One Touch Binäre Optionen

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Binäre Optionen One-Touch – Handelsart auch 2020 bei Tradern beliebt

Diese Inhalte werden im Folgenden näher betrachtet:

Viele Binäre Optionen Broker bieten heute nicht nur die einfachen Call- und Put-Optionen als Handelsart an, sondern geben dem Kunden die Möglichkeit, auch noch weitere Handelsarten zu nutzen, mit denen teilweise noch deutlich höhere Gewinne möglich sind. Eine ebenfalls beliebte Handelsart heißt im Bereich Binäre Optionen One-Touch. Im Kern funktionieren die One-Touch Optionen so, dass der Trader auf einen bestimmten Kurs des Basiswertes spekuliert, und zwar im Rahmen der Laufzeit der Optionen.

Bei den einfachen binären Optionen muss der Trader nur die Entscheidung treffen, ob der Kurs des Basiswertes am Ende der Laufzeit (der Option) höher oder niedriger als zum Kaufzeitpunkt ist. Auch bei der One-Touch Option ist diese Entscheidung zu treffen, aber darüber hinaus muss der Trader sich auch noch festlegen, welchen Kurs der Basiswert erreichen kann. Im Unterschied zu den einfachen binären Optionen reicht es, wenn dieser Kurs während der Laufzeit vorübergehend erreicht wird, er muss also nicht ausschließlich am Laufzeitende erreicht werden.

Auch OptionFair ermöglicht seinen Kunden den One-Touch-Handel

1. Alternativen zum Binäre Optionen One-Touch Handel

Selbstverständlich können Kunden von Binäroptionsbrokern wie BDSwiss oder anyoption nicht ausschließlich nur dem One-Touch-Handel nachgehen – stattdessen stehen ihnen zahlreiche andere Handelsarten zur Verfügung, die mit verschiedenen Tradingstrategien für den Handel Binärer Optionen verbunden werden können.

Der Klassiker im Binäroptionshandel: Call/Put

Eine dieser Handelsarten ist der klassische Call/Put-Handel, der zu den ersten Handelsarten im Binäroptionstrading gehörte. Beim Call/Put-Handel gibt es grundsätzlich nur zwei Richtungen: Der Trader spekuliert dabei entweder auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs seines gewählten Finanzinstrumentes, indem er die Call- oder die Put-Option wählt. Allerdings spielt dabei auch das zeitliche Fenster eine große Rolle, in welchem der Ablaufzeitpunkt stattfinden soll: Liegt der Kurs bei einer Call-Option zum Ablaufzeitpunkt über dem Einstiegspunkt, hat der Trader einen Gewinn erzielt – dies ist selbstverständlich auch umgekehrt der Fall.

Alternativ zur regulären Call-/Put-Option können Trader hier auch auf das Erreichen eines bestimmten Kurswertes spekulieren, indem er die Knock-in- oder die Knock-out-Optionen handelt. Die Knock-in-Option kann dabei grundsätzlich wieder in Call und Put unterteilt werden: Spekuliert der Trader auf einen steigenden Kurs mit einer Call-Option und gibt eine bestimmte Grenze an, muss diese berührt oder überschritten werden, um einen Gewinn zu erzielen. Bei der Knock-out-Option unterscheidet man hingegen zwischen Call, Put und Range: Rechnet der Trader mit einem moderaten Anstieg der Kurse oder mit einem Seitwärtstrend, sollte die Call-Option gewählt werden, bei welcher der Kurs die Grenze des Traders nicht berühren oder unterschreiten darf. Bei der Put-Option darf sich der Kurs wiederum nicht auf oder über der Grenze des Traders befinden, während sich der Wert bei Range innerhalb der definierten Grenze bewegen muss, ohne diese zu berühren.

Zu den Call/Put-Optionen gehören dabei auch die Cash-or-Nothing-Optionen, bei denen der Trader im Verlustfall seinen kompletten Einsatz ohne Verlustabsicherung verliert, bei einem Gewinn hingegen mit einer Rendite von 100 % rechnen kann.

Der Range-Handel für Seitwärtstrends

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Ist beim aktuellen Kurs keine bestimmte Richtung zu erkennen, wäre es eher Glücksspiel, auf einen steigenden oder einen fallenden Kurs zu spekulieren – stattdessen nutzen erfahrene Trader hierbei den Range-Handel bzw. die Range-Optionen, bei denen keine bestimmten Preise oder Richtungen erreicht werden müssen – stattdessen muss sich der Kurs zum Ablaufzeitpunkt innerhalb eines bestimmten Bereiches befinden, der durch Ober- und Untergrenzen vom Broker definiert wird. Da hierbei ein „Korridor“ für den Kurs entsteht, wird diese Handelsart auch als Korridor-Option bezeichnet, doch auch die Bezeichnungen „Grenze“ oder „Boundary“ werden oft anstelle von „Range“ verwendet. Diese Range-Optionen werden wiederum in zwei verschiedene Gruppen unterteilt: Bei der angesammelten Range-Option ist die Rendite davon abhängig, wie lange sich der Kurs innerhalb des Korridors bewegt hat, während ansonsten die Höhe der Rendite bereits von Vornherein fest steht.

Die Range-Optionen können auf zahlreiche verschiedene Arten gestaltet werden, trotzdem gibt es einige beliebte Variationen, wie beispielsweise die Single-Range-Optionen, bei denen dem Broker der Wert ausgezahlt wird, der sich während der Laufzeit der Option durch die Bewegungen des Kurses innerhalb des Korridors angesammelt hat – hat sich der Kurs außerhalb des Korridors bewegt, fällt der Gewinn entsprechend schmaler aus. Auch die K.O.-Range-Option wird gern gehandelt: Hierbei wird von Vornherein festgelegt, wie hoch die Rendite bei einer Option im Geld ausfällt. Dabei darf sich der Kurs allerdings keinesfalls außerhalb des Korridors bewegen – dies hätte den Verlust des kompletten Einsatzes zur Folge.

Das Ladder-Trading für Profis

Der Ladder-Handel gehört zu den neueren Handelsarten und ist eher auf erfahrene Trader ausgelegt, die den Markt mithilfe der technischen oder der fundamentalen Analyse genau durchleuchten können. Beim Ladder-Trading werden meist vier bis fünf verschiedene Stufen oder „Sprossen“ vorgegeben, auf die der Trader spekulieren kann. Dabei steigt die Rendite mit jeder Sprosse: Die Sprosse, die am wahrscheinlichsten erreicht wird, ist mit einer niedrigen Rendite versehen und je unwahrscheinlicher es ist, die Sprosse zu erreichen, desto höher steigt die maximale Rendite. Der Trader wählt demnach beim Ladder-Trading zunächst einen bestimmten Basiswert und daraufhin die Sprosse der Leiter aus, auf welcher der Kurs zum Ablaufzeitpunkt stehen wird, bzw. welche der Kurs übersteigt. Liegt der Kurs zum Ablaufzeitpunkt hingegen auf der nächsthöchsten Sprosse, ist der Trade ebenfalls aus dem Geld und der Händler verliert seinen Einsatz. Bevor sich unerfahrene Trader einem so hohen Verlustrisiko aussetzen, sollten sie erste Erfahrungen mit einem unverbindlichen und kostenlosen Demokonto sammeln, das viele Broker anbieten.

Spannende Abwechslung: Das Paar-Trading

Eine der neusten Handelsarten, die dem Portfolio verschiedener Unternehmen hinzugefügt wurde, ist das Paar-Trading: Im Gegensatz zum Ladder-, Call/Put- oder zum Binäre-Optionen-One-Touch-Handel spekulieren Trader hierbei nicht darauf, dass der Kurs einen spezifischen Punkt erreicht oder nicht erreicht, sondern geben stattdessen an, welches Finanzprodukt zum Ablaufzeitpunkt den höheren Kurs verzeichnen kann. Um es dem Trader dabei nicht zu leicht zu machen, treten hierbei meist zwei Aktien oder Rohstoffe mit ähnlichen Kursverläufen gegeneinander an – und je unwahrscheinlicher es ist, dass der jeweilige Kurs zum Ablaufzeitpunkt über dem des anderen Finanzproduktes steht, desto höher steigt die mögliche Rendite.

Spekulation mit aktuellen Daten Es gibt zahlreiche Alternativen dazu, mit Binären Optionen One Touch zu handeln – Trader sollten einfach mal die Augen offen halten und sich unter Umständen bei ihrem favorisierten Broker genau über die angebotenen Handelsarten sowie über deren Vor- und Nachteile informieren. Zu den zur Verfügung stehenden Alternativen gehören in jedem Fall der Call/Put-Handel, sowie der Range-Handel, das Ladder- und das Paar-Trading.

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Binäre Optionen: Grundlagen Handelsarten

Themenübersicht:

Der Binäroptionshandel erfreut sich ungebrochen größter Beliebtheit. Privatanleger können bereits mit geringen Investitionen hohe Gewinne erwirtschaften, was wohl zu den größten Vorteilen dieses Tradinggeschäfts gehört.

Binäre Optionen sind noch relativ neu und wurden den Privatanlegern 2008 zugänglich gemacht. Im Gegensatz zu den klassischen Optionen lassen sich Binäre Optionen wesentlich einfacher handeln. Das Funktionsprinzip ist leicht zu verstehen. So kann ein Trade nur im Geld (Gewinn) oder aus dem Geld (Verlust) verlaufen. Der Verlust kann aber niemals den Einsatz übersteigen, wie es beispielsweise beim CFD-Handel der Fall ist. Deshalb wird der Binäroptionshandel auch so geschätzt, weil das Risiko eben kalkulierbar ist. Dennoch sollten sich Trader mit dem Risiko- und Moneymanagement beschäftigen, da es sich trotz des einfachen Prinzips und des überschaubaren Risikos immer noch um ein hochspekulatives Finanzgeschäft handelt.

Welche Handelsarten werden von den Brokern angeboten?

Jeder Broker bietet zunächst einmal die klassischen Call- und Put-Optionen an. Diese werden auch manchmal als High- und Low-Optionen bezeichnet. Geht der Anleger davon aus, dass der Kurs eines von ihm ausgewählten Basiswertes steigen wird, eröffnet er eine Call-Option. Geht er hingegen von einem fallenden Kurs aus, so eröffnet er eine Put-Option. Die Laufzeit dieses Trades kann der Trader selbst festlegen, ebenso den Einsatz. Die Höhe des Gewinns wird vom Broker vorab festgelegt. Je nach Handelsvariante und Basiswerte liegt diese zwischen 65 und 95 Prozent.

Neben den einfachen Call- und Optionen werden auch häufig die Turbo-Optionen von Brokern angeboten. Diese funktionieren genauso wie die Call- und Put-Optionen. Allerdings werden diese Optionen mit wesentlich kürzeren Laufzeiten gehandelt. Oftmals können hier schon Laufzeiten von 30 und 60 Sekunden ausgewählt werden. Zwar ist es verlockend, innerhalb weniger Sekunden Gewinne zu erzielen, diese Optionen bergen aber ein immens hohes Risiko, denn schließlich ist es nicht leicht, die Kursrichtung für diesen Zeitraum vorherzusagen.

Der Großteil der Broker bietet auch die beliebten One-Touch-Optionen an. Auch diese Handelsvariante ist sehr anspruchsvoll und nur schwer zu handeln. Das Gleiche gilt auch für die Range- und Pair-Optionen, die auch häufig von Brokern zur Verfügung gestellt werden. Nicht selten können diese auch im High-Yield-Modus gehandelt werden. Das heißt, dass hier das hohe Risiko mit einem höheren Gewinn belohnt wird. Je nach Broker können das sogar bis zu 1000 Prozent sein. Im Durchschnitt bewegen sich die High-Yield-Renditen zwischen 100 und 500 Prozent.

Broker, die mit ihrer selbst entwickelten Handelsplattform arbeiten, bieten auch oftmals Handelsvarianten an, die sonst bei keinem anderen Broker gehandelt werden können. Wichtig ist hier, dass sich die Trader genau über das Funktionsprinzip dieser Varianten informieren. Oftmals gehen diese mit einem hohen Risiko einher und funktionieren nicht wie die normalen Handelsvarianten.

Einige wenige Broker bieten auch einen sogenannten OptionBuilder an. Hiermit können Trader quasi ihre eigene Handelsvariante entwerfen und legen auch gleichzeitig die Laufzeit, den Einsatz und die Höhe der Rendite fest. Allerdings ist solch ein OptionBuilder wirklich nur für erfahrene Trader geeignet. Anfänger sollten sich zunächst mit den klassischen Varianten auseinandersetzen und diese zuerst auf einem Demokonto üben, bevor sie echtes Geld investieren. Viele Broker bieten mittlerweile ein kostenloses Demokonto an.

Call- und Put-Optionen

Die Call- und Put-Optionen werden auch häufig als Cash- oder Nothing-Optionen bezeichnet, was so viel wie Alles oder Nichts bedeutet. Angelehnt ist dies an das Funktionsprinzip Binärer Optionen, denn schließlich kann der Trader nur gewinnen oder verlieren.

Die Call- und Put-Optionen werden von jedem Broker angeboten. Zunächst muss sich der Trader einen Basiswert aussuchen. Dies können eine Aktien, ein Währungspaar, ein Rohstoff wie Gold oder Öl sein. Ebenso können auch Indizes ausgewählt werden. Wichtig ist, dass sich ein Trader gut mit einem Basiswert auskennt, denn schließlich muss er hier eine Kursprognose abgeben. Das gilt im Übrigen für alle Handelsarten.

Hat sich der Trader für einen Basiswert entschieden muss er nun mithilfe der Technischen Analyse oder der Fundamentalanalyse bestimmen, ob der Kurs steigen oder fallen wird. Gleichzeitig wählt er auch die Laufzeit des Trades aus. Jetzt eröffnet er entweder eine Call-Option für einen steigenden Kurs oder eine Put-Option für einen fallenden Kurs. Zum Schluss setzt er den Einsatz fest. Die Höhe der Rendite bestimmt hingegen der Broker.

Wenn der Trader mit seiner Vorhersage richtig lag, wird der Gewinn sofort auf dem Handelskonto gutgeschrieben. Trifft seine Vorhersage aber nicht ein, ist der Betrag verloren, den er als Einsatz investiert hat.

Viele Broker bieten ihren Tradern unterschiedliche Features an, um das hohe Risiko zu minimieren. Das kann beispielsweise eine Verlustabsicherung sein. Diese kann fix vom Broker vorgegeben werden oder aber der Trader kann die Höhe selbst festlegen. In der Regel ist hier im Verlustfall eine Rückerstattung von bis zu 25 Prozent möglich. Dafür müssen aber Trader in Kauf nehmen, dass der Gewinn geringer ausfällt. Hier gilt: Je höher das Risiko, desto höher der Gewinn. Neben der Verlustabsicherung bieten einige Broker auch die Early-Closer-Funktion an. Trader können mit dieser Funktion eine laufende Option früher schließen und müssen nicht abwarten, bis die Option ausläuft. Aber auch diese Funktion gibt es nicht umsonst. Meist verlangt der Broker hierfür eine geringe Gebühr.

Wer seine Gewinne noch maximieren möchte, kann bei einigen Brokern ebenfalls verschiedene Funktionen nutzen. Oftmals bieten die Broker eine Rollover-Funktion an. Verläuft eine Position wie gewünscht, kann der Einsatz mit nur einem Klick verdoppelt werden. Der Broker eröffnet dann automatisch eine neue Position mit den gleichen Konditionen und der gleichen Laufzeit. Verläuft der Trade positiv, darf sich der Trader über den doppelten Gewinn freuen. Andernfalls sind die Einsätze beider Optionen verloren.

Eine weitere Variante der Call- und Put-Optionen sind die Turbo-Optionen. Diese funktionieren genauso, nur kann der Trader hier sehr kurze Laufzeiten auswählen. Das können beispielsweise 30, 60 oder 120 Sekunden sein. Möglich sind meist auch fünf Minuten. Bei dieser Handelsvariante ist es jedoch sehr schwer, eine Kursprognose abzugeben, weshalb Trader hier auch immer ein bisschen Glück brauchen. Anfänger sollten diese Variante zunächst meiden und erst einmal den Handel kennenlernen und vor allem lernen, wie eine Kursprognose gemacht wird, bevor sie sich solch einem Risiko aussetzen. Zu beachten ist außerdem, dass für die Turbo-Optionen in der Regel keine Zusatzfunktionen angeboten werden. Es besteht hier also nicht die Möglichkeit, das Risiko auf irgendeine Art und Weise zu minimieren.

One-Touch-Optionen

Die One-Touch-Optionen wurden im Grunde kurz nach den Call- und Put-Optionen entwickelt und eingeführt. Es ging darum, den Binäroptionshandel etwas interessanter zu gestalten. Da diese Handelsvariante jedoch sehr schwierig zu handeln ist, werden bei den meisten Brokern High-Yield-Renditen ausgeschüttet. Durchschnittlich liegen die Renditen hier zwischen 100 und 500 Prozent. Bei einigen Brokern gibt es sogar bis zu 1000 Prozent. Das allein zeigt schon, wie risikoreich One-Touch-Optionen sind.

Bei den One-Touch-Optionen bieten Broker nur wenige Basiswerte an, die gehandelt werden können. Meist handelt es sich hier um Währungspaare oder Aktien. Für einen Basiswert legt der Broker dann einen sogenannten Zielkurs fest. Nehmen wir an, das Währungspaar notiert aktuell bei 1,12321. Der Broker legt nun den Zielkurs 1,12399 fest. Jetzt muss der Trader entscheiden, ob der aktuelle Kurs innerhalb der vom Broker vorgegebenen Laufzeit diesen Zielkurs berühren wird.

Was sich jedoch zunächst einfach anhört, ist nicht leicht. Damit der aktuelle Kurs diesen Zielkurs berühren kann, muss es zu starken Kursausschlägen kommen. Das heißt, für One-Touch-Optionen eigenen sich nur Basiswerte, die eine hohe Volatilität aufweisen. Hingegen dürfen One-Touch-Optionen niemals auf ruhigen Märkten gehandelt werden, denn das würde automatisch in den Verlust führen. Zudem ist auch zu beachten, dass die Broker die Zielkurse natürlich sehr großzügig festlegen und nicht gerade zum Vorteil der Trader.

Damit der aktuelle Kurs überhaupt den Zielkurs erreichen kann, muss als etwas geschehen, damit es zu einem großen Kursauschlag kommt. Hierfür eignen sich vor allem die Fundamentalanalyse und das Newstrading. Wenn zum Beispiel die Europäische Notenbank plant, am kommenden Donnerstag die Ergebnisse der geplanten Sitzung zu veröffentlichen, kann davon ausgegangen werden, dass das Währungspaar EUR/USD ordentlich ins Schwanken gerät. Ebenso kann der Aktienkurs der Microsoft-Aktie stark schwanken, wenn in der kommenden Woche die neuen Bilanzzahlen veröffentlicht werden. Es muss also unbedingt ein politisches oder wirtschaftliches Ereignis den Kurs zum Schwanken bringen, damit eine One-Touch-Option erfolgsversprechend ist.

Einige Broker bieten noch eine weitere Variante der One-Touch-Optionen an. Hier gibt der Broker auch einen Zielkurs vor, jedoch muss der Trader entscheiden, ob der aktuelle Kurs diesen Zielkurs berühren wird oder nicht berühren wird. Auch diese Variante ist schwer zu handeln.

Hinzu kommt, dass bei den One-Touch-Optionen auch häufig keine Zusatzfunktionen zur Risikominimierung angeboten werden. Es ist hier also nicht möglich, eine Position frühzeitig zu schließen. Auch eine Verlustabsicherung wird meist nicht angeboten.

Wie schon erwähnt, liegt die größte Schwierigkeit bei den One-Touch-Optionen in der Zielkursvorgabe des Brokers. Hinzu kommt, dass der Broker auch die Laufzeit festlegt und je länger die Laufzeit ist, desto weiter entfernt wird auch der Zielkurs vom Broker gelegt. Gerade das macht die One-Touch-Optionen so schwierig. Auch wenn der Broker hier lange Laufzeiten anbietet, sollten One-Touch-Optionen nur kurzfristig, also mit kurzen Laufzeiten, gehandelt werden. Auf keinen Fall sollten One-Touch-Optionen über mehrere Tage, Wochen oder sogar Monate gehandelt werden. Generell sollten sie nur gehandelt werden, wenn tatsächlich ein wichtiges Ereignis ansteht, damit gewährleistet ist, dass der Kurs des Basiswertes ordentlich ausschlägt. Ansonsten stehen die Gewinnchancen bei den One-Touch-Optionen sehr schlecht.

Pair-Trading

Das Pair-Trading erfreut sich größter Beliebtheit und immer mehr Broker bieten mittlerweile diese interessante Handelsart an. Bei den Pair-Optionen setzt der Trader auf Basiswerte-Paar, häufig zwei Aktien aus dem gleichen Bereich, und spekuliert hier auf die Entwicklung der Basiswerte. Diese Handelsart ist fundamental begründet, die es schon seit den 80er Jahren bei den klassischen Optionen gibt. Nun haben die Pair-Optionen auch Einzug in den Binäroptionshandel gefunden.

In den 80er Jahren führten institutionelle Anleger das Pair-Trading ein, damit sie ein Heding betreiben konnten, um der Ineffizienz der Märkte entgegenzusteuern. Das Pair-Trading basiert auf der Idee, dass zwei Basiswerte aus einem verwandten Bereich ähnlichen Marktentwicklungen unterliegen, sich aber dennoch unterschiedlich entwickeln. Nehmen wir hierzu das Beispiel Apple und Microsoft, die aus dem gleichen Bereich stammen. Zudem werden diese beiden Basiswerte häufig für das Pair-Trading angeboten.

Natürlich boomt der Technologiesektor, weshalb die Apple-Aktie und die Microsoft-Aktie generell im Kurs steigen. Wenn jetzt aber Apple neue Innovationen vorstellt, läuft die Entwicklung auseinander. Beim klassischen Pair-Trading könnte der Anleger jetzt eine Long-Position bei der einen Aktie eingehen und bei der anderen Aktie eine Short-Position. Hiermit hatten die Investoren in den 80er Jahren auch begonnen. Jedoch bildete das die Wirklichkeit nicht gut ab, denn schließlich geht es um die Differenz beider Aktien, und zwar auch dann, wenn die Kurse beider Aktien nun steigen oder fallen.

Grundsätzlich sollte ein Trade diese Differenz darstellen. So spekuliert ein Anleger long, wenn er annimmt, dass sich die Aktie von Microsoft bei Optionsablaufzeit besser entwickeln wird als die Aktie von Apple. Nimmt der Trader nun das Gegenteil an, so geht er short.

Bei den Binären Optionen gibt der Broker verschiedene Paare vor und stellt dem Trader dann die Frage, welcher Basiswert bei Ablauf besser dastehen bzw. performen wird. Grundsätzlich sind Pair-Optionen nur für fundamental orientierte Anleger geeignet. Diese müssen die Unterschiede zwischen den Basiswerten bzw. den Unternehmen ganz genau kennen, damit sie ihre Einschätzung vornehmen können. Es ist also unabdingbar, dass sich Trader mit der Fundamentalanalyse sehr gut auskennen und diese auch anwenden können.

Die wohl größte Schwäche der Pair-Optionen ist, dass es zwischen nah verwandten Basiswerten keine großen Differenzen gibt. Hingegen ist es nicht möglich, nicht verwandte Basiswerte aus unterschiedlichen Anlagenklassen zu handeln. Es kann also beispielsweise nicht der Rohstoff Öl gegen eine Apple-Aktie gehandelt werden. Insofern können Pair-Optionen also eigentlich nur erfolgsversprechend sein, wenn beispielsweise bei dem Paar Apple vs. Microsoft, eine wichtige Bekanntgabe des Apple- oder Microsoft-Konzern ansteht, die dann den Kurs der einen Aktie zum Schwanken bringt.

Zudem ist zu beachten, dass die Pair-Optionen in der Regel nicht im High-Yield-Modus handelbar sind. Obwohl sie so anspruchsvoll und risikoreich sind, werden hier meist nur Renditen zwischen 65 und 90 Prozent ausgeschüttet. Diese Handelsart ist also im Grunde nur für Liebhaber der Fundamentalanalyse geeignet.

Binäre Optionen handeln – eine Einführung

Cash or Nothing lautet die Devise beim Handel binärer Optionen. Wie funktioniert der Handel mit Binären Optionen, worauf sollten Anleger beim Handel dieser spekulativen Finanz-Derivate achten? Alexandra Latour hat zwei E-Books zu diesem Thema veröffentlicht und erläutert auf finanzen.net die Grundlagen des Handels dieser exotischen Optionen.

Binäre Optionen handeln – das Wichtigste in Kürze

Binäre Optionen handeln – Empfehlungen & Tipps

Binäre Optionen handeln – mit diesen Anbietern

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Binäre Optionen handeln – Cash or Nothing

Binäre Optionen sind spezielle Finanzderivate. Professionelle Anleger können bei dieser Optionsspielart auf einen Kursanstieg oder einen Kursabfall spekulieren. Cash or Nothing – entweder lag der Anleger mit seiner Entscheidung richtig und erhält einen Gewinn oder der gesamte Einsatz ist verloren. Das Funktionsprinzip ist simpel und selbst für Börsenlaien sofort verständlich.

Die Zahl der Online Broker, die den Binäroptionshandel auf ihrer Handelsplattform anbieten, steigt stetig und das Angebot ist kaum noch zu überblicken. Alle versprechen sie hohe Renditen, schnelle Gewinne und locken mit attraktiven Bonusprogrammen.

Die Wahrheit wird jedoch meist verschwiegen: Spekulationsgeschäfte bergen ein enorm hohes finanzielles Risiko. Wer unvorbereitet und blind in das Tradinggeschäft mit dem Traum vom großen Geld einsteigt, der wird schnell von der Realität eingeholt und verliert sein gesamtes eingesetztes Kapital. Aus diesem Grund hat die Europäische Wertpapier- und Marktregulierungsbehörde den Vertrieb an Kleinanleger seit 2020 verboten – zumindest vorübergehend. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) arbeitet nun an einer Regelung.

Professionelle Anleger, die weiterhin mit binären Optionen handeln dürfen, sollten sich gut auf den Binäroptionshandel vorbereiten.

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Handelbare Basiswerte und Handelsarten

Binäre Optionen können auf Aktien, Indizes, Währungspaare und Rohstoffe gehandelt werden. Diese werden als Basiswerte oder Assets bezeichnet. Um diese handeln zu können, gibt es verschiedene Handelsarten.

Die Call- und Put-Optionen stellen die klassische Variante dar. Sollte ein Anleger davon ausgehen, dass der Kurs eines ausgewählten Basiswertes am Ende der Laufzeit höher als zum Einstiegszeitpunkt sein wird, so bucht er eine Call-Option für einen steigenden Kurs. Geht er hingegen von einem fallenden Kurs aus, wird eine Put-Option gebucht. Die Laufzeit und den Einsatz kann der Anleger individuell festlegen. Grundsätzlich kann die Option dann nur einen von zwei Zuständen annehmen, entweder „im Geld“ (Gewinn) oder „aus dem Geld“ (Verlust). Wie sich der Kurs des Basiswertes während der Laufzeit entwickelt, ist unerheblich. Wichtig ist nur, wo sich der Kurs am Ende Laufzeit befindet.

Klassische Call- und Put-Optionen auf das Währungspaar EUR/USD. Quelle: OptionWeb.com

Neben der klassischen Variante werden mittlerweile zahlreiche weitere Handelsarten angeboten, die Abwechslung und mehr Nervenkitzel in den Binäroptionshandel bringen sollen. Hierzu gehören auch die Turbo-Optionen bzw. 60-Sekunden-Optionen, die wie Call- und Put-Optionen gehandelt werden, aber nur eine Laufzeit von einer Minute haben. Noch anspruchsvoller sind die One-Touch-Optionen. Hier muss der Anleger prognostizieren, ob der Kurs eines ausgewählten Basiswertes während der Laufzeit einen festgelegten Zielkurs berühren („touch“) wird. Aber auch Range- und Ladder-Optionen sowie das Pair-Trading sind Handelsvarianten, die von der klassischen Variante abweichen und sehr komplex sind. Für Einsteiger sind diese Handelsarten völlig ungeeignet, weshalb sie sich nur auf die Call- und Put-Optionen konzentrieren sollten.

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