Twitter steigt – Binäre Optionen – Binäre Optionen 2020

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Contents

Twitter steigt – Binäre Optionen

30. Juli 2020 By Redaktion Kommentar verfassen

Die Twitter Aktie steigt – Binäre Optionen handeln

Durch die Fussball-WM konnte Twitter bei Werbeeinnahmen und bei den Nutzerzahlen zulegen, was nun auch beim Kurs der Twitter Aktie zu bemerken ist, denn nach einem ständigen Auf und Ab beim Kurs könnte jetzt der Anstieg kommen!

Die letzten Wochen haben für die Twitter Aktie ein ständigen Kurswechsel beinhaltet, jedoch trat diese Woche eine Umkehr ein und der Kurs von Twitter scheint jetzt zu steigen, denn auch der kurzfristige Trend nach unten ist durchbrochen.

In diesem Beitrag werde ich die letzten Tage der Twitter Aktie bzw. den Kursverlauf analysieren und eine Prognose für die kommenden Tage erstellen, ob sich der Handel mit binären Optionen auf die Twitter Aktie lohnen könnte…

Twitter Aktie als binäre Option handeln

Die Twitter Aktie scheint die Anleger zu begeistern, was die Folge der Fussball-WM ist, denn durch die WM gingen nicht nur die Nutzerzahlen in die Höhe, sondern auch die Werbeeinnahmen!

Vor allen die Werbeeinnahmen sind für den Anstieg der Twitter Aktie eine große Unterstützung, denn lange Zeit hatte ja Twitter mit der Vermarktung zu kämpfen, aber aktuelle Zahlen zu den Einnahmen im zweiten Quartal belegen den richtigen Weg.

So ist der Umsatz im zweiten Quartal 2020 auf stolze 312 Millionen US-Dollar (233 Mio. Euro) angestiegen, was mehr als doppelt so viel ist wie im Vorjahreszeitraum und das wirkt sich positiv auf die Twitter Aktie aus.

Ist Twitter Aktie für binäre Optionen geeignet?

Wenn man sich die Entwicklung der Twitter Aktie im Chart ansieht, dann kann man ein eindeutiges JA sagen, denn die Twitter Aktie weist schöne Trends auf, die nicht zu lange sind, daher in beide Richtungen gehandelt werden können!

Hier der aktuelle Chart der Twitter Aktie:

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Kursverlauf der Twitter-Aktie in den letzten Tagen

Letzte Woche war noch ein fallender Trend vorhanden, jedoch wurde dieser nun durch einen steigenden Trend abgelöst und die positiven Zahlen könnten einen anhaltenden steigenden Trend bei der Twitter Aktie auslösen.

Natürlich stellt sich nun die Frage, wie man den die Twitter Aktie als binäre Option handeln soll…derzeit ist ein steigender Trend aktiv, daher sollte man die Twitter Aktie auch so spekulieren, am besten mit einer Laufzeit immer bis Ende der Woche.

Hier noch ein paar Daten zur Twitter Aktie:

Twitter Aktien Informationen

Nahezu alle Binary Broker bieten den Handel auf die Twitter Aktie an, daher kann man fast überall binäre Optionen auf die Twitter Aktie spekulieren, aber ich empfehle folgende Binary Broker für den Handel:

Gerade eben hat die Twitter Aktie einen Sprung von knapp 38,5 auf 47,5 US-Dollar gemacht, also ein klares Kaufsignal für den Handel mit binären Optionen, denn die Twitter Aktie könnt noch weiter steigen!

Was sind Optionen?

Informationen über Trading mit Forex, CFDs und Optionen

Gold nach Kurseinbruch wieder steigend

31. März 2020 By Redaktion Kommentar verfassen

Nach dem Kurseinbruch steigt Edelmetall Gold wieder

Mitte März hatte das Edelmetall einen großen Kurseinbruch, Anleger verkauften Gold um mit den Gewinnen die Verluste an anderer Stelle ausgleichen zu können die wegen dem Coronavirus entstanden sind!

Anfang März 2020 lag der Kurs für das Edelmetall Gold noch bei knapp unter 1700 US-Dollar und dann ging es im freien Fall bis auf unter 1470 US-Dollar und jetzt scheint es so als ob sich Gold wieder gefangen hat.

Dadurch das in China das normale Leben nach dem Coronavirus langsam wieder zurückkehrt steigen auch die Märkte langsam wieder und Gold konnte sich auf über 1660 US-Dollar steigern und notiert aktuell bei 1612 US-Dollar…

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CFDs: Zwischen 69-89% der Konten von Privatinvestoren verlieren Geld beim Handel mit CFDs. Sie sollten sich überlegen, ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Ab 01.08.2020 treten beim Handel mit CFDs Einschränkungen bezüglich des Hebels und andere durch die ESMA getroffene Maßnahmen in Kraft!

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Traden lernen – Einführung und Grundlagen

Unsere Lernplattform beginnt mit Kapitel 1, den Grundlagen zu Binären Optionen.

Einleitung

Binäre Optionen zählen zu den bedeutendsten Trading-Innovationen der letzten Jahre: Digitaloptionen sind leicht verständlich, werden zu transparenten Börsenkursen abgerechnet und sind mit sehr viel geringeren Risiken verbunden als z. B. CFDs oder Futures. Gleichzeitig sind die Einstiegshürden sehr niedrig:
Binäre Optionen können über webbasierte Handelsplattformen mit wenigen Euro Einsatz und langjährige Erfahrung im Börsen- und Derivatebereich gehandelt werden. An dieser Stelle sollen alle relevanten Informationen zu Binäroptionen und direkt damit verwandten Themen zusammengefasst werden.

Wie funktionieren binäre Optionen?

Binäre Optionen (häufig auch als Digitaloptionen bezeichnet) folgen dem binären oder auch digitalen 0-1-Prinzip: Eine Binäre Option „in Reinform“ generiert entweder einen festgelegten Gewinn oder verfällt wertlos. Welches der beiden Szenarien (0 oder 1) eintritt, hängt von Eintreten oder Ausbleiben eines festgelegten Ereignisses ab.

Binäre Optionen können sich – genau wie klassische Optionen – auf prinzipiell jeden an der Börse gehandelten Basiswert beziehen. Die häufigsten Basiswerte sind Indizes, Aktien, Rohstoffe, Devisen und Edelmetalle. Ebenso wie bei klassischen Optionen leidet sich der Verlauf eines binären Optionskontraktes aus dem Verlauf solcher Basiswerte ab – Binäre Optionen zählen deshalb zu den derivativen, d.h. abgeleiteten, Finanzinstrumenten.

Einführendes Beispiel für Binäre Optionen: Cash-or-Nothing

Dazu ein Fallbeispiel anhand einer der populärsten Kontraktarten im Bereich der Binären Optionen: Eine Up/Down Cash-or-Nothing-Option auf den Deutschen Aktienindex DAX. Dieser notiere an einem beliebigen Montag bei 10.500 Punkten. Eine Call-Option auf den DAX verspricht eine Rendite in Höhe von 90% des geleisteten Einsatzes, wenn der DAX exakt eine Woche nach der Eröffnung des Optionskontraktes bei mindestens 10.500,1 Punkten notiert.

Bei einem Einsatz von 100 € erfolgt demzufolge eine Rückzahlung in Höhe von 190 €. Notiert der DAX zum Fälligkeitszeitpunkt dagegen bei 10.499,9 Punkten oder darunter, verfällt die Option wertlos: Der gesamte Einsatz ist dann verloren. Für den relativ unwahrscheinlichen Fall einer Kursnotierung bei exakt 10.500 Punkten – die Option notiert dann „at the money“ wird eine Rückzahlung des Einsatzes vereinbart.

Trader erzielen somit eine hohe Rendite, wenn der Basiswert zum Fälligkeitszeitpunkt der Option höher notiert als bei der Eröffnung der Position – um wie viele Punkte höher, spielt allerdings keine Rolle. Um mit einem Direktinvestment in den DAX eine Rendite in Höhe von 90% zu erzielen, müsste der Index innerhalb einer Woche von 10.500 auf 19.950 Punkte ansteigen – ein ausgesprochen unwahrscheinliches Szenario für den Leitindex.

Basiswert und Handelsrichtung

Jede Binäre Option weist notwendigerweise bestimmte Konstruktionsmerkmale auf: Eine Option bezieht sich auf einen Basiswert (z. B. DAX, Aktien usw.) und ist mit einer „Richtungsentscheidung“ verbunden. Mit Call-Optionen setzen Trader auf steigende Kurse, mit Put-Optionen auf fallende Notierung. Achtung: Das gilt nicht, wenn die Optionen leer verkauft werden (siehe Erläuterung im Abschnitt „Welche Optionstypen gibt es?).

Laufzeit/Fälligkeitstermin

Darüber hinaus ist jede Binäre Option mit einer verbindlichen Laufzeit bzw. einem Fälligkeitstermin ausgestattet – z. B. in dem Format „16.01.2020 15:32 Uhr“. Zur Fälligkeit entscheidet sich, ob eine Option im Geld abgerechnet und mit einer Rendite zurückbezahlt wird oder wertlos verfällt. Nicht alle Optionstypen werden im Erfolgsfall erst bei Fälligkeit abgerechnet. Bei „at-hit-Barrier“-Optionen erfolgt die Rückzahlung inklusive Rendite sofort nach Eintritts des definierten Ereignisses (z. B. „DAX steigt innerhalb der Laufzeit mindestens einmal auf 10.700 Punkte“).

Basispreis

Ein weiterer entscheidender Baustein jeder Digitaloption ist der Basispreis. Bei den sehr einfach strukturierten (und deshalb auch populären) Up/Down Cash-or-nothing-Optionen entspricht der Basispreis dem Marktkurs des Basiswertes zum Zeitpunkt der Eröffnung einer Position. Der Basispreis könnte z. B. auch deutlich oberhalb des Marktkurses angesetzt werden – die Eintrittswahrscheinlichkeit des Ereignisses wäre für Call-Optionen dann geringer, für Put-Optionen höher – mit entsprechenden Konsequenzen für die erzielbaren Renditen.

Barrieren

Vor allem bei den unter spekulativen Tradern besonders populären Digitaloptionen mit sehr ambitionierten Renditemöglichkeiten handelt es sich fast ausschließlich um Barrier-Optionen. Digitale Optionen dieses Typs werden seit langer Zeit von Privatanlegern genutzt, ohne dass dies immer bewusst ist: Die Kontrakte sind Bestandteil vieler klassischer Anlagezertifikate wie z. B. Bonuszertifikaten. Ist eine Option mit einer Barriere ausgestattet, muss die Option diese Barriere zwingend über- bzw. unterschreiten bzw. darf dies keinesfalls tun. Je nach Optionstyp ist dies entweder für jeden Zeitpunkt während der gesamten Laufzeit (at hit) oder zum Fälligkeitstermin (at expiry) gültig. Eine One Touch Call-Option ist somit eine „at hit barrier option”.

Wo werden Binäre Optionen gehandelt?

Binäre Optionen werden nicht an Termin- oder Wertpapierbörsen, sondern vollständig außerbörslich gehandelt. Der Handel erfolgt über Broker, die zum größten Teil im europäischen Ausland ansässig sind. Nur ein kleiner Teil der Broker strukturiert und quotiert die Optionskontrakte in Eigenregie. Die meisten Anbieter treten als White-Label-Nehmer größerer Plattformen auf, die die Quotierung und Abrechnung realisieren.

Der außerbörsliche Handel und Fehlen einer zentralen Abrechnungsstelle sind nicht grundsätzlich ein Risiko für die Markttransparenz. Das ist auf den derivativen Charakter der Binären Optionen zurückzuführen: Wie viel eine Option aus einer neutralen Perspektive betrachtet wert ist, bestimmt sich aus den wissenschaftlich unumstrittenen Black/Scholes-Modellen (die auch zur Optionspreisbewertung im börslichen Handel mit Optionen und Warrants herangezogen werden) und dem Kurs des Basiswertes, der sich an einer regulierten Wertpapierbörse bildet und für jedermann nachvollziehbar ist.

Welche Risiken und Kosten gibt es?

Binäre Optionen können bei den auf das Segment spezialisierten Brokern zumeist ohne expliziten Spread und ohne Gebühren gehandelt werden. Nichtsdestotrotz existiert ein impliziter Broker-Spread, der sich aus den Abschlägen der Renditen im Vergleich zur formalen Eintrittswahrscheinlichkeit ergibt. Der Broker-Spread finanziert die Betriebskosten und den Betriebsgewinn des Brokers und entspricht somit den Spreads im FX- und CFD-Handel bzw. den Ordergebühren im Wertpapierhandel bzw. bei ECN/DMA-Brokern.

Die Höhe der Rendite hängt vom Broker-Spread und von der Eintrittswahrscheinlichkeit des für den Kontraktverlauf entscheidenden Ereignisses ab. Bei einer einfachen Up/Down-Option mit Einbuchung „at the money“ beträgt die Eintrittswahrscheinlichkeit formal 50% (von einem Ablauf „at the money“ sei hier einmal abgesehen). Ohne Broker-Spread und bei einer Abrechnung zum Restwert mit 0% müsste die Rendite solcher Optionen somit 100% erreichen – was in der Praxis aufgrund des Broker-Spreads aber nicht vorkommt. Der Spread bei Binären Optionen versteht sich nicht als Differenz zwischen Geld- und Briefkurs, sondern als Differenz zwischen theoretischer und tatsächlicher Rendite.

Das Risiko im Handel mit Binären Optionen ist stets auf den geleisteten Einsatz beschränkt; Nachschusspflichten wie z. B. im CFD- oder FX-Handel gibt es nicht. Einzelne Broker ermöglichen das Eröffnen von Shortpositionen in Digitaloptionen: Trader treten dabei als Broker auf und vereinnahmen die Optionsprämie, die je nach Verlauf entweder behalten werden oder nebst Rendite zurückgezahlt werden muss. In diesem Fall übersteigt der mögliche Verlust den Einsatz abweichend vom Normallfall.

Welche Renditen sind möglich?

Es gilt grundsätzlich, zwischen den mit einem einzelnen Optionskontrakt möglichen Renditen und den dauerhaften Renditepotenzialen von Handelsstrategien zu unterscheiden. Die Rendite einer einzelnen Option richtet sich maßgeblich nach der Eintrittswahrscheinlichkeit des „Rendite-Falls“: Je geringer diese ist, desto höher ist die Rendite et vice versa. Die Bandbreite der üblichen Renditen reicht von ca. 60-600% und zum Teil auch darüber hinaus. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wiederum hängt von der Laufzeit, der Abstand der Barriere(n) zum Marktkurs und der Marktvolatilität ab.

Eine „at-hit-barrier“-Option (z. B. “One Touch”) wird mit einer umso höheren Rendite ausgestattet sein, je weiter die entscheidende Barriere vom aktuellen Kurs des Basiswertes entfernt, je kürzer die Laufzeit und je niedriger die Volatilität ist. Schließlich wird eine solche Option nur mit einer Rendite für den Käufer enden, wenn der Markt in einem trägen Umfeld sehr plötzlich eine große Distanz zurücklegt.

Eine „at hit double barrier“-Option (z. B. “Range”), die wertlos verfällt, sobald der Markt auch nur rein einziges Mal nach oben oder unten aus seinem Seitwärtskanal ausbricht, wird dagegen eine umso höhere Rendite erzielen, je niedriger die Volatilität und je kürzer die Laufzeit ist. Im Gegensatz zur „One Touch“-Option weist die „Range“-Option ein Knock-Out-Profil auf.

Über/Unter

Der bekannteste Optionstyp sind einfache „Über/Unter“-Optionen, bei denen der Marktpreis des Basiswertes zum Zeitpunkt der Positionseröffnung dem Basispreis entspricht. Eine Call-Option wird mit Gewinn abgerechnet, wenn der Basiswert zum Fälligkeitstermin höher notiert als bei der Eröffnung der Position. Üblich sind Renditen von 60-90%. Optionen dieser Bauart werden mitunter mit sehr kurzen Laufzeiten von z. B. 60 Sekunden angeboten und dann häufig mit dem Zusatz „Turbo“ o.Ä. bezeichnet.

Über/Unter High Profit

Eine Variante der einfachen Über/Unter-Optionen wird häufig mit dem Zusatz „High Profit“ versehen. Der Basispreis der Option liegt hier bei Call-Optionen deutlich über dem Marktwert des Basispreises. Die Option wird dennoch nur mit einer Rendite zurückbezahlt, wenn der Marktpreis zum Fälligkeitszeitpunkt den Basispreis übersteigt. Durch die somit deutlich verringerte Eintrittswahrscheinlichkeit sind Renditen von mehreren hundert Prozent keine Seltenheit.

One Touch und No Touch

One Touch Optionen werden mit der vereinbarten Rendite zurückbezahlt, wenn der Kurs des Basiswertes zu irgendeinem Zeitpunkt vor der Fälligkeit ein bestimmtes Niveau erreicht. Ist das nicht der Fall, verfällt die Option wertlos bzw. wird zum Restwert abgerechnet. No Touch-Optionen verfallen dagegen wertlos, wenn der Basiswert zu irgendeinem Zeitpunkt während der Laufzeit ein festgelegtes Niveau erreicht. Nur wenn dies nicht der Fall ist, kommt es bei Fälligkeit zur Rückzahlung. Üblich sind Renditen von mehreren hundert Prozent.

Tunnel

Bei diesem Optionstyp wird festgelegt, ob der Markt bei Fälligkeit innerhalb einer vorgegebenen Kursspanne notiert oder nicht. Im Gegensatz zu One Touch-Optionen handelt es sich definitionsgemäß um „at expiry“-Kontrakte, weil die Option nach dem Erreichen des „Tunnels“ diesen auch wieder verlassen kann.

0-100-Optionen definieren ein Ereignis, bei dessen Eintritt der Inhaber der Option 100 € erhält. Die Rendite ergibt sich aus dem Kurs, zu dem die Option erworben wird. Der Kurs kann im Bereich von 0-100 liegen. Optionen dieses Typs sind bislang unterrepräsentiert, dürften aber in den nächsten Jahren sukzessive an Bedeutung gewinnen: Sie ermöglichen den fortlaufenden Handel von Optionskontrakten und können sich prinzipiell auf jedes Ereignis beziehen. In der Vergangenheit gab es bereits Anbieter, die diese Kontraktart auf Sportereignisse angewandt haben.

Welche Strategien können eingesetzt werden? ?

Klassische Trading-Strategien können auf den Handel mit Digitaloptionen nicht 1:1 angewandt werden. Der größte Unterschied resultiert aus dem diskreten (stufenartigen) Profil von binären Optionen, das die Möglichkeiten der Verlustbegrenzung in jeder einzelnen Position reduziert. Die „Payoff Ratio“ einer Strategie hängt damit im Wesentlichen von den gehandelten Optionstypen ab. Entscheidend für den Erfolg ist die „Trade Ratio“, also die „Trefferquote“.

Je höher die Trefferquote, desto höher fällt auch die Rendite aus. Eine hohe Trefferquote lässt sich aufgrund des kurzen Zeithorizonts auf Dauer nur durch die Anwendung der Technischen Marktanalyse – ggf. in Verbindung mit dem Sentiment – erreichen. Die Basis dafür bilden also Trendlinien- und Kanäle, Indikatoren etc.

Sowohl prozyklische Trenfolgestrategien als auch Ausbruch- und Contra-Strategien kommen grundsätzlich in Betracht. Für Optionen mit Laufzeiten von wenigen Sekunden oder Minuten eignet sich eine Spielart des „Scalping“ (die auf den Handel sehr kurzer Zeitspannen setzt und nicht mit Level II-Scalping zu verwechseln ist) sowie die Analyse des offenen börslichen Orderbuchs.

Für wen eignen sich Binäre Optionen?

Binäre Optionen sind sehr einfach und intuitiv verständlich und erfordern – anders als die Entwicklung einer langfristigen Handelsstrategie – keinerlei Vorkenntnisse im Bereich Börse und Trading. Die Anwendung der zumeist webbasierten Handelsplattformen der Broker ist nicht wesentlich komplizierter als ein simples Karten- oder Glücksspiel. Die zur Eröffnung eines Kontos notwendige Mindesteinlage übersteigt selten 100-200 €. Die Einstiegshürden sind somit denkbar niedrig.

Dauerhafter Erfolg im Handel setzt aber die Anwendung einer tragfähigen Strategie voraus. Diese muss keinesfalls selbst entwickelt, aber konsequent umgesetzt werden. Interesse an der Materie sollte deshalb ebenso vorhanden sein wie die Bereitschaft, das eingesetzte Kapital im schlimmsten Fall vollständig zu verlieren.

Was macht gute Broker aus?

Auf den Handel mit Binären Optionen lassen sich die klassischen Kriterien eines Brokervergleichs nur bedingt anwenden. Nahezu alle Broker verzichten auf pauschale Handelsgebühren, die den wichtigsten Punkt typischer Vergleichsbemühungen darstellen. Ein „Preisvergleich“ müsste in diesem Zusammenhang den Spread zwischen dem theoretisch fairen Wert (bzw. der Rendite) einer Option und dem tatsächlichen Wert ermitteln.

Das ist bislang nicht für eine größere Anzahl von Brokern und einen längeren Zeitraum möglich – auch weil die Strukturen zwischen den quotierenden Plattformen im Hintergrund und ihren White-Label-Partnern von außen schwer einzusehen sind. Durch Stichproben lässt sich lediglich ermitteln, ob ein Broker im Vergleich zur Konkurrenz deutliche Aufschläge einpreist.

Wichtiger für den konkreten Vergleich sind deshalb die Handelsoberfläche, der Basiswerte- und Optionstypenkatalog, die Einlagensicherung und das Regulierungsumfeld. Ein umfangreicher Basiswertekatalog wirkt sich günstig auf die Trefferquote aus, weil das Scannen einer großen Zahl von Märkten anhand festgelegter Kriterien auch eine größere Zahl aussagekräftiger Handelssignale hervorbringen sollte.

Im Hinblick auf das Regulierungsumfeld sind Broker mit einer EU-Lizenz zu bevorzugen, die in der Praxis häufig durch die Finanzaufsichtsbehörden in Zypern ausgestellt wurde. Im Idealfall werden die Kundengelder separat vom Betriebsvermögen bilanziert und auf Konten bei Banken mit (kern-) europäischer Einlagensicherung verwahrt.

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