Trading News Rückblick vom 5. bis 19. Januar 2020

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Rückblick: Die wichtigsten News vom 5. bis 19. Januar 2020

Großbritanniens Premierministerin kündigte vor wenigen Tagen in einer Rede einen harten Brexit an. May machte deutlich, dass sie keine Teilmitgliedschaft oder ein „halb drinnen, halb draußen“ will. Sie stellte zudem einen Zwölf-Punkte-Plan zum Austritt aus der EU vor. Diese sieht auch einen Austritt aus dem EU-Binnenmarkt und der Zollunion vor. Die Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sollen im März formell eingeleitet werden. An den Märkten reagierte man auf Mays lange erwartete Rede mit Erleichterung. Das Pfund legte im Vergleich zum Dollar zu und auch der Dax und der EuroStoxx 50 lagen vorübergehend im Plus.

GELD- UND WÄHRUNGSPOLITIK

EU

Branche kämpft für CFDs

Die Bafin will den Verkauf besonders risikoreicher Papier verbieten, doch die Anbieter stellen sich gegen ein Verbot. Rafael Neustadt, der Geschäftsführer des CFD-Verbandes sagte, eine ganze Produktart zu verbieten sei der falsche Ansatz. Der Verband unterstütze aber Pläne zum Schutz von Privatanlegern. Vor allem Anbieter, die sich der staatlichen Regulierung entziehen, sollten in den Fokus genommen werden, denn von diesen kämen fast alle Anlegerbeschwerden. Dies habe der CFD-Verband auch in einer Stellungnahme an die Bafin erklärt.

Der CFD-Verband will der Bafin dennoch entgegenkommen. In vergangenen Jahr habe man sich auf einen Transparenz- und Fairnesskodex geeinigt, der 2020 um weitere Punkte für Produkte mit Nachschusspflicht erweitert werden könnte. Gerade diese Produkte stehen auch im Fokus der Bafin. Man will CFDs mit Nachschusspflicht aus Anlegerschutzgründen verbieten. Die Finanzaufsicht hatte der Branche eine Frist bis zum Freitag für Reaktionen gesetzt und entscheidet danach über ein Verbot.

Stimmung der Unternehmen im Euroraum so gut wie seit 2020 nicht mehr

Das Barometer zur Messung der Stimmung der europäischen Unternehmen stieg um 1,2 Punkte und liegt nun bei 107,8 Punkten. Dies ist der höchste Stand seit 2020. Experten hatten nur einem Anstieg auf 106,8 Punkte erwartet. Unternehmen aller Branchen von Industrie über Dienstleistungen bis zum Baugewerbe vermeldeten eine bessere Stimmung. Besonders in Deutschland, Frankfurt und den Niederlanden zeigten sich die Unternehmen sehr optimistisch.

Auch das Geschäftsklima-Barometer stieg im Dezember von 0,41 Punkte auf 0,79 Punkte. Hier lagen die Ökonomen mit ihrer Einschätzung eines Anstiegs auf 0,44 Punkte ebenfalls falsch. Die EZB traut der europäischen Wirtschaft insgesamt ein stabiles Wachstum im Jahr 2020 zu. Das BIP soll mit 1,7 Prozent genauso stark wachsen wie 2020.

Deutscher Einzelhandel mit Umsatzplus

Die deutschen Einzelhändler konnten dank der guten Konjunktur 2020 einen deutlichen Umsatzzuwachs verzeichnen. Das Umsatzplus liegt voraussichtlich bei 2,4 bis 2,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dies geht aus Schätzungen des Statistischen Bundesamtes hervor. Rechnet man Preissteigerungen heraus, liegt das Plus bei 1,8 bis 2,1 Prozent. Im Jahr 2020 lag dieser Wert bei 2,6 Prozent.

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Der Branchenverband des Einzelhandels HDE sieht den Handel auf einem guten Weg. Die positive Lage am Arbeitsmarkt und die steigenden Löhne sorgen für eine gute Kauflaune bei den Verbrauchern. Die Zahlen des Weihnachtsgeschäfts sind nicht noch nicht eingerechnet. Der Einzelhandel erwartete allerdings einen Rekordumsatz. Für den November hat der HDE allerdings schon einen Anstieg der Erlöse auf etwa 42 Milliarden Euro erwartet, für Dezember steht die Rekordmarke von 50 Milliarden Euro im Raum.

2020 werden die Verbraucher aber vor allem aufgrund der gestiegenen Preise für Energie wieder mehr Geld aufbringen müssen. Dies wird die Kaufkraft wohl schwächen. Eine höhere Inflation senkt damit die Dynamik des privaten Konsums. Der Aufschwung sowie eine gute Arbeitsmarktlage mit stärkeren Lohnsteigerungen könnten dem aber entgegenwirken.

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Investitionsfreude britischer Firmen gedämpft

Bei den britischen Unternehmen überwiegt weiterhin die Sorge vor negativen Auswirkungen des Brexits. Dies dämpft die Investitionsfreude der Unternehmen auf der Insel. Der Geschäftsklimaindex lag im Dezember zwar auf dem zweithöchsten Stand seit dem Brexit-Votum im Juni, aber nur noch 29 Prozent der befragten Unternehmen planen höhere Investitionen. Die Unternehmen bewerten allerdings ihre eigenen Geschäftsaussichten und den Inlandsumsatz für das Jahr 2020 durchaus positiv, bei Investitionen ist jedoch viel Vorsicht zu spüren. Die britische Notenbank sieht in niedrigeren Investitionen eines der größten Risiken für die britische Wirtschaft.

Britische Banken bestehen nicht mehr auf vollen EU-Zugang

Die britische Finanzbranche bemüht sich nicht mehr um einen vollen Zugang zur EU nach dem Brexit. Die Banken und Versicherer des Landes möchten nun eine Handelsvereinbarung abschließen, die einige Finanzprodukte ausschließen könnte. Dies geht aus einem Dokument der einflussreichen Interessenvereinigung CityUK hervor. Man sei zu dem Ergebnis gekommen, dass es nach dem EU-Austritt des Landes keine realistische Chance auf die Beibehaltung der vollen Passporting-Rechte gebe. Dies ist die Erlaubnis, dass Unternehmen mit Sitz in Großbritannien ihre Dienstleistungen in der gesamten EU anbieten dürfen. Eine Einigung könnte sein, dass es einen beschränkten Marktzugang für einige Finanzbereiche auf Basis einer Vereinbarung gibt, in der Großbritannien und die EU gegenseitig ihre Regeln akzeptierten.

Jobverluste in Finanzbranche nach Brexit befürchtet

Die Londoner Finanz-Arbeitsplätzen befürchtet nach dem EU-Austritt Großbritanniens eine massive Abwanderung von Arbeitsplätzen. Der Chef der Londoner Börse LSE Xavier Rolet sagte bei einer Anhörung vor einem Ausschuss des britischen Parlaments, dass einige zehntausend Arbeitsplätze verloren gehen werden, wenn das sogenannte Clearing von in Euro berechneten Finanzprodukten von London aus nicht mehr möglich sei. Davon wären nicht nur das Clearing, sondern auch damit in Verbindung stehende Dienstleistungen wie IT und Verwaltung betroffen. EU-Politiker fordern, dass das Clearing nach dem Brexit auf dem Festland stattfinden müsse, dabei ist die LSE das größte Clearinghaus für Euro-Kontrakte. Derzeit arbeitet die EU an einer Reform des Derivatehandels.

Der Verwaltungsratschef der HSBC, Douglas Flint, erwartet, dass die ersten Banken schon bald ihre Umzugspläne in die Tat umsetzten. Schon nach Beginn der Austrittsverhandlungen könnte dies soweit sein. Vor allem Banken, die mit einer britischen Lizenz und einem sogenannten „EU-Pass“ arbeiten und ihre Produkte und Dienstleistungen so bisher in der ganzen EU anbieten konnten, werden wohl einen Umzug realisieren. Hier würden ebenfalls zehntausende Stellen in Großbritannien verloren gehen.

Verlagerung von Arbeitsplätzen in andere EU-Staaten

Frankfurt erhofft sich ähnlich wie andere Finanzplätze wie Paris oder Dublin einen Zuwachs von Arbeitsplätzen in der Finanzbranche. Bislang ist es aber unklar, ob lediglich der Vertrieb von Finanzprodukten innerhalb der EU erfolgen muss oder ob Dienstleistungs-Jobs in Bereichen wie der Abwicklung oder der Buchhaltung ebenfalls in die EU verlagert werden müssen. Auch hier beschäftigen viele Banken Mitarbeitern in Städten wie Glasgow oder Bournemouth. LSE-Chef Rolet fordert daher, die Regelungen für die Finanzbranche bis zum Jahr 2022 beizubehalten. Andernfalls drohe eine Destabilisierung der Finanzbranche. Andere Verantwortliche schlagen zumindest Übergangsfristen für einen geordneten Umzug vor.

Schweizerische Nationalbank mit Milliardengewinn

Im Jahr 2020 musste die Schweizerische Nationalbank mit 23 Milliarden Franken noch deutliche Verluste hinnehmen, doch 2020 konnte sie sich wieder über einen Milliardengewinn freuen. Der Grund hierfür sind vor allem Wechselkursgewinne. Die Nationalbank schloss das Jahr mit einem Gewinn von 24 Milliarden Schweizer Franken ab. Allein 19 Milliarden Franken entfielen auf Fremdwährungspositionen. Außerdem konnte die Bank von einem gestiegenen Goldpreis profitieren.

Weltbank sagt Konjunkturbelebung voraus

Die Weltbank geht von einer weltweiten Konjunkturbelebung aus. Das globale Wirtschaftswachstum wird in diesem Jahr auf 2,7 Prozent steigen. Im letzten Jahr lag dieses mit 2,3 Prozent auf dem tiefsten Stand seit der Finanzkrise. Vor allem eine weitere Belebung der amerikanischen Konjunktur könnte die Weltwirtschaft deutlich ankurbeln. Für die USA geht die Weltbank von einem Anstieg des BIP von 2,2 Prozent aus.

IWF optimistisch für Weltwirtschaft

Auch der Internationale Währungsfonds blickt trotz politischer Unsicherheiten positiv in die Zukunft und geht von einer anziehenden Weltwirtschaft aus. Die weltweite Konjunktur wird in diesem Jahr laut den IWF-Prognosen um 3,4 Prozent steigen. Dennoch sieht der IWF Unsicherheiten, beispielsweise durch die Wahl Donald Trumps zum neuen US-Präsidenten. Im besten Fall kann Donald Trump der USA aber zu einem Wachstumsschub ohne höhere Verbraucherpreise verhelfen. Aber auch ein Anziehen der Inflation und eine damit verbundene starke Zinserhöhung könnte auf die Amerikaner zukommen. Dies könnte langfristig den US-Haushalt wieder tiefer ins Minus drücken und den Dollar steigen lassen.

Für Deutschland sieht der IWF eine Beschleunigung des Wachstums auf 1,5 Prozent. Italien bereitet dem IWF dagegen Sorgen. Der Währungsfonds senkte seine Einschätzung über Italien auf ein Wachstum von 0,7 Prozent in diesem Jahr und riet dem Land zu Reformen im Bankensektor.

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Französisches Staatsdefizit verringert

Laut dem französischen Finanzminister Michel Sapin hat Frankreich die im letzten Jahr gesetzte Defizitmarke unterboten. Das Staatsdefizit habe sich demnach auf knapp 69 Milliarden Euro verringert. Die Regierung hatte bereits im Haushaltsgesetz eine Lücke von 69,9 Milliarden Euro eingerechnet. Damit ist diese Zahl für Sapin ein guter Wert. 2020 lag das Defizit noch bei 70,5 Milliarden Euro. Der Fehlbetrag 2020 werde damit weniger als 3,3 Prozent der Wirtschaftsleistung betragen. Die Stabilitätsregeln der EU schreiben eine Defizitgrenze von drei Prozent des BIP vor. Frankreich bekam 2020 von der EU-Kommission eine Aufschub von zwei Jahren zur Defizit-Reduzierung gewährt, musste sich dafür aber zu Strukturreformen verpflichten.

Die größten Handelskonzerne der Welt

Im weltweiten Vergleich liegt Lidl mittlerweile auf dem vierten Platz, Aldi schafft es auf Platz 8 ebenfalls in die Top 10. Unangefochten auf dem ersten Platz im weltweiten Einzelhandel liegt der US-Konzert Walmart. Dahinter belegen ebenfalls amerikanische Konzerne den zweiten und dritten Platz. Dies geht aus einer Studie der Beratungsgesellschaft Deloitte hervor. Zum ersten Mal gelang auch Amazon der Sprung unter die Top 10 der Welt. Die deutschen Firmen Otto, Zalando und Metro schafften es unter die 50 größten Internethändler der Welt.

USA

Schnellere US-Zinserhöhungen gefordert

Der US-Währungshüter Eric Rosengreen vom Fed-Ableger in Boston fordert die US-Notenbank Fed zu einem schnelleren Tempo bei ihren Zinserhöhungen auf. Er erwartet, dass das Tempo bei der geldpolitischen Straffung höher sein werde als im vergangenen Jahr. In den letzten beiden Jahren wurde nur je einmal der Zinssatz erhöht. Derzeit sei mit einer Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent praktisch die Vollbeschäftigung erreicht. Auch das Inflationsziel der Fed von zwei Prozent ist nach Ansicht Rosengreens bis Ende 2020 erreichbar.

Die Fed plant für 2020 derzeit drei Zinserhöhungen. Auch die geplanten massiven Konjunkturprogramme von Donald Trump machen dies möglich. Wie aus Protokollen der Zinssitzungen hervorgeht, sind fast alle Führungsmitglieder der Fed der Ansicht, dass sich die US-Konjunktur besser entwickeln könnte, als bisher erwartet. Auch der Arbeitsmarkt kann sich stärker entwickeln als prognostiziert. So könnte die Notenbank zu der Auffassung kommen, dass man die Leitzinsen schneller erhöhen kann, als bislang angedacht.

GELDPOLITIK

Schwächephase in Eurozone noch nicht überstanden

Obwohl die Inflation in der Eurozone anzieht, ist dies nach Einschätzung von EZB-Direktor Yves Mersch noch kein Signal dafür, dass die wirtschaftliche Schwäche der Eurozone überstanden ist. Vor allem die Lohnentwicklung sei weiterhin nicht stark genug, um den Preisauftrieb deutlich zu steigern. Im Dezember stiegen die Verbraucherpreise im Euroraum so stark, wie seit drei Jahren nicht mehr. Die Teuerungsrate stieg damit auf 1,1 Prozent. Im Dezember lag sie noch bei 0,6 Prozent. Dies ist jedoch immer noch weit vom Zwei-Prozent-Ziel der EZB entfernt.

Markttechnische Betrachtung

Tageschart des DAX

Zwar konnte der deutsche Leitindex in den letzten Tagen des Jahres 2020 einiges an Boden gutmachen, doch aktuell scheint Unsicherheit an den Märkten vorzuherrschen. Denn die erhofften Anschlusskäufe sind im Januar diesen Jahres ausgeblieben, sodass der Kurs auf dem aktuellen Niveau um 11600 Punkte verharrt. Aktuell korrigiert der Kurs auf diesem Niveau und baut seine Überkauft-Indikatoren weiter ab. Nach wie vor gehe ich davon aus, dass der Kurs noch einmal korrigieren wird und die ehemalige Seitwärtsrange von oben testen wird. Diese Grenze würde im Bereich von 10.800 Punkten liegen. An dieser Marke würden sich sehr gute Chancen für Call Optionen ergeben.

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Rückblick: Trading News vom 11. bis 25. Mai 2020

In den USA bestimmte in den letzten Wochen erneut Donald Trump die Schlagzeilen. Fast täglich kommen neue Informationen an die Öffentlichkeit. Unter anderem geht es um mögliche Kontakte seines Teams zu Russland während des Wahlkampfs. Zudem soll Trump bei einem Treffen mit dem russischen Außenminister Geheimdienstinformationen weitergegeben haben. Im Zusammenhang mit der Russland-Affäre steht wohl auch die Entlassung von CIA-Chef James Comey. Derzeit ist Trump auf seiner ersten Auslandsreise unterwegs, die ihn zunächst nach Saudi-Arabien führte. Die Turbulenzen rund um Donald Trump bewegen auch die Anleger an der Wall Street. Der Dollar fiel zwischenzeitlich auf ein Sechs-Monats-Tief und auch zahlreiche Aktien mussten Verluste hinnehmen.

In Europa sorgt der frischgebackene französische Präsident Emmanuel Macron für Aufsehen. Seine erste Auslandsreise führte ihn zu Angela Merkel nach Berlin. Zudem stellte er sein Kabinett vor. Viele der neuen Minister sind in Europa bestens vernetzt und sprechen sehr gut Deutsch, was den pro-europäischen Kurs Macrons unterstreicht. Möglicherweise könnte Macron tiefgreifende Reformen der EU anstoßen.

Wirtschaft

EU

Gute Stimmung in der Weltwirtschaft

Laut dem Ifo-Institut ist die Stimmung in der Weltwirtschaft so gut wie seit Mitte 2020 nicht mehr. Das Barometer für das Weltwirtschaftsklima stieg im zweiten Quartal von 2,6 auf 13 Punkte. Ein derart deutlicher Zuwachs wurde zuletzt im Januar 2020 gemessen. Das Ifo-Institut befragte 1100 Experten aus 120 Ländern, die die aktuelle Wirtschaftslage und die Aussichten für die Zukunft deutlich positiver bewerteten. In fast allen Regionen der Welt habe sich die Stimmung verbessert, vor allem aber in der EU. Auch in Lateinamerika, wo die Lage mehrheitlich schlecht beurteilt wurde, hellen sich die Aussichten jedoch auf. In Schwellen- und Entwicklungsländern war ebenfalls eine positive Entwicklung feststellbar. Lediglich in Afrika und dem Nahen Osten sowie in der Türkei verschlechterte sich das Wirtschaftsklima.

Britische Wirtschaft schwächelt deutlich

Die britische Wirtschaft zeigt mittlerweile deutliche Schwächen. Das Wirtschaftswachstum hat sich seit Anfang des Jahres mehr als halbiert. Zudem senkte die Industrie den dritten Monat in Folge ihre Produktion. Auch das britische Pfund präsentiert sich weiterhin schwach und sorgte damit für einen Anstieg der Inflation. Aus einer Prognose der britischen Notenbank geht hervor, dass sich die britischen Verbraucher in diesem Jahr auf einen stärkeren Anstieg der Preis einstellen müssen als noch zu Jahresbeginn gedacht. Ende 2020 soll die Inflation dann laut der Prognose der Bank of England ihren vorläufigen Höhepunkt erreichen. Die Teuerungsrate soll dann mehr als 2,8 Prozent betragen. Zudem wird erwartet, dass sich die britischen Verbraucher auch in den kommenden Jahren auf höhere Inflationsraten einstellen müssen. In drei Jahren soll die Inflationsrate noch immer bei 2,26 Prozent und damit über den BoE-Ziel von zwei Prozent, liegen. Premierministerin Theresa May kündigte im Wahlkampf für die vorgezogenen Neuwahlen im Juni an, die stark gestiegenen Energiepreise zu begrenzen und damit Familien zu entlasten.

Wachstumsprognose für Euroraum leicht angehoben

Die EU-Kommission sieht eine positive Entwicklung der Eurozone. Es gebe mehr Wachstum, weniger Arbeitslose und geringere Schulden. Daher erhöhte die EU-Kommission ihre Vorhersage für das Bruttoinlandsprodukt für das laufende Jahr leicht von 1,6 auf 1,7 Prozent. Für 2020 wird ein BIP von 1,8 Prozent erwartet. Der für den Euro zuständige EU-Kommisar Valdis Dombrovskis sagte, dass das Wachstum im Euroraum an Fahrt gewinne. Auch Wirtschaftskommissar Pierre Moscovici unterstrich diese Einschätzung. Weiterhin sieht die EU-Kommission aber Risiken wie die US-Handelspolitik und die Brexit-Verhandlungen.

Wachstum der Billigflug-Branche

Einer Studie des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) zufolge wächst die Billigflug-Branche dank Anbietern wie Ryanair und Easyjet. Beide Anbieter haben die Anzahl ihrer Flugverbindungen im Winter erhöht. Das Streckennetz der Billiganbieter umfasst nun 518 unterschiedliche Strecken mit Start in Deutschland und erreichte im Winterhalbjahr einen neuen Höchstwert. Die Hälfte des Marktes kontrollieren die Lufthansa-Töchter Eurowings und Germanwings. Dazu kommen einige schnell wachsende Anbieter wie das ungarische Unternehmen Wizz Air. Laut dem DLR sind rund 23 Prozent aller Flüge, die in Deutschland abheben, Low-Cost-Verbindungen.

Allerdings hinkt damit der deutsche Markt noch deutlich hinterher. Europaweit sind 29 Prozent aller Flüge Low-Cost-Verbindungen. Da vor allem Ryanair und Wizz Air mittlerweile auch verstärkt an großen Flughäfen auftreten, die Konkurrenz wächst und die Ölpreise niedrig sind, wurden auch die Flugtickets im Vergleich zum Vorjahr deutlich günstiger. Zahlte man vor einem Jahr noch zwischen 64 und 107 Euro für Verbindungen innerhalb Europas, sind es heute nur noch 44 bis 105 Euro.

Passagier-Rekord an deutschen Flughäfen

Auch an den deutschen Flughäfen freut man sich über positive Zahlen. Zu Jahresbeginn sind so viele Fluggäste von deutschen Flughäfen gestartet wie noch nie in einem ersten Jahresquartal. Laut dem Statistischen Bundesamt flogen zwischen Januar und März vier Prozent mehr Passagiere von deutschen Flughäfen ab. Insgesamt konnte das Statistikamt in den ersten drei Monaten des Jahres 23,5 Millionen Fluggäste registrierten. In der Regel fliegen zu Jahresbeginn nur vergleichsweise wenig Menschen und Fluggesellschaften machen in dieser Jahreszeit oftmals Verluste. Innerhalb Deutschlands lag der Zuwachs mit 2,9 Prozent unter dem Durchschnitt; Flüge ins Ausland mit 4,3 Prozent jedoch leicht darüber. Den größten Zuwachs erreichten Flüge in Richtung Afrika. Dort lag das Plus bei fast 14 Prozent. Die Flüge in die Türkei gingen dagegen um fast 18 Prozent zurück.

Merkel hält Ziel von einer Million Elektro-Autos bis 2020 für unrealistisch

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, dass man das Ziel, dass im Jahr 2020 eine Million Elektro-Autos auf deutschen Straßen fahren sollen, nach derzeitigem Stand nicht erreichen werde. Allerdings könnte der Durchbruch für Elektroantriebe auch sehr plötzlich kommen. Merkel verwies dabei auf den plötzlichen Durchbruch bei Smartphones. Daher müsse man sich in Deutschland weiterhin auf die E-Mobilität vorbereiten. Allerdings läuft der Verkauf von Elektro-Autos nur sehr schleppend. Bundesweit sind bislang weniger als 100.000 Autos mit Elektroantrieb unterwegs.

Zahl der Fusionen und Übernahmen gestiegen

Zur Zeit sind deutsche Unternehmen im Ausland sehr gefragt. Die Zahl der Fusionen, Übernahmen und Beteiligungen hat sich 2020 mehr als vervierfacht. Die Gesellschaft Germany Trade & Invest (GTAI), die für das Standortmarketing der Bundesrepublik zuständig ist, erfasste im vergangenen Jahr 1.707 Transaktionen. Im Jahr zuvor waren es nur 413. Dies zeigt, dass Deutschland sehr attraktiv für ausländische Investoren ist. Fast zwei Drittel der Transaktionen wurden durch Unternehmen aus den USA und Großbritannien getätigt. Zudem investieren chinesische Unternehmen in deutsche Unternehmen. Darüber hinaus gründeten 1.944 Investoren in Deutschland neue Vertriebsbüros oder Produktionsstätten. Diese Zahl ist ein neuer Rekord. Bereits in den acht Jahren zuvor wurde Jahr für Jahr eine neue Bestmarke aufgestellt. 281 dieser Projekte wurden von chinesischen Unternehmen aufgebaut, 242 von US-amerikanischen und 194 von Schweizer Unternehmen.

Bauboom in Deutschland schwächt sich ab

Erstmals seit fünf Jahren nahm die Anzahl der erteilten Baugenehmigungen ab. Von Januar bis März wurden 5.600 Baugenehmigungen weniger ausgestellt als im Vorjahreszeitraum. Insgesamt lag die Zahl bei 79.000 Genehmigungen. Dennoch sieht der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) weiterhin gute Rahmenbedingungen. Die Baubranche profitiert derzeit stark von niedrigen Zinsen. In den vergangenen Jahren investierten auch viele Privatpersonen in ihre Häuser und Wohnungen. Außerdem legen Investoren mangels Anlagealternativen verstärkt ihr Kapital in Immobilien an. Daher rechnet die Baubranche in diesem Jahr weiterhin mit einem deutlichen Wachstum.

Förderkosten bei Windparks sinken

Windenergie wird in Zukunft vermutlich billiger für die Stromkunden. In Zukunft bekommen neue Windparks nur noch durchschnittlich 5,71 Cent pro Kilowattstunde garantiert. Dies gab das Wirtschaftsministerium nach der ersten Ausschreibungsrunde für Windparks bekannt. Damit erhalten die Betreiber nun etwa 20 Prozent weniger als bisher. In der ersten Ausschreibungsrunde erhielten Betreiber den Zuschlag, die Windräder mit gut 800 Megawatt-Leistung betreiben. Vor kurzem gab es schon Veränderungen bei Off-Shore-Windparks im Meer. Die Betreiber dieser Windräder verzichten auf eine weitere staatliche Förderung. Dies wurde unter anderem von Vertretern der Grünen als Beweis für die Wettbewerbsfähigkeit der Windenergie gewertet. Nun könnten auch die Kosten für Verbraucher sinken.

Ölförderung weiterhin reduziert

Im Vorfeld des halbjährlichen Treffens der Opec in Wien war zu hören, dass die Opec und andere wichtige Ölförderstaaten wohl auch in Zukunft die Ölfördermenge reduzieren wollen, um damit den Ölpreis zu erhöhen. Mehrere Ölförder-Staaten haben sich dafür ausgesprochen, die seit Anfang 2020 geltenden Regelungen zur Kürzung der Fördermenge beizubehalten und um neun Monate bis zum Frühjahr 2020 zu verlängern. Ein endgültiger Beschluss wird wohl am Ende des Treffens mitgeteilt.

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USA

Warnung vor aggressiven Zinsschritten in den USA

James Bullard, der Chef des Fed-Ablegers in St. Louis, warnt vor einer zu aggressiven Vorgehensweise bei weiteren Zinserhöhungen. Die letzten Zahlen aus der US-Wirtschaft fielen eher durchwachsen aus. Daher sind seiner Ansicht nach zwei weitere Zinserhöhungen in diesem Jahr womöglich zu aggressiv. Derzeit rechnen Experten jedoch mit einer weiteren Zinserhöhung im Juni. Bullard sprach auch die jüngsten Entwicklungen rund um Präsident Donald Trump an, der in den vergangenen Wochen unter anderem mit Kontakten seines Wahlkampfteams zu Russland und der Entlassung von CIA-Chef James Comey Schlagzeilen machte. Einige Enthüllungen der letzten Wochen haben Anleger an der Wall Street verunsichert. Zudem wachsen die Zweifel, ob Trump seine Steuersenkungs- und Investitionspläne durchsetzen kann.

Geld- und Währungspolitik

Geldpolitischer Kurs der EZB

Bald könnte sich der geldpolitische Kurs der EZB verändern. Vizechef Vitor Constancio kündigte an, dass die EZB in einigen Monaten ihren geldpolitischen Kurs neu ausrichten könnte. Bis Dezember sei der Kurs der EZB festgelegt. Dies bedeute aber automatisch, dass man im Herbst über das weitere Vorgehen entscheiden müsse. Dies ließ der Portugiese am Rande einer Finanzkonferenz der Europäischen Zentralbank in Frankfurt verlauten.

Bis Mitte Dezember will die EZB weiterhin jeden Monat Wertpapiere im Wert von 60 Milliarden Euro ankaufen und so die Wirtschaft ankurbeln. An den Märkten spekuliert man derzeit, dass die EZB im Januar 2020 diesen Umfang reduzieren werde und im kommenden Jahr auch von der Nullzinspolitik abkehren wird. Allerdings betonte auch Constancio, dass die EZB nicht überstürzen werde. Erst wenn sich die Notenbank sicher sei, dass die Inflation nachhaltig sei, wird wohl die EZB ihren Kurs verändern.

Draghi sieht keinen Grund für Veränderungen

EZB-Präsident Mario Draghi sieht derzeit allerdings keinen Grund, Veränderungen am geldpolitischen Ausblick der Notenbank vorzunehmen. Zuletzt betonte Draghi immer wieder, dass die Schlüsselzinsen auch weit über das Ende der Anleihenkäufe hinaus niedrig bleiben werden oder sogar noch weiter fallen könnten. Bislang ist vorgesehen, dass zuerst die Anleihenkäufe beendet werden müssen, bevor man über Zinserhöhungen entscheiden kann. Kürzlich hatte der EZB-Direktor Benoit Coeure diese Reihenfolge infrage gestellt.

Britische Notenbank plant Leitzinserhöhung erst für 2020

Die britische Notenbank wird vor den für den 8. Juni geplanten Neuwahlen die Zinsen konstant halten. Eine Erhöhung des Leitzinses könnte erst im Jahr 2020, in dem der Austritt aus der EU endgültig vollzogen werden soll, anstehen. Der Chef der Bank of England, Mark Carney, geht von einem problemlosen Austrittsprozess aus. Eine Zinserhöhung Ende 2020 wäre dann die erste seit dem Jahr 2007. Allerdings könnte man sich auch etwas früher für eine geldpolitische Straffung entscheiden. Auf der Mai-Sitzung der BoE beließ die Notenbank auch den Umfang ihres Anleihen-Kaufprogramms bei 435 Milliarden Pfund. Der Leitzins bleibt weiterhin auf dem historisch niedrigen Stand von 0,25 Prozent. Auf dieses Niveau reduzierte die britische Notenbank den Leitzins nach dem Brexit-Votum.

Negativzinsen laut Schweizerischer Notenbank weiterhin notwendig

Die Schweizerische Notenbank (SNB) ist der Ansicht, dass die derzeitigen Negativzinsen von minus 0,75 Prozent weiterhin notwendig sind. Der Präsident der Notenbank Thomas Jordan hält diese ebenso wie die Interventionen am Devisenmarkt weiterhin für notwendig, da der Franken noch immer deutlich überbewertet sei. Wenn sich allerdings die europäische Geldpolitik normalisiere, würde sich auch der Druck auf den Franken reduzieren. Aber auch eine Normalisierung der europäischen Geldpolitik könnte dazu führen, dass die Zinsen weiterhin verhältnismäßig niedrigen bleiben werden. Laut Jordan würde eine Zinserhöhung dazu führen, dass der Franken weiter aufgewertet würde.

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Rückblick: Die wichtigsten News vom 19. Januar bis 2. Februar 2020

US-Präsident Donald Trump ist seit dem 20. Januar im Amt. Schon an seinen ersten Arbeitstagen im Weißen Haus löste er einige seiner Wahlkampfversprechen ein. Als einer seiner ersten Amtshandlungen ordnete er den Ausstieg der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP an. Zudem will er Unternehmen, die in den USA produzieren, Vorteile gewähren. Hier sind unter anderem hohe Einfuhrzölle auf im Ausland gefertigte Waren im Gespräch. Zudem erließ er in den ersten Tagen ein Dekret zum Bau einer Mauer an der Grenze zu Mexiko. Große Proteste löste ein Erlass aus, mit dem er für 90 Tage die Einreise von Personen aus sieben überwiegend muslimischen Ländern untersagte.

Donald Trump war natürlich auch auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos das Gesprächsthema Nr. 1. Und in Deutschland gibt es mit Brigitte Zypries überraschend eine neue Wirtschaftsministerin. Sigmar Gabriel gab seine Ämter auf, um den Weg für den ehemaligen EU-Parlamentspräsidenten Martin Schulz als Kanzlerkandidat der SPD freizumachen.

GELD- UND WÄHRUNGPOLITIK

EU

Technologiebranche wichtig für britische Wirtschaft

Die britische Wirtschaft steht aufgrund des EU-Ausstiegs vor einem einschneidenden Umbau. Premierministerin Theresa May setzt dabei vor allem auf die Technologiebranche, da sie hier großes Wachstumspotenzial sieht. Zudem stellte sie einen Entwurf vor, der die Grundlagen der britischen Wirtschaft nach dem Brexit vorstellt. Die britische Wirtschaft ist derzeit sehr stark vom Dienstleistungssektor abhängig. May möchte die Wirtschaft des Landes aber breiter aufstellen. Ihr Plan sieht die Schaffung einer „modernen Industriestrategie“ vor, die die Folgen des Brexits abmildern soll. Beispielsweise in der Batterietechnik habe Großbritannien einen ausbaufähigen Vorteil.

Britische Autoproduktion steigt

In Großbritannien wurden 2020 so viele Autos hergestellt wie seit 17 Jahren nicht mehr. Wie der Branchenverband SMMT mitteilte, stieg die Produktion um 8,5 Prozent auf 1,72 Millionen Fahrzeuge. Die Investitionen in der Autobranche brachen jedoch um ein Drittel auf 1,66 Milliarden Pfund ein. Dennoch befürchten Autohersteller durch den Brexit eine Schwächung der heimischen Standorte.

Britische Industrie mit guter Auftragslage

Die britische Industrie geht mit der besten Auftragslage seit April 2020 ins neue Jahr. Die Unternehmen blicken durchaus zuversichtlich auf das Neugeschäft und ihre Produktion. Die Inlandsnachfrage ist derzeit so stark wie seit zwei Jahren nicht mehr. Aufgrund des schwachen Pfunds sind die Exporterwartungen derzeit besser, dies sorgt aber auch für höhere Kosten für Unternehmen. Dies könnte zur Folge haben, dass die Preise so stark steigen werden wie seit Juni 2020 nicht mehr.

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Bargeld in Deutschland weiter beliebt

Die Bundesbürgen zahlen weiterhin gerne in bar. Laut Carl-Ludwig Thiele, Vorstandsmitglied der Bundesbank, ist der Wert des Bargelds, dass von der Bundesbank in Umlauf gebracht wurde, im vergangenen Jahr um mehr als sieben Prozent gestiegen. In Deutschland werden noch immer 80 Prozent aller Einkäufe in bar bezahlt. Darüber hinaus werden bei der Bundesbank deutlich mehr 500-Euro-Scheine eingezahlt als ausgegeben. Dennoch hatte die EZB im Mai 2020 beschlossen, diese Banknote nicht mehr auszugeben. Der 500-Euro-Schein gehört zu den wertvollsten Banknoten der Welt. Die EZB möchte mit seiner Abschaffung Terrorfinanzierung und Geldwäsche in Zukunft besser bekämpfen.

Rückschläge für Weltwirtschaft befürchtet

IWF-Chefin Christine Lagarde und Finanzminister Wolfgang Schäuble befürchten, dass die Weltwirtschaft aufgrund politischer Risiken Schaden nehmen könnte. Lagarde sagte auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos, dass erhebliche Störeffekte entstehen könnten, wenn es zum Abbau von Regulierungen und zu neuen Handelsbarrieren komme. Schäuble ist sich unsicher, was in diesem Jahr passieren wird. Wenn Großbritannien und die EU keine Einigung über die Einzelheiten des Brexits finden, sei dies desaströs. Zudem hofft er, dass Donald Trump den Freihandel nicht zerstört.

Eine Million Elektroautos bis 2020 nicht mehr erreichbar

Sigmar Gabriel, bis vor wenigen Tagen noch Bundeswirtschaftsminister, hält das Ziel, dass bis zum Jahr 2020 eine Million Elektroautos auf den Straßen unterwegs sind, für nicht mehr realistisch. In dieser Zahl werden allerdings auch Hybrid-Fahrzeuge mitgezählt. Die Autobranche hält die 1-Million-Marke schon seit längerem für nicht erreichbar. Im letzten Jahr wurde eine Kaufprämie für Elektroautos beschlossen, um das anvisierte Ziel doch noch zu erreichen. Diese Prämie wird jedoch nur schwach angenommen. Derzeit fahren einige Zehntausend Elektrofahrzeuge durch Deutschland. Wesentlich beliebter sind allerdings Elektrofahrräder. Die Zweiradbranche freut sich über deutliche Zuwächse und spricht davon, dass über drei Millionen E-Bikes in Deutschland über die Fahrradwege fahren.

Trumps Handelspolitik bietet neue Chancen

Ex-Wirtschaftminister Gabriel hat die europäische Wirtschaft dazu ermutigt, die Chancen, die sich durch die abschottende Handelspolitik des neuen US-Präsidenten ergeben, zu nutzen. Für Europa ergeben sich neue Möglichkeiten, wenn sich Trump gegen China und andere asiatische Länder abschottet. Er empfahl Europa, an einer neuen Asienstrategie zu arbeiten und den Blick nach China und Indien zu richten. Wenn sich durch Trump neue Räume eröffnen, sollte Europa diese nutzen.

Sparkasse sieht deutsche Wirtschaft im Aufwind

Trotz weltpolitischer Unsicherheiten rechnet der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) mit einem überdurchschnittlichen Wachstum der deutschen Wirtschaft in diesem Jahr. Ein Anstieg des Bruttoinlandsproduktes von 1,3 Prozent sei zu erwarten. Diese Zahl sei zwar deutlich geringer als die Steigerung von 1,9 Prozent im vergangenen Jahr, doch aufgrund der geringen Zahl an Arbeitstagen erwartet man ein Plus von 1,6 Prozent. Zudem sieht man den Arbeitsmarkt in einer guten Lage und auch die Binnenwirtschaft stellt den Sparkassenverband zufrieden.

Die Bundesregierung rechnet für 2020 mit einem Wachstum von 1,4 Prozent. Ein eingeschränkter Freihandel seitens der USA und die möglicherweise schwierigen Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien bergen für Deutschland als Exportland einige Risiken. Und auch die Wahlen in Deutschland und anderen EU-Ländern sowie die Unsicherheit über die Zukunft Europas machen den Bankern durchaus Sorgen. All diese Faktoren könnten sich negativ auf die Konjunktur auswirken.

Versicherer erwarten 2020 mehr Beitragseinnahmen

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet für 2020 mit einem Wachstum von mindestens einem Prozent. Im vergangenen Jahr schwächelte das Geschäft im Bereich der Lebensversicherung. Daher stiegen die Einnahmen nur um 0,2 Prozent auf 194 Milliarden Euro. Dies waren die geringsten Einnahmen seit 2020. Das Ergebnis wird auf die niedrigen Zinsen sowie den Wandel in der Branche zurückgeführt. Vielen Lebensversicherern fiele der Aufbau der vorgeschriebenen Kapitalpuffer, die die derzeit sehr niedrigen Zinsen abfedern sollen, schwer. Die Bafin schreibt den Lebensversicherern Rückstellungen in Millionenhöhe vor, die sogenannte Zinszusatzreserve. Die Lebensversicherer nahmen 2020 2,2 Prozent weniger ein als im Jahr zuvor. Und auch im diesem Jahr erwartet man ein Minus von 0,5 Prozent. Klassische Produkte der Branche werden immer weniger attraktiv für Kunden. Zudem tun sich die Versicher schwer, die entsprechenden Renditen zu erwirtschaften, die sie ihren Kunden versprochen haben. Langfristige Zinsversprechen vermeiden daher viele Versicherer. Stattdessen biete sie vermehrt Produkte mit befristeten Garantiezusagen an. Diese Policen machten im vergangenen Jahr 46 Prozent der neuen Abschlüsse aus.

Freihandelszone mit China als Option

Nach dem Rückzug der USA aus dem transpazifischen Freihandelsabkommen TTP kann sich die deutsche Wirtschaft eine Freihandelszone mit China vorstellen. Schon jetzt ist China der wichtigste Handelspartner im asiatischen Raum. Am TTP-Abkommen waren neben den USA bislang Australien, Japan, Mexiko und acht weitere Länder beteiligt. China gehörte jedoch nicht dazu. Nun kann man sich aber durchaus China als Ersatz für die USA vorstellen. Zudem können sich Vertreter der deutschen Wirtschaft auch neue Freihandelsabkommen zwischen der EU und asiatischen Staaten vorstellen.

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USA

Wachsender Optimismus bei kleinen Unternehmen in den USA

Larry Fink, der Chef vom BlackRock, dem größten Vermögensverwalter der Welt, sieht bei kleinen Unternehmen in den USA derzeit viel Optimismus. Zudem hofft auch er, dass es nicht zu Handelsbarrieren unter Trump kommt. Im Hinblick auf das Verhältnis zwischen Präsident Trump und der Notenbank Fed rechnet er mit einem schärferen Konflikt. Ein stärker werdender Dollar können ebenfalls negative Folgen haben.

US-Leitzins bleibt unverändert

Die Fed hat das Niveau des US-Leitzinses bestätigt, nannte aber keinen Zeitpunkt für den nächsten Zinsschritt. Auf der Sitzung der Fed einigte man sich einstimmig, den Leitzins in einer Spanne von 0,50 bis 0,75 Prozent zu halten. Zudem machten die Währungshüter deutlich, dass das Zinsniveau nur in einzelnen Schritten angehoben werden dürfe. Die nächste Sitzung der Fed ist für den 14. und 15. März geplant. Dann werden neue Projektionen zu Inflation, Zinsen und Wachstum erwartet. Bereits am 14. und 15. Februar findet allerdings die regelmäßige Anhörung der Fed-Chefin Janet Yellen vor dem US-Kongress statt. Hier könnte sie weitere Informationen zu den Zinsplänen der Notenbank geben.

Zinserhöhungen in den kommenden Jahren

Im Januar ließ Fed-Chefin verlauten, dass sie den Leitzins bis zum Ende des Jahrzehnts in mehreren Schritten auf drei Prozent anheben möchte. Zudem sei die Notenbank schon sehr nahe an ihre Ziele Vollbeschäftigung und stabile Preise herangekommen. Nach den bisher anvisiert drei Zinserhöhungen 2020 könnten bis 2020 weitere Zinsschritte hinzukommen.

GELDPOLITIK

Trotz Kritik keine Änderungen bei der EZB

Die EZB hält trotz Kritik – vor allem aus Deutschland – weiter an ihrer ultra-lockeren Geldpolitik fest. Laut Mario Draghi sein gerade jetzt niedrige Raten notwendig, um in Zukunft höhere zu erreichen. Die konjunkturelle Erholung der Eurozone sei im Interesse aller Länder der Staatengemeinschaft. Wenn diese stabiler werde, würden auch die Zinsen wieder steigen. Daher beließ die EZB auch auf ihrer Januar-Sitzung die Leitzinsen bei 0,0 Prozent. Am Anleihen-Kaufprogramm gibt es ebenfalls keine Änderungen. Draghi sagte, dass es zwar weltweit Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft geben, aber für die Eurozone sei noch immer viel geldpolitische Unterstützung notwendig. Die Kritik aus Deutschland wurde in der letzten Zeit wieder lauter, da die Inflation im Dezember in der Eurozone auf 1,1 Prozent gestiegen ist. Dies war der höchste Anstieg seit über drei Jahren.

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