der Konkurrenz durch kostenlose Alternativen, wie beispielsweise Linux, zu kämpfen. Das Unternehmen setzt zwar vor allem auf die Qualität seiner Produkte, trotzdem verliert es immer mehr Kunden durch seine Preispolitik. Potenzielle Kunden fühlen sich möglicherweise dadurch abgeschreckt, und die Situation könnte sich im Laufe der Zeit durch die sinkende Kaufkraft in Industrieländern noch verschärfen.

Auch in der Vermarktung der Produkte und kostenpflichtigen Dienstleistungen versuchen immer mehr Konkurrenten, Microsoft das Wasser abzugraben. Die Anzahl von Unternehmen, die auf Technologie und Informatik spezialisiert sind, steigt kontinuierlich an. Hatte Microsoft es früher in diesem Bereich lediglich mit ein oder zwei Konkurrenten zu tun, so sind es heute Hunderte von Mitbewerbern, die danach streben, ebenfalls ein Stück vom Kuchen zu ergattern. Die härtesten Wettbewerber sind nach wie vor die Großkonzerne Apple und Google, da diese ebenfalls multinational agieren und über ein sehr hohes Kapitalpolster verfügen, das eine vergleichbare Innovationsfähigkeit ermöglicht. Während es die Verbraucher freut, dass sie eine immer größere Auswahl an vergleichbaren Produkten in diesem Bereich haben, ist Microsoft davon verständlicherweise weniger angetan.

Wie erstellt man eine gute Fundamentalanalyse für den Kurs der Microsoft-Aktie?

Um diesen detaillierten Überblick über die Microsoft-Aktie abzuschließen, erhalten Sie nachfolgend noch einige Tipps, wie man eine gute Fundamentalanalyse für dieses Wertpapier erstellt. Die technische Analyse ist selbstverständlich ebenso wichtig, man darf jedoch nicht versäumen, die erhaltenen Signale mit einer eingehenden Fundamentalanalyse abzugleichen. Dafür sollten Sie die Chancen und Risiken kennen, denen Microsoft in den kommenden Monaten und Jahren ausgesetzt ist. Nachfolgend eine Übersicht über die wichtigsten Punkte, auf die Sie achten sollten. Wir gehen zunächst darauf ein, welche Entwicklungs- und Wachstumschancen sich dem Unternehmen bieten könnten.

Wie bereits erwähnt verfügt Microsoft über ein extrem hohes Kapital, das nicht vollständig gebunden ist. Daher sollte man Investitionen in den Bereich F&E im Auge behalten. Mögliche Übernahmen von Unternehmen und Start-ups aus der Spitzentechnologie können ebenfalls Indizien dafür sein, dass Microsoft seine Leaderposition im Bereich technologischer Produkte und Dienstleistungen festigen kann.

Eine weitere Chance für Microsoft liegt im Kundenstamm des Unternehmens. Die aktuell stagnierenden Verkaufszahlen könnten mit einer intelligenten Marketingstrategie wieder angekurbelt werden, indem bestehende Kunden zu zusätzlichen Käufen animiert werden und das Wachstum so wiederbelebt wird. Alle diesbezüglichen Strategien müssen genau beobachtet werden, da sie gravierende Auswirkungen auf den Kurs der Aktie haben können.

Allerdings basiert die Zukunft von Microsoft nicht nur auf dem Ergreifen der sich bietenden Chancen, der Konzern muss zudem drohende Gefahren abwehren, insbesondere solche, die mit der kontinuierlich steigenden Anzahl von Unternehmen im Bereich Technologie verbunden sind.

Obwohl Microsoft in seinem Stammgeschäft (also Computer und Software) über einen hohen Bekanntheitsgrad verfügt, liegt das Unternehmen in anderen Bereichen, wie zum Beispiel im einträglichen Bereich der Mobilfunktechnologie, weit zurück. Andere große Unternehmen wie Apple haben dagegen die Chancen in diesem Sektor schnell erkannt und genutzt. Die zukünftige Entwicklung von Microsoft in diesem Bereich könnte den Kurs der Aktien an der Börse stark beeinflussen.

Wie bereits bei den Schwächen von Microsoft erwähnt, verfolgt das Unternehmen für seine Produkte eine relativ hochpreisige Politik, während zahlreiche Konkurrenzunternehmen ähnliche Produkte zu niedrigeren Preisen anbieten. Verfolgt Microsoft weiterhin diese Strategie, wird der Konzern möglicherweise Marktanteile verlieren. In diesem Zusammenhang sollte man genau darauf achten, ob das Unternehmen eventuell diesbezüglich eine strategische Änderung einleitet und günstigere Hard- und Software auf den Markt bringt, um dadurch wieder Marktanteile zurückzugewinnen.

Angesichts der verschiedenen aufgeführten Punkte ist nun klar, dass die Zukunft des Aktienkurses von Microsoft von diversen klar erkennbaren Faktoren abhängt. Auf der Basis dieser Punkte können Sie nun eine gute Fundamentalanalyse erstellen und diese mit den Ergebnissen einer stichhaltigen technischen Analyse abgleichen.

Wie tradet man die Microsoft-Aktie?

Sie kennen nun mehr oder weniger die Erfolgsstory des Unternehmens Microsoft und damit auch die seiner börsennotierten Aktien. Warum stürzen nicht auch Sie sich in das Abenteuerund traden auf den Kurs dieser Aktie?

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